Griechische Mythologie und Antike: Gästebuch

In diesem Gästebuch geht es zentral um die griechische Mythologie in Kombination mit der Antike. Einträge zu allen weiteren Mythologien der Antike sind ebenfalls willkommen. Sehr Interessant sind natürlich alle Mythologien der Antike.


Liste der Einträge:

Seite:
  1. [Seite 17] Eintrag 161 bis 170
  2. [Seite 16] Eintrag 151 bis 160
  3. ... Indexleiste gekürzt für die Einträge 141 bis 150
  4. [Seite 14] Eintrag 131 bis 140
  5. [Seite 13] Eintrag 121 bis 130
  6. [Seite 12] Eintrag 111 bis 120
  7. [Seite 11] Eintrag 101 bis 110
  8. [Seite 10] Eintrag 91 bis 100
  9. [Seite 9] Eintrag 81 bis 90
  10. [Seite 8] Eintrag 71 bis 80
  11. ... Indexleiste gekürzt für die Einträge 21 bis 70
  12. [Seite 2] Eintrag 11 bis 20
  13. [Seite 1] Eintrag 1 bis 10
Eintrag 110 vom 22.02.2026 um 10:53:45
Name:Machaon: Arzt der Griechen
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t668-machaon-mythologie-arzt-der-griechen-sohn-des-asklepios
Eintrag:Machaon ist in der griechischen Mythologie einer der heilkundigen Söhne des Asklepios und der Epione. Er gilt als berühmter Arzt und Wundheiler der Griechen im trojanischen Krieg. Nach Überlieferung wurde er von seinem Vater Asklepios und dem Zentaur Cheiron ausgebildet. Machaon nahm mit seinem Bruder Podaleirios von Aulis aus mit 30 thessalischen Schiffen am Zug nach Troja teil, wobei er allein zwanzig Schiffe mit Männern aus Attika besetzt hatte. Er war nicht nur Arzt, sondern auch tapferer Kämpfer und heilte unter anderem Menelaos, der von Pandaros verwundet worden war. Als er selbst von Paris verwundet wurde, wurde er sofort von Nestor in Sicherheit gebracht, da sein Leben für die Griechen von entscheidender Bedeutung war.

Er heilte auch die unheilbare Wunde des Philoktetes auf der Insel Lemnos. Trotz seiner wichtigen Rolle als Arzt, kroch er mit in das hölzerne Pferd und nahm so am entscheidenden Moment des Krieges teil. Machaon wurde schließlich von Eurypylos von Mysia oder nach einer anderen Version von Penthesilea, der Königin der Amazonen, getötet. Seine Gebeine wurden von Nestor nach Messenien gebracht, wo er in Gerenia ein Grabmal und ein Heiligtum erhielt. Er war ein König in Messenien und regierte gemeinsam mit seinem Bruder in Thessalien. Seine Gemahlin war Antikleia, Tochter des Diokles, und mit ihr hatte er die Söhne Nikomachos und Gorgasos. Sein Name wurde später auch für einen Schmetterling (Papilio machaon), eine Pflanzengattung (Machaonia) und einen Jupiter-Trojaner-Asteroiden (3063 Makhaon) verwendet.

Eintrag 109 vom 21.02.2026 um 12:45:44
Name:Telamon: Vater von Ajax der Große
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t654-telamon-mythologie-vater-des-grossen-ajax
Eintrag:Telamon, König von Salamis, war ein bedeutender Held der griechischen Mythologie und Sohn des Aiakos, des Königs von Aegina, sowie der Endeis. Er war Bruder des Peleus, des Vaters des Achill, und dadurch ein Mitglied der berühmten Aiakiden-Gruppe.

Nachdem Telamon und sein Bruder Peleus ihren Halbbruder Phokos ermordet hatten, wurden sie aus Aegina verbannt. Telamon fand auf der Insel Salamis bei König Kychreus Asyl und wurde dessen Schwiegersohn, nachdem er dessen Tochter Glauke heiratete. Nach Kychreus’ Tod übernahm Telamon die Herrschaft über Salamis.

Telamon war ein prominentes Mitglied der Argonauten und nahm an der Jagd auf den kalydonischen Eber teil. Er begleitete Herakles bei dessen Erstürmung Trojas, um den wortbrüchigen König Laomedon zu bestrafen. In dieser Schlacht wurde er als erster in die Stadt eingelassen, was ihm den Zorn des Herakles einbrachte, als dieser später den Sieg beanspruchte. Um sich zu entschuldigen, errichtete Telamon sofort einen Altar zur Ehre des Herakles. Als Belohnung erhielt er Hesione, die Tochter des Troja-Königs, als Kriegsbeute, die ihm den Sohn Teukros gebar.

