Griechische Mythologie und Antike: Gästebuch

In diesem Gästebuch geht es zentral um die griechische Mythologie in Kombination mit der Antike. Einträge zu allen weiteren Mythologien der Antike sind ebenfalls willkommen. Sehr Interessant sind natürlich alle Mythologien der Antike.


Liste der Einträge:

Seite:
  1. [Seite 17] Eintrag 161 bis 170
  2. [Seite 16] Eintrag 151 bis 160
  3. [Seite 15] Eintrag 141 bis 150
  4. [Seite 14] Eintrag 131 bis 140
  5. [Seite 13] Eintrag 121 bis 130
  6. [Seite 12] Eintrag 111 bis 120
  7. [Seite 11] Eintrag 101 bis 110
  8. [Seite 10] Eintrag 91 bis 100
  9. [Seite 9] Eintrag 81 bis 90
  10. ... Indexleiste gekürzt für die Einträge 21 bis 80
  11. [Seite 2] Eintrag 11 bis 20
  12. [Seite 1] Eintrag 1 bis 10
Eintrag 130 vom 14.03.2026 um 14:18:50
Name:Euphorbos: Tapferer Held der Troer
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t926-euphorbos-mythologie-tapferer-held-der-trojaner
Eintrag:Euphorbos ist in der griechischen Mythologie ein tapferer Held und Sohn von Panthoos und Phrontis, der im Trojanischen Krieg auf Seiten der Verteidiger Trojas kämpfte. Seine Brüder waren Polydamas und Hyperenor. Euphorbos spielte eine entscheidende Rolle im Kampf um die Leiche des Patroklos, den er vor dessen Tötung durch Hektor verwundete. In der Folge wurde er selbst von Menelaos getötet, nachdem er sich mit dem griechischen Fürsten um die sterblichen Überreste des Patroklos gestritten hatte.

Der Tod des Euphorbos wird in Homer’s Ilias (17. Gesang) ausführlich beschrieben, wobei Menelaos ihn mit einer Lanze tödlich trifft, wobei die Spitze aus dem Genick herausragt und das gold- und silberdurchringelte Haar vom Blut getränkt ist. Nach der Schlacht übernahm Menelaos die Rüstung des Euphorbos und brachte sie als Weihegeschenk zum Tempel der Hera nach Argos. Laut einer späten Legende erkannte der Philosoph Pythagoras von Samos aufgrund seiner Seelenwanderungslehre in diesem Schild seine eigene Reinkarnation des Euphorbos. Eine andere Quelle erwähnt, dass Euphorbos – und nicht Aeneas, Kyknos oder Hektor – den ersten griechischen Kämpfer, Protesilaos, getötet haben soll. Die Szene des Kampfes um Euphorbos’ Leiche ist auch auf dem Euphorbos-Teller, einem ostgriechischen Teller aus dem 8. Jahrhundert v. Chr., dargestellt, der eine abweichende Darstellung der Ilias-Szene zeigt, in der Menelaos als Sieger erscheint.

Eintrag 129 vom 13.03.2026 um 14:23:01
Name:Polydamas und der Kampf um Troja
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t925-polydamas-mythologie-ratgeber-der-trojaner
Eintrag:Polydamas ist eine Gestalt der griechischen Mythologie und ein besonnener Ratgeber der Trojaner. Er ist der Sohn des Panthoos und der Pronoë, wurde in derselben Nacht wie der Prinz Hektor geboren und gilt als ein treuer Freund und Kämpfer Hektors. Als Zeichendeuter riet er den Trojanern bereits früh zum Rückzug, nachdem er den Ausgang eines Kampfes zwischen einem Adler und einer Schlange beobachtet hatte. Selbst nach dem Tod Hektors empfahl er die Rückgabe der Helena, um den Krieg zu beenden. Als Kämpfer machte er sich durch die Tötung mehrerer griechischer Helden wie Prothoënor, Otos, Mekisteus, Kleon und Eurymachos einen Namen. Sein Sohn heißt Leokritos, und er hatte zwei Brüder: Hyperenor und Euphorbos. Laut der Quelle wurde er von Aias dem Lokrer getötet.

