Griechische Mythologie und Antike: Gästebuch

In diesem Gästebuch geht es zentral um die griechische Mythologie in Kombination mit der Antike. Einträge zu allen weiteren Mythologien der Antike sind ebenfalls willkommen. Sehr Interessant sind natürlich alle Mythologien der Antike.


Liste der Einträge:

Seite:
  1. [Seite 13] Eintrag 117 bis 126
  2. [Seite 12] Eintrag 107 bis 116
  3. [Seite 11] Eintrag 97 bis 106
  4. [Seite 10] Eintrag 87 bis 96
  5. [Seite 9] Eintrag 77 bis 86
  6. [Seite 8] Eintrag 67 bis 76
  7. [Seite 7] Eintrag 57 bis 66
  8. [Seite 6] Eintrag 47 bis 56
  9. [Seite 5] Eintrag 37 bis 46
  10. ... Indexleiste gekürzt für die Einträge 17 bis 36
  11. [Seite 2] Eintrag 7 bis 16
  12. [Seite 1] Eintrag 1 bis 6
Eintrag 126 vom 10.03.2026 um 14:25:40
Name:Eurypylos und der Krieg um Troja
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t850-eurypylos-mythologie-sohn-des-telephos-und-der-astyoche
Eintrag:Eurypylos, Sohn des Telephos und der Astyoche, war König von Mysien am Fluss Kaïkos (heute Bakırçay = „Kupfer-Fluss“). Als Verbündeter seines Onkels Priamos kämpfte er im trojanischen Krieg auf Seiten der Troer. Seine Mutter Astyoche war zunächst gegen seinen Kriegsdienst, wurde jedoch durch ein Geschenk des Priamos – einen goldenen Weinstock, den Zeus einst dem Laomedon geschenkt hatte – überzeugt. Dieses Handeln verletzte den Schwur ihres Mannes Telephos, der geschworen hatte, weder er noch seine Nachkommen würden gegen die Griechen kämpfen.

Eurypylos erwies sich als äußerst tapferer Kämpfer und tötete mehrere bedeutende griechische Helden, darunter den Arzt Machaon und den König Nireus. Nach dem Tod seines Freundes Meilanion wurde er zornig und tötete weitere Achaier. Schließlich fiel er im Kampf gegen Neoptolemos, den Sohn des Achilleus.

Sein Leichnam wurde am Flussufer des Xanthos vor dem Tor Dardanias bestattet. Aufgrund seiner Tötung des Machaon durfte sein Name im Tempel des Asklepios in Pergamon nicht genannt werden. Die Söhne von Eurypylos und Neoptolemos, Grynos und Pergamos, legten den Konflikt ihrer Väter bei.

Eintrag 125 vom 09.03.2026 um 12:16:51
Name:Nauplios: König von Euböa
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t845-nauplios-mythologie-konig-von-euboa
Eintrag:Nauplios ist eine Gestalt der griechischen Mythologie, die in mehreren Versionen vorkommt. Der bekannteste Nauplios ist der Sohn des Poseidon und der Danaide Amymone, der als berühmter Seemann und Gründer der Stadt Nauplia in der Argolis (Peloponnes) gilt.

Es gibt auch einen König von Euböa mit dem Namen Nauplios - und der gilt als Vater des Palamedes, einem der bedeutendsten Helden des Trojanischen Krieges. Als Palamedes durch die Verleumdung des Odysseus ungerechtfertigterweise getötet wurde, suchte Nauplios Rache. Er veranlasste die Frauen dreier griechischer Könige – Agamemnon, Idomeneus und Diomedes –, ihre Gatten zu betrügen, und brachte zahlreiche Schiffe der heimkehrenden griechischen Flotte vor dem Kap Kaphareus zum Kentern, indem er ein falsches Leuchtfeuer entzündete. Dieser Nauplios wird oft mit dem gleichnamigen Sohn des Klythoneus verwechselt, der einer der Argonauten war.

Eintrag 124 vom 08.03.2026 um 13:45:04
Name:Maris wurde von Thrasymedes getötet
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t828-maris-mythologie-wurde-von-thrasymedes-getotet
Eintrag:Maris ist eine Gestalt der griechischen Mythologie, der Sohn des lykischen Königs Amisodaros und Bruder des Atymnios. In der Ilias kämpft er im Trojanischen Krieg an der Seite seines Bruders und des lykischen Helden Sarpedon. Sein Schicksal ist eng mit dem Schicksal seines Bruders verknüpft: Als Atymnios von Antilochos, dem Sohn des Nestor, getötet wird, zieht Maris gegen den Achäer, um Rache zu nehmen. Doch er wird von Thrasymedes, dem Bruder Antilochos, getötet.

Im Gegensatz zu seinem Bruder, überlebt Thrasymedes den Krieg und kehrt in seine Heimat Pylos zurück. In der Odyssee erscheint er später bei einem Opferfest zu Ehren des Gottes Poseidon, wo er das Opfertier mit der Axt erschlägt.

Die Quellen, insbesondere die Ilias (Buch 16, Verse 317–325), und die Mythographie des Heinrich Wilhelm Stoll (1897), bestätigen diese Darstellung. Maris ist somit eine Nebenfigur im epischen Geschehen, deren kurze, aber dramatische Rolle im Konflikt zwischen den Brüdern und den Achäern eine zentrale Rolle spielt.