Seine zweite Ehefrau war Periboia (auch Eriboia), die Mutter seines berühmten Sohnes Ajax der Große, der nach ihm auch als Ajax der Telamonier bekannt wurde. In der Ilias kämpfte Ajax als einer der führenden griechischen Helden im Trojanischen Krieg.

Nach dem Selbstmord seines Sohnes Ajax, verbannte Telamon dessen Halbbruder Teukros, weil dieser den Tod seines Bruders nicht gerächt hatte. Teukros gründete später die Stadt Salamis auf Zypern. Als Telamon starb, wurde sein Enkel Eurysakes, Sohn von Ajax und Tekmessa, der Nachfolger auf dem Thron von Salamis.


Eintrag 108 vom 20.02.2026 um 09:36:26
Name:Peleus: Vater des Achilleus
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t652-peleus-mythologie-vater-des-achilleus
Eintrag:Peleus ist in der griechischen Mythologie ein bedeutender Held und König der Myrmidonen von Phthia in Thessalien. Beschrieben wird er als Sohn des Königs Aiakos von Aegina und der Nymphe Endeis, weshalb er auch als Aiakide bezeichnet wird. Bekannt ist er vor allem als Vater des Helden Achilles, der nach ihm als Pelide, Peleiade oder Peleione („Peleussohn“) bezeichnet wird.

Sein Leben war von Flucht und Rache geprägt: Zusammen mit seinem Bruder Telamon tötete er ihren Halbbruder Phokos, weshalb beide aus Aegina verbannt wurden. In Phthia fand Peleus Unterschlupf bei König Eurytion, der ihn von der Blutschuld reinigte und ihm seine Tochter Antigone zur Frau gab. Doch Peleus tötete Eurytion versehentlich bei der Kalydonischen Jagd und musste erneut fliehen. In Iolkos wurde er von König Akastos aufgenommen, doch als dessen Frau Astydamia sich in ihn verliebte und er ihre Liebe zurückwies, verleumdete sie ihn. Antigone starb aus Trauer, und Akastos versuchte, Peleus auf der Jagd zu töten. Doch Cheiron, der Zentaur, half ihm, sein Schwert zurückzugewinnen, und Peleus rächte sich, indem er Iolkos eroberte und die Königin tötete.

Die größte Verbindung in seinem Leben war die Hochzeit mit der Meeresgöttin Thetis, die Zeus selbst anordnete, da er befürchtete, dass ihr Sohn ihn übertrifft. Alle Götter waren zur Hochzeit eingeladen – nur Eris, die Göttin des Streits, wurde ausgeschlossen. Sie warf den goldenen Apfel mit der Aufschrift „der Schönsten“ unter die Gäste, was zum Urteil des Paris und damit zum Trojanischen Krieg führte. Aus dieser Ehe ging Achilles hervor, den Peleus seinem Lehrer Cheiron anvertraute. Thetis versuchte, Achilles unsterblich zu machen, was zu Spannungen mit Peleus führte. Als dieser sie mit dem Schwert bedrohte, floh sie und kehrte nicht zurück.

Eintrag 107 vom 19.02.2026 um 09:45:23
Name:Menesthios: Heerführer der Myrmidonen
Homepage:https://t1p.de/menesthios-myrmidonen
Eintrag:Menesthios ist eine Gestalt der griechischen Mythologie und einer der fünf Anführer der Myrmidonen, des von Achilleus geführten Kriegskontingents im Trojanischen Krieg. Er wird als Sohn der Polydora und des Flussgottes Spercheios bezeichnet. Obwohl Spercheios als leiblicher Vater genannt wird, wird Boros, der Sohn des Perieres, als offizieller Ehemann von Polydora und somit als Ziehvater Menesthios’ erwähnt. Polydora ist wiederum Tochter des Peleus und der Antigone, was Menesthios’ Verbindung zum Königshaus von Phthia stärkt. Seine Rolle wird in der Ilias durch die Nennung als einer der fünf Heerführer der Myrmidonen bestätigt. Die Quellen verweisen auf Homer (Ilias 16,173–178), Strabon (9,5,9) und die Bibliotheke des Apollodor (3,13,4) als Hauptüberlieferungen.

Eintrag 106 vom 18.02.2026 um 10:17:54
Name:Brises: Vater der Briseis
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t641-brises-mythologie-vater-der-briseis
Eintrag:Brises ist in der griechischen Mythologie ein Sohn des lelegischen Königs Ardys und Bruder des Chryses. Er ist der Vater der Hippodameia, die im Trojanischen Krieg von den Griechen als Kriegsgefangene entführt wird und später als Briseis bekannt wird – ein Name, der „Tochter des Brises“ bedeutet.

Brises wird in verschiedenen Quellen als König von Pedasos oder als Priester des Apollon in Lyrnessos beschrieben. Lyrnessos war eine Stadt in der Troas, die von Achilleus während des Trojanischen Krieges erobert wurde. Als die Griechen die Stadt stürmten, wurden sein Sohn Mynes und seine Brüder getötet, und Briseis wurde als Sklavin an Achilleus abgegeben.