Eintrag 128 vom 12.03.2026 um 14:23:41
Name:Echepolos wurde von Antilochos getötet
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t884-echepolos-mythologie-von-antilochos-getotet
Eintrag:Echepolos (auch Echepolus) ist eine Gestalt aus Homers Ilias und wird als trojanischer Krieger, Sohn des Thalysios, beschrieben. Er fällt während des Trojanischen Krieges durch die Hand des griechischen Helden Antilochos, des Sohnes des Nestor.

Sein Tod wird in der Ilias (Buch 4, Verse 457–462) detailliert geschildert: Antilochos wirft seinen Speer als Erster und trifft Echepolos am Helm, wobei die Spitze in dessen Stirn eindringt. Der trojanische Krieger stirbt sofort, „als fiele ein Turm im Kampfgetümmel“. Dieser Moment markiert Antilochos’ ersten namentlich genannten Mord im Krieg und unterstreicht dessen Rolle als tapferer, junger Achaier.

Eintrag 127 vom 11.03.2026 um 11:41:58
Name:Nireus: König der Insel Symi
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t851-nireus-mythologie-von-eurypylos-getotet
Eintrag:Nireus ist in der griechischen Mythologie ein König der Insel Symi und ein Teilnehmer am Trojanischen Krieg.

Er war der Sohn von Charopos und Aglaia und zählte zu den Freiern der Helena, weshalb er mit drei Schiffen als Führer des kleinen Kontingents von Syme auf der Seite der Griechen am Krieg teilnahm. Nireus galt als zweitschönster Kämpfer nach Achilleus, war jedoch unkriegerisch und wenig talentiert im Kampf. Er wurde im Verlauf des Trojanischen Krieges von Eurypylos getötet. Die Insel Symi gehört zur Dodekanes-Inselgruppe.

Eintrag 126 vom 10.03.2026 um 14:25:40
Name:Eurypylos und der Krieg um Troja
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t850-eurypylos-mythologie-sohn-des-telephos-und-der-astyoche
Eintrag:Eurypylos, Sohn des Telephos und der Astyoche, war König von Mysien am Fluss Kaïkos (heute Bakırçay = „Kupfer-Fluss“). Als Verbündeter seines Onkels Priamos kämpfte er im trojanischen Krieg auf Seiten der Troer. Seine Mutter Astyoche war zunächst gegen seinen Kriegsdienst, wurde jedoch durch ein Geschenk des Priamos – einen goldenen Weinstock, den Zeus einst dem Laomedon geschenkt hatte – überzeugt. Dieses Handeln verletzte den Schwur ihres Mannes Telephos, der geschworen hatte, weder er noch seine Nachkommen würden gegen die Griechen kämpfen.

Eurypylos erwies sich als äußerst tapferer Kämpfer und tötete mehrere bedeutende griechische Helden, darunter den Arzt Machaon und den König Nireus. Nach dem Tod seines Freundes Meilanion wurde er zornig und tötete weitere Achaier. Schließlich fiel er im Kampf gegen Neoptolemos, den Sohn des Achilleus.

Sein Leichnam wurde am Flussufer des Xanthos vor dem Tor Dardanias bestattet. Aufgrund seiner Tötung des Machaon durfte sein Name im Tempel des Asklepios in Pergamon nicht genannt werden. Die Söhne von Eurypylos und Neoptolemos, Grynos und Pergamos, legten den Konflikt ihrer Väter bei.

Eintrag 125 vom 09.03.2026 um 12:16:51
Name:Nauplios: König von Euböa
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t845-nauplios-mythologie-konig-von-euboa
Eintrag:Nauplios ist eine Gestalt der griechischen Mythologie, die in mehreren Versionen vorkommt. Der bekannteste Nauplios ist der Sohn des Poseidon und der Danaide Amymone, der als berühmter Seemann und Gründer der Stadt Nauplia in der Argolis (Peloponnes) gilt.

