In diesem Gästebuch geht es zentral um die griechische Mythologie in Kombination mit der Antike. Einträge zu allen weiteren Mythologien der Antike sind ebenfalls willkommen. Sehr Interessant sind natürlich alle Mythologien der Antike.
| Name: | Deiphobos: Sohn des Priamos |
| Homepage: | https://www.mythologie-antike.com/t505-deiphobos-mythologie-sohn-des-priamos |
| Eintrag: | Deiphobos, Sohn des Königs Priamos und der Hekabe, ist eine zentrale Figur der griechischen Mythologie im Sagenkreis des Trojanischen Krieges. Er gilt als einer der tapfersten und stärksten Kämpfer für Troja und wird von Hektor als sein „liebster“ Bruder bezeichnet. Nach dem Tod seiner Brüder Hektor und Paris übernimmt Deiphobos die Rolle des Anführers der Troer und wird gemäß dem Brauch Gatte seiner Schwägerin Helena. Er begleitet sie zum Trojanischen Pferd und steht in der Schlacht gegen die Griechen bis zum Ende. Bei der Eroberung Trojas wird er von Menelaos nach schwerem Kampf getötet, wobei sein Haus zerstört wird. Sein Leichnam bleibt unbestattet; lediglich Aineias errichtet ihm einen Tumulus. In der Unterwelt begegnet sein Schatten dem Aineias und berichtet, dass Helena ihn selbst an Menelaos verraten habe. Deiphobos spielt zudem eine Rolle bei der Erschleichung des Paris-Todes durch den Verrat der Troer und wird in verschiedenen antiken Werken, wie der Aeneis Vergils, thematisiert. |
| Name: | Regelmäßig neue Pressemitteilungen |
| Homepage: | https://presseaktuell24.de/suche/?q=Holger+Fischer |
| Eintrag: | Regelmäßig neue Pressemitteilungen zum Thema griechische Mythologie und Antike, Link siehe oben. |
| Name: | Eumelos und der Krieg um Troja |
| Homepage: | https://t1p.de/eumelos-troja-krieg |
| Eintrag: | Eumelos ist in der griechischen Mythologie der König von Pherai in Thessalien und Sohn des Admetos und der Alkestis. Er war der Gemahl der Iphthime, der Schwester der Penelope, und führte die Völker von Pherai und Iolkos in den Trojanischen Krieg. Laut dem Schiffskatalog der Ilias von Homer kommandierte er 11 Schiffe, die jeweils mit 120 Kriegern besetzt waren, und brachte sie vor die Küste Trojas. Eumelos war bekannt für seine hervorragenden, dem Apollon geweihten Pferde, mit denen er bei den Leichenspielen für Patroklos – trotz eines Sturzes – den zweiten Preis errang. Er gehörte zudem zu den Kriegern, die im Trojanischen Pferd steckten, und spielte somit eine entscheidende Rolle bei der Eroberung Trojas. Abweichende Darstellung: In der modernen Rezeption, insbesondere in der Erzählung Kassandra von Christa Wolf, wird Eumelos als Chef der Palastwache in Troja dargestellt, der ein umfangreiches Sicherungs- und Spitzelsystem aufbaut und so zur Umwandlung Trojas in einen totalitären Staat beiträgt. |
| Name: | Xanthos und Balios: Pferde des Achilleus |
| Homepage: | https://t1p.de/xanthos-balios-achilleus |
| Eintrag: | Xanthos und Balios sind zwei unsterbliche Pferde aus der griechischen Mythologie, die im Trojanischen Krieg den Streitwagen des Helden Achilles zogen. Sie sind Söhne des Windgottes Zephyr und der Harpyie Podarge, die sich in eine Stute verwandelt hatte. Ihre Namen leiten sich von ihrem Aussehen ab: Xanthos bedeutet „der Blonde“ (kastanienbraun), Balios „der Gescheckte“ (gefleckt). Anlässlich der Hochzeit von König Peleus mit der Meernymphe Thetis schenkte Poseidon die beiden Pferde als Hochzeitsgeschenk. Peleus vererbte sie seinem Sohn Achilles, der sie im Krieg gegen Troja einsetzte. Der Kutscher Automedon lenkte den Wagen, doch die Pferde wurden auch von Achilles’ Freund Patroklos versorgt. Nach Patroklos’ Tod weinten die Pferde trauernd über seinen Tod. In der Ilias spricht Xanthos erstmals, nachdem er von der Göttin Hera die Gabe der menschlichen Sprache erhalten hatte. Er warnte Achilles, dass er durch einen Gott und einen Menschen sterben werde, und enthüllte, dass Apollon Patroklos getötet hatte. Als Folge dieser Verletzung der göttlichen Ordnung nahmen die Erinyen ihm die Fähigkeit zum Sprechen. Danach konnten die Pferde nicht mehr sprechen, blieben aber unsterblich. |
| Name: | Menelaos: Bruder des Agamemnon |
| Homepage: | https://t1p.de/menelaos-agamemnon-troja |