Nach der Zerstörung seiner Stadt und des eigenen Hauses erhängt sich Brises, wie der antike Chronist Dictys Cretensis berichtet, aus Trauer über den Verlust seiner Tochter und seines Hauses. Sein Tod markiert einen tragischen Höhepunkt in der Geschichte seiner Tochter, die als zentraler Grund für den Zorn des Achilleus und den daraus resultierenden Konflikt mit Agamemnon gilt.

Die Figur Brises ist somit eng mit der Erzählung der Ilias verbunden, insbesondere mit dem Streit zwischen Achilleus und Agamemnon, der durch die Entziehung von Briseis ausgelöst wird.

Eintrag 105 vom 17.02.2026 um 13:43:35
Name:Chryses: Vater der Chryseis
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t640-chryses-mythologie-vater-der-chryseis
Eintrag:Chryses ist in der griechischen Mythologie ein Priester des Apollon Smintheus in der Stadt Chryse. Diese Stadt befand sich in der Nähe von Troja. Beschrieben wird er als Vater der Chryseis, die während des trojanischen Krieges von Achill als Kriegsbeute geraubt wurde. Obwohl Achill sie zunächst als Beute nahm, wurde sie später dem Agamemnon zugesprochen.

Als Chryses versuchte, seine Tochter von Agamemnon zurückzufordern, weigerte sich dieser, die Rückgabe zu gewähren. Daraufhin betete Chryses zu Apollon, um die Ehre seiner Priesterschaft zu verteidigen. In Folge sandte Apollon eine Pest über das griechische Heer, die zahlreiche Todesopfer forderte. Gezwungen, nachzugeben, musste Agamemnon Chryseis an ihren Vater zurückgeben.

Als Ausgleich verlangte Agamemnon jedoch die Kriegsbeute des Achill, die schöne Briseis, was zu einem tiefen Zerwürfnis zwischen den beiden führt – ein zentrales Thema der Ilias, das den „Zorn des Achill“ einleitet. Chryses wird somit als tragische Figur dargestellt, deren Anliegen die Schwächung der griechischen Armee auslöste und den Beginn eines zentralen Konflikts in der epischen Dichtung markiert.


Eintrag 104 vom 16.02.2026 um 09:23:32
Name:Briseis: Lieblingssklavin des Achilleus
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t639-briseis-mythologie-sklavin-des-achilleus
Eintrag:Briseis ist eine zentrale Figur aus Homers Ilias und wird als Tochter des Brises und Gattin des Königs Mynes dargestellt. Sie wurde während der Eroberung der Stadt Lyrnessos, in der der König Mynes regierte, von Achilleus als Kriegsgefangene erbeutet. Bei diesem Angriff wurden Mynes, sein Bruder Epistrophos und drei Brüder der Briseis getötet, während sie selbst Achilleus als Sklavin und Konkubine zugesprochen wurde. Sie gilt als seine Lieblingssklavin, und nach eigenen Aussagen hoffte sie, dass er sie eines Tages heiraten würde.

Der entscheidende Konflikt in der Ilias entsteht, als der griechische Heerführer Agamemnon Achilleus die Briseis wegnimmt, um seine eigene Sklavin Chryseis zurückzugeben, nachdem ein Orakel drohende Strafen durch Apollon verhängt hatte. Dieser Akt löst Achilleus’ Zorn aus, der sich in seinem Rückzug aus dem Kampf um Troja äußert und die griechische Armee schwer schwächt. Erst nach erheblichem Verlust wird Agamemnon gezwungen, Briseis zurückzugeben – zusammen mit sieben weiteren Frauen und einem Eid, dass er mit ihr nicht geschlafen habe.

Ihre Geschichte wird in der Antike in verschiedenen literarischen Werken weitergeführt, etwa in den Heroides des römischen Dichters Ovid, wo ihre Liebe zu Achilleus im Mittelpunkt steht, und in den Elegien des Properz. In der Neuzeit wird sie in Werken wie Pat Barkers Die Stille der Frauen aus der Perspektive der Briseis neu erzählt. Zudem wurde nach ihr der Asteroid (655) Briseïs benannt. In der populären Kultur wird sie in Wolfgang Petersens Film Troy von Rose Byrne dargestellt. Ihr eigentlicher Name wird in den Quellen als Hippodameia genannt, während „Briseis“ ein Patronym ist, das „Tochter des Brises“ bedeutet.