Es gibt auch einen König von Euböa mit dem Namen Nauplios - und der gilt als Vater des Palamedes, einem der bedeutendsten Helden des Trojanischen Krieges. Als Palamedes durch die Verleumdung des Odysseus ungerechtfertigterweise getötet wurde, suchte Nauplios Rache. Er veranlasste die Frauen dreier griechischer Könige – Agamemnon, Idomeneus und Diomedes –, ihre Gatten zu betrügen, und brachte zahlreiche Schiffe der heimkehrenden griechischen Flotte vor dem Kap Kaphareus zum Kentern, indem er ein falsches Leuchtfeuer entzündete. Dieser Nauplios wird oft mit dem gleichnamigen Sohn des Klythoneus verwechselt, der einer der Argonauten war.

Eintrag 124 vom 08.03.2026 um 13:45:04
Name:Maris wurde von Thrasymedes getötet
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t828-maris-mythologie-wurde-von-thrasymedes-getotet
Eintrag:Maris ist eine Gestalt der griechischen Mythologie, der Sohn des lykischen Königs Amisodaros und Bruder des Atymnios. In der Ilias kämpft er im Trojanischen Krieg an der Seite seines Bruders und des lykischen Helden Sarpedon. Sein Schicksal ist eng mit dem Schicksal seines Bruders verknüpft: Als Atymnios von Antilochos, dem Sohn des Nestor, getötet wird, zieht Maris gegen den Achäer, um Rache zu nehmen. Doch er wird von Thrasymedes, dem Bruder Antilochos, getötet.

Im Gegensatz zu seinem Bruder, überlebt Thrasymedes den Krieg und kehrt in seine Heimat Pylos zurück. In der Odyssee erscheint er später bei einem Opferfest zu Ehren des Gottes Poseidon, wo er das Opfertier mit der Axt erschlägt.

Die Quellen, insbesondere die Ilias (Buch 16, Verse 317–325), und die Mythographie des Heinrich Wilhelm Stoll (1897), bestätigen diese Darstellung. Maris ist somit eine Nebenfigur im epischen Geschehen, deren kurze, aber dramatische Rolle im Konflikt zwischen den Brüdern und den Achäern eine zentrale Rolle spielt.

Eintrag 123 vom 07.03.2026 um 14:10:51
Name:Talthybios: Herold des Agamemnon
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t789-talthybios-mythologie-herold-des-agamemnon
Eintrag:Talthybios ist einer der bekannteren Herolde des agamemnonischen Heeres im Trojanischen Krieg und spielt eine zentrale Rolle in der griechischen Mythologie, insbesondere in Homers Ilias. Er wird häufig gemeinsam mit dem anderen Herold Eurybates erwähnt und dient als Bote und Vollstrecker der Befehle des Königs Agamemnon.

In der Ilias wird Talthybios mehrfach eingesetzt: Er wird beauftragt, dem Arzt Machaon ein Opfer (Schaf) zu holen, nachdem der Zweikampf zwischen Menelaos und Paris vereinbart wurde. Seine wichtigste Aufgabe ist jedoch die Überbringung von Agamemnons Befehl, die Kriegsbeute Briseis vom Zelt des Achilles wegzunehmen. Dieser Akt löst den Zorn des Helden Achilles aus und führt zu seinem Rückzug aus dem Kampf, was einen entscheidenden Wendepunkt im Krieg darstellt.

Talthybios tritt auch in den Tragödien des Euripides auf, insbesondere in Hekabe und Die Troerinnen, wo er als Bote der griechischen Heerführer auftritt. In Die Troerinnen wird er gezwungen, der Andromache ihren Sohn Astyanax wegzunehmen, was die dramatische Zerstörung der Trojanerfamilie symbolisiert.

Zudem wird Talthybios in antiken Quellen als Verehrungsfigur erwähnt: In Sparta und Aigion sollen Denkmäler und Opferstätten für ihn existiert haben, was auf seine hohe Anerkennung in der griechischen Kultur hindeutet. Sein Name wurde sogar als Namensgeber für einen Asteroiden (3564 Talthybius) gewählt, der im Jupiter-Trojaner-Orbit um die Sonne kreist.