| Eintrag: | Menelaos, Sohn des mykenischen Königs Atreus und seiner Frau Aërope, war im griechischen Mythos König von Sparta und Bruder des Agamemnon. Nach der Ermordung seines Vaters durch Ägisthos floh er mit seinem älteren Bruder aus Mykene und fand in Sparta bei König Tyndareos Schutz. Dort heiratete er dessen Tochter Helena, die als die schönste Frau der Welt galt. Als der trojanische Prinz Paris Helena entführte, rief Menelaos die griechischen Fürsten zum Krieg gegen Troja auf. Er stellte 60 Schiffe für die Flotte und war einer der tapfersten Kämpfer vor Troja. In der Ilias besiegt er Paris im Zweikampf, schirmt den Leichnam des Patroklos ab und trägt ihn aus der Schlacht. Nach dem Fall Trojas segelte er mit Helena ab, wurde jedoch durch einen Sturm am Kap Malea verschlagen und irrte acht Jahre lang durch Ägypten, Phönizien, Libyen und Äthiopien. Erst nach dieser langen Irrfahrt kehrte er mit Helena nach Sparta zurück. Menelaos gilt als Volksführer und wurde nach seinem Tod auf die Insel der Seligen versetzt. Sein Grab und das seiner Frau Helena sollen in Therapnä bei Sparta gelegen haben. |
| Name: | Helena und der Krieg um Troja |
| Homepage: | https://t1p.de/helena-troja-krieg |
| Eintrag: | Helena galt in der griechischen Mythologie als die schönste Frau ihrer Zeit und wurde bereits in vorgriechischer Zeit als örtliche Vegetationsgöttin in Sparta verehrt. Sie war die Tochter des Zeus und der Leda, die von Zeus in Gestalt eines Schwanes verführt wurde. Zusammen mit ihren Brüdern, den Dioskuren Kastor und Polydeukes (römisch: Pollux), wurde sie aus einem Ei geboren – einer Version zufolge aus dem Ei der Göttin Nemesis, das Zeus nach seiner Verführung fand und Leda überließ. Ihre Schönheit rief den Wunsch jedes Mannes hervor, sie zu besitzen. Als Zwölfjährige wurde sie von Theseus und Peirithoos entführt, doch die Dioskuren befreiten sie und nahmen auch Theseus’ Mutter Aethra mit. Um eine Streitigkeit unter den zahlreichen Freiern zu vermeiden, schworen diese alle auf Anraten Odysseus, die Wahl der Helena zu akzeptieren und ihren zukünftigen Ehemann zu verteidigen – eine Rechtfertigung für das spätere Bündnis der Griechen. Helena wählte Menelaos, den Prinzen von Mykene, mit dem sie die Tochter Hermione hatte. Im Streit der Göttinnen Hera, Athene und Aphrodite um den Apfel der Eris wurde Helena der Aphrodite zugesprochen, die ihr Paris, den trojanischen Prinzen, als Belohnung versprach. Paris entführte Helena nach Troja, wobei sie sich laut der Hauptversion freiwillig darauf einließ. Dies löste den Trojanischen Krieg aus, da Menelaos die Freier um Hilfe bat, die sich durch ihren Eid verpflichtet fühlten. Nach dem Tod Paris’ heiratete Helena dessen Bruder Deiphobos. Nach dem Fall Trojas verzieh Menelaos ihr, und beide kehrten heil nach Sparta zurück, wo sie lange herrschten – im Gegensatz zu den meisten anderen griechischen Fürsten, die nach dem Krieg starben. Eine alternative Version besagt, dass Helena niemals nach Troja gelangte, sondern in Ägypten blieb; in Troja war nur ein von den Göttern geschaffenes „Phantom“ von ihr. Diese Version wurde von Euripides in seiner Tragödie Helena dramatisch aufgegriffen. Die Gestalt der Helena beeinflusste die Literatur über Jahrtausende – von Homers Ilias und Odyssee bis zu Goethes Faust II, der Operette Die schöne Helena von Jacques Offenbach und zahlreichen anderen Werken. |
| Name: | Neoptolemos: Sohn des Achilleus |
| Homepage: | https://www.mythologie-antike.com/t493-neoptolemos-mythologie-sohn-des-achilleus-achill-achilles |
| Eintrag: | Neoptolemos, auch Pyrrhos genannt, ist eine zentrale Gestalt aus dem Sagenkreis des Trojanischen Krieges und der Sohn des griechischen Helden Achilleus und der Deidameia, Tochter des Königs Lykomedes von Skyros. Er wuchs auf der Insel Skyros bei seinem Großvater auf und wurde erst nach dem Tod seines Vaters durch eine Weissagung des Sehers Helenos ins griechische Heer geholt, da Troja nur mit einem Nachkommen des Äakos erobert werden konnte. Neoptolemos zeichnete sich durch eine bemerkenswerte Ähnlichkeit zu seinem Vater sowohl im Aussehen als auch in seiner Kampfkraft aus. Als er die Waffen seines Vaters übernahm, wirkte er wie ein zweiter Achilleus. Er nahm an der Eroberung