Eintrag 103 vom 15.02.2026 um 10:10:55
Name:Chryseis: Tochter des Chryses
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t638-chryseis-mythologie-wurde-von-achilleus-geraubt
Eintrag:Chryseis ist in der griechischen Mythologie die Tochter des Priesters Chryses, der am Heiligtum des Apollon Smintheus in Chryse tätig war. Sie wurde während des Trojanischen Krieges von Achilleus geraubt, als er die Stadt einnahm. Bei der anschließenden Beuteaufteilung wurde sie Agamemnon zugesprochen, der sie zu seiner Geliebten machte.

Als ihr Vater Chryses ins griechische Lager kam, um sie gegen Lösegeld zurückzufordern, wurde er von Agamemnon bedroht und davongejagt. Daraufhin flehte Chryses Apollon um Rache, der daraufhin eine Pest ins griechische Lager sandte, die Tod und Verderben brachte. Um die Strafe zu beenden, musste Agamemnon Chryseis zurückgeben. Als Ersatz forderte er die Konkubine des Achilleus, Briseis, was den Zorn des Achilles auslöste. Dieser verweigerte daraufhin den Kriegsdienst, was die Griechen in große Nöte brachte und ein zentrales Thema der Ilias bildet.

Eintrag 102 vom 14.02.2026 um 11:03:16
Name:Andromache: Gemahlin des Hektor
Homepage:https://t1p.de/andromache-hektor
Eintrag:Andromache, die Gemahlin des trojanischen Prinzen Hektor, ist eine zentrale Figur der griechischen Mythologie und steht für treue Liebe und unermessliches Leid. Sie war Tochter des Königs Eetion von Mysien und verlor bereits früh in der Belagerung Trojas ihre gesamte Familie: Ihr Vater und ihre sieben Brüder wurden von Achilleus getötet, ihre Mutter fiel den Pfeilen der Göttin Artemis zum Opfer. Damit war sie ganz auf ihren Ehemann Hektor angewiesen, dessen Liebe zu ihr in der Ilias als besonders innig und bedingungslos beschrieben wird.

Ihr letzter Abschied von Hektor, als er sich in den Kampf begab, gilt als eine der berühmtesten Szenen der antiken Literatur. Andromache warnte ihn vor dem Tod und flehte ihn an, für sein Kind und sie zu bleiben. Nach der Eroberung Trojas durch die Griechen wurde sie als Beute an Neoptolemos, den Sohn Achilleus, vergeben. Sie wurde dessen Konkubine und gebar ihm drei Söhne: Molossos, Pielos und Pergamos. Später heiratete sie Helenos, den Bruder ihres verstorbenen Mannes, und folgte ihm nach Epirus, wo sie einen weiteren Sohn, Kestrinos, gebar.

Nach dem Tod Helenos kehrte sie mit ihrem Sohn Pergamos nach Kleinasien zurück, wo dieser die Stadt Pergamon gründete. Andromache erhielt dort nach ihrem Tod ein eigenes Heiligtum. Ihr Schicksal wurde von Euripides in der gleichnamigen Tragödie behandelt, die ihre Treue, ihren Verlust und ihre Kämpfe um ihre Familie und ihr Recht thematisiert. Ihre Geschichte symbolisiert das Schicksal einer Frau, die durch Krieg und Verlust geprägt wurde.


Eintrag 101 vom 13.02.2026 um 11:13:25
Name:Troilos: Sohn des Priamos
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t604-troilos-mythologie-sohn-des-priamos-von-achilleus-enthauptet
Eintrag:Troilos, der jüngste Sohn des trojanischen Königs Priamos und seiner Hauptfrau Hekabe, ist eine zentrale Gestalt im Kreis der griechischen Mythologie, insbesondere im Kontext des Trojanischen Krieges. Er wird in der Ilias von Homer nur kurz erwähnt, doch seine Bedeutung wächst in späteren Überlieferungen und literarischen Werken deutlich. Sein Schicksal ist geprägt von einem tragischen Tod: Achilles tötet ihn im Heiligtum des Apollon, nachdem er den jungen Prinzen in einem Hinterhalt überrascht hat. Diese Tat gilt als besonders grausam, da sie den Schutz des Heiligtums verletzt. Die Szene ist in zahlreichen antiken Kunstwerken dargestellt, darunter die berühmte François-Vase in Florenz und eine schwarzfigurige Kylix des C-Malers im Louvre.

Die Figur des Troilos wird in der späteren Literatur, insbesondere im Mittelalter und bei William Shakespeare, zu einer zentralen Figur umgestaltet. In seinem Drama Troilus und Cressida wird er zum Hauptcharakter einer Geschichte über Liebe, Verrat und Enttäuschung – eine deutliche Abkehr von seiner Rolle als Randfigur in Homers Werk. Shakespeare basierte dabei nicht auf Homer, sondern auf der pseudohistorischen Schrift De excidio Troiae historia des Phrygers Dares aus dem 6. Jahrhundert. Trotz seiner geringen Rolle in der Ilias ist Troilos somit eine der am stärksten transformierten Gestalten der antiken Mythologie.


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