Eintrag 122 vom 06.03.2026 um 16:22:11
Name:Krethon und Orsilochos
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t777-krethon-und-orsilochos-mythologie-sohne-des-diokles
Eintrag:Krethon und Orsilochos sind in der griechischen Mythologie die Zwillingssöhne des Diokles, eines Königs von Pharai in Messenien. Sie sind zentrale Figuren im Trojanischen Krieg, wo sie als tapfere Kämpfer unter den Danaern gelten. Beide werden im Kampf vor Troja von Aineias, dem trojanischen Helden, getötet. Ihre Ermordung bewegt den griechischen Fürsten Menelaos zu einem Rachefeldzug gegen die Trojaner.

Nach Pausanias ist Antikleia, die Mutter des Gorgasos und Nikomachos, eine Schwester der Zwillinge. In der Odyssee von Homer kehren Telemachos und Peisistratos auf ihrer Reise von Pylos nach Sparta sowie auf dem Rückweg im Haus des Diokles ein, wo sie gastfreundlich empfangen werden – ein Zeichen der hohen Wertschätzung für die Familie.

Die Identität der Väter ist in den Quellen unterschiedlich: Während Homer sie als Söhne des Diokles bezeichnet, wird in anderen Überlieferungen Diokles selbst als Sohn des Orsilochos genannt, was eine Verwirrung in der Genealogie hervorruft. Diese Doppelrolle führt zu der Annahme, dass verschiedene mythische Traditionen miteinander verschmolzen sind.

Eintrag 121 vom 05.03.2026 um 16:51:49
Name:Akamas und der Krieg um Troja
Homepage:https://t1p.de/akamas-troja
Eintrag:Akamas, Sohn des Theseus und der Phaidra, ist eine Figur der griechischen Mythologie, die vor allem durch ihre Rolle im Trojanischen Krieg bekannt ist. Er zog gemeinsam mit seinem Bruder Demophon und dem Helden Diomedes nach Troja, wo er als Bote zur Rückführung der Helena eingesetzt wurde. Während dieses Aufenthalts verliebte sich Laodike, Tochter des Königs Priamos, in ihn und gebar ihm den Sohn Munitos, der später in Thrakien durch einen Schlangenbiss starb.

Akamas war einer der 40 Elite-Kämpfer, die im trojanischen Pferd verborgen waren und so zur Eroberung Trojas beitrugen. Nach dem Fall der Stadt rettete er seine Großmutter Aithra, die als Kriegsgefangene in Troja lebte, und brachte sie nach Athen zurück. Er gilt als eponymer Phylenheros der attischen Phyle Acamantis, die ihren Namen von ihm ableitet. Auch der Name des Vorgebirges Akamas auf Zypern geht auf ihn zurück.

Zudem wird ihm ein Mythos um die thrakische Prinzessin Phyllis zugeschrieben – obwohl dieser überwiegend mit seinem Bruder Demophon verbunden ist, deutet dies auf eine mögliche Verwechslung oder Vermischung von Überlieferungen hin. Akamas wird in späteren Quellen wie Virgils Aeneis erwähnt und gilt als einer der tapferen Kämpfer der griechischen Armee.

Seite:
  1. [Seite 17] Eintrag 161 bis 170
  2. [Seite 16] Eintrag 151 bis 160
  3. [Seite 15] Eintrag 141 bis 150
  4. [Seite 14] Eintrag 131 bis 140
  5. [Seite 13] Eintrag 121 bis 130
  6. [Seite 12] Eintrag 111 bis 120
  7. [Seite 11] Eintrag 101 bis 110
  8. [Seite 10] Eintrag 91 bis 100
  9. [Seite 9] Eintrag 81 bis 90
  10. ... Indexleiste gekürzt für die Einträge 21 bis 80
  11. [Seite 2] Eintrag 11 bis 20
  12. [Seite 1] Eintrag 1 bis 10


Ein kostenloses Gästebuch von: https://www.onlex.de (Datenschutz)