Trojas teil, drang gemeinsam mit anderen Helden im trojanischen Pferd in die Stadt ein und tötete den alten König Priamos am Altar des Zeus sowie dessen Enkel Astyanax. Seine Kriegsbeute war die Gattin des Hektors, Andromache, die er als Sklavin nahm. Auf Anweisung des Geistes seines Vaters opferte er die Tochter des Priamos, Polyxena, am Grab des Achilleus. Nach dem Krieg kehrte er nach Phthia zurück, wo er die Herrschaft übernahm. Sein Tod wird in zwei Versionen berichtet: entweder wurde er von Orestes erschlagen, weil er sich an Orestes’ Verlobter Hermione verging, oder er wurde in Delphi auf Befehl der Pythia als Frevler getötet. In der Literatur wird er je nach Quelle als herausragender Held oder ruchloser Kämpfer dargestellt. |
| Name: | Priamos: Letzter König von Troja |
| Homepage: | https://www.mythologie-antike.com/t470-priamos-mythologie-letzter-konig-von-troja |
| Eintrag: | Priamos, Sohn des Laomedon und letzter König von Troja, ist eine zentrale Figur der griechischen Mythologie. Er wurde ursprünglich Podarkes genannt, was „der Schnellfüßige“ bedeutet. Als die Stadt Troja von Herakles eingenommen wurde und sein Vater Laomedon betrogen wurde, kaufte seine Schwester Hesione ihn aus der Gefangenschaft frei – der Name „Priamos“ leitet sich von dem griechischen Wort príasthai (kaufen) ab. Als König regierte er Troja während des Trojanischen Krieges, war jedoch bereits sehr alt und nahm an den Kämpfen nicht mehr teil. Stattdessen wird er in der Ilias als Greis dargestellt, der sich nach der Ermordung seines Sohnes Hektor heimlich ins griechische Lager begibt, um dessen Leichnam von Achilleus zu erbitten – eine Szene, die tiefen menschlichen Schmerz und menschliche Würde zeigt. Priamos war verheiratet mit Hekabe, mit der er 19 Kinder hatte, darunter die berühmten Söhne Hektor, Paris und Deiphobos, sowie die Tochter Kassandra, die als Seherin bekannt ist. Weitere Kinder stammten von Nebenfrauen, insgesamt soll er über 50 Kinder gehabt haben. Bei der Eroberung Trojas durch die Griechen wurde er von Neoptolemos, dem Sohn Achilleus, am Altar des Zeus ermordet. Mit seinem Tod endete die Herrschaft der Trojaner und die Legende von Troja. Sein Schatz, der später von Heinrich Schliemann entdeckt wurde, wurde nach ihm benannt: „Schatz des Priamos“. |
| Name: | Aktuelle Pressemitteilungen per RSS |
| Homepage: | https://www.rss-verzeichnis.net/feed-preview/feed-19930 |
| Eintrag: | Die aktuellen Pressemitteilungen für die griechische Mythologie und Antike, gibt es auch im Format RSS-Feed. Lesbar ist dieser RSS-Newsfeed beispielsweise bei rss-verzeichnis.net. |
| Name: | Kassandra: Tragische Seherin |
| Homepage: | https://t1p.de/kassandra-seherin |
| Eintrag: | Kassandra war die Tochter des trojanischen Königs Priamos und der Königin Hekabe, Schwester von Hektor, Paris und Polyxena sowie Zwillingsschwester von Helenos. Als Tochter eines Königs genoss sie ein privilegiertes Leben in Troja, doch ihr Schicksal wurde geprägt durch eine besondere Gabe: Der Gott Apollo verlieh ihr die Fähigkeit zur Weissagung, da er von ihrer Schönheit fasziniert war. Als sie jedoch seine Liebeswerbungen zurückwies, verfluchte er sie, sodass niemand ihren Prophezeiungen Glauben schenken würde – ein Fluch, der ihr tragisches Schicksal bestimmte. Trotz ihrer prophetischen Einsichten war Kassandra vergeblich auf der Suche nach Verständnis und Glauben. Sie sah den Untergang Trojas voraus, warnte vor dem hölzernen Pferd der Griechen, das als List zur Eroberung der Stadt diente, doch ihre Warnungen wurden ignoriert. Nach der Zerstörung Trojas wurde sie als Kriegsbeute von Agamemnon nach Mykene gebracht. Dort wurde sie gemeinsam mit ihrem Herrn von Agamemnons Ehefrau Klytaimnestra ermordet, was die letzte Tragödie in ihrem Leben darstellte. Kassandra gilt als eine der bekanntesten tragischen Figuren der griechischen Mythologie. Ihr Schicksal symbolisiert die Frustration nicht erhörter Warnungen und die Machtlosigkeit der Wahrheit, wenn sie nicht gehört wird. Ihre Geschichte wurde in zahlreichen Werken der Antike und der Moderne weiterlebendig gehalten, darunter in Dramen von Aischylos und Euripides sowie in Romanen wie Christa Wolfs Kassandra. |