Eintrag 123 vom 07.03.2026 um 14:10:51
Name:Talthybios: Herold des Agamemnon
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t789-talthybios-mythologie-herold-des-agamemnon
Eintrag:Talthybios ist einer der bekannteren Herolde des agamemnonischen Heeres im Trojanischen Krieg und spielt eine zentrale Rolle in der griechischen Mythologie, insbesondere in Homers Ilias. Er wird häufig gemeinsam mit dem anderen Herold Eurybates erwähnt und dient als Bote und Vollstrecker der Befehle des Königs Agamemnon.

In der Ilias wird Talthybios mehrfach eingesetzt: Er wird beauftragt, dem Arzt Machaon ein Opfer (Schaf) zu holen, nachdem der Zweikampf zwischen Menelaos und Paris vereinbart wurde. Seine wichtigste Aufgabe ist jedoch die Überbringung von Agamemnons Befehl, die Kriegsbeute Briseis vom Zelt des Achilles wegzunehmen. Dieser Akt löst den Zorn des Helden Achilles aus und führt zu seinem Rückzug aus dem Kampf, was einen entscheidenden Wendepunkt im Krieg darstellt.

Talthybios tritt auch in den Tragödien des Euripides auf, insbesondere in Hekabe und Die Troerinnen, wo er als Bote der griechischen Heerführer auftritt. In Die Troerinnen wird er gezwungen, der Andromache ihren Sohn Astyanax wegzunehmen, was die dramatische Zerstörung der Trojanerfamilie symbolisiert.

Zudem wird Talthybios in antiken Quellen als Verehrungsfigur erwähnt: In Sparta und Aigion sollen Denkmäler und Opferstätten für ihn existiert haben, was auf seine hohe Anerkennung in der griechischen Kultur hindeutet. Sein Name wurde sogar als Namensgeber für einen Asteroiden (3564 Talthybius) gewählt, der im Jupiter-Trojaner-Orbit um die Sonne kreist.

Eintrag 122 vom 06.03.2026 um 16:22:11
Name:Krethon und Orsilochos
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t777-krethon-und-orsilochos-mythologie-sohne-des-diokles
Eintrag:Krethon und Orsilochos sind in der griechischen Mythologie die Zwillingssöhne des Diokles, eines Königs von Pharai in Messenien. Sie sind zentrale Figuren im Trojanischen Krieg, wo sie als tapfere Kämpfer unter den Danaern gelten. Beide werden im Kampf vor Troja von Aineias, dem trojanischen Helden, getötet. Ihre Ermordung bewegt den griechischen Fürsten Menelaos zu einem Rachefeldzug gegen die Trojaner.

Nach Pausanias ist Antikleia, die Mutter des Gorgasos und Nikomachos, eine Schwester der Zwillinge. In der Odyssee von Homer kehren Telemachos und Peisistratos auf ihrer Reise von Pylos nach Sparta sowie auf dem Rückweg im Haus des Diokles ein, wo sie gastfreundlich empfangen werden – ein Zeichen der hohen Wertschätzung für die Familie.

Die Identität der Väter ist in den Quellen unterschiedlich: Während Homer sie als Söhne des Diokles bezeichnet, wird in anderen Überlieferungen Diokles selbst als Sohn des Orsilochos genannt, was eine Verwirrung in der Genealogie hervorruft. Diese Doppelrolle führt zu der Annahme, dass verschiedene mythische Traditionen miteinander verschmolzen sind.

Eintrag 121 vom 05.03.2026 um 16:51:49
Name:Akamas und der Krieg um Troja
Homepage:https://t1p.de/akamas-troja
Eintrag:Akamas, Sohn des Theseus und der Phaidra, ist eine Figur der griechischen Mythologie, die vor allem durch ihre Rolle im Trojanischen Krieg bekannt ist. Er zog gemeinsam mit seinem Bruder Demophon und dem Helden Diomedes nach Troja, wo er als Bote zur Rückführung der Helena eingesetzt wurde. Während dieses Aufenthalts verliebte sich Laodike, Tochter des Königs Priamos, in ihn und gebar ihm den Sohn Munitos, der später in Thrakien durch einen Schlangenbiss starb.

Akamas war einer der 40 Elite-Kämpfer, die im trojanischen Pferd verborgen waren und so zur Eroberung Trojas beitrugen. Nach dem Fall der Stadt rettete er seine Großmutter Aithra, die als Kriegsgefangene in Troja lebte, und brachte sie nach Athen zurück. Er gilt als eponymer Phylenheros der attischen Phyle Acamantis, die ihren Namen von ihm ableitet. Auch der Name des Vorgebirges Akamas auf Zypern geht auf ihn zurück.

Zudem wird ihm ein Mythos um die thrakische Prinzessin Phyllis zugeschrieben – obwohl dieser überwiegend mit seinem Bruder Demophon verbunden ist, deutet dies auf eine mögliche Verwechslung oder Vermischung von Überlieferungen hin. Akamas wird in späteren Quellen wie Virgils Aeneis erwähnt und gilt als einer der tapferen Kämpfer der griechischen Armee.

Eintrag 120 vom 04.03.2026 um 11:36:57
Name:Idomeneus von Kreta
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t704-idomeneus-mythologie-befand-sich-im-trojanischen-pferd
Eintrag:Idomeneus ist in der griechischen Mythologie ein König von Kreta und einer der bedeutenden Helden im Trojanischen Krieg. Er wird als Sohn des Deukalion und Enkel des Minos überliefert, was ihn zu einem Mitglied der königlichen Familie von Kreta machte. Als einer der Freier der Helena hatte er sich verpflichtet, ihre Ehe mit Menelaos zu verteidigen, weshalb er mit 80 Schiffen an der Belagerung Trojas teilnahm. Er war bekannt für seine Tapferkeit und führte die kretischen Kämpfer an.

Besonders hervorgehoben wird, dass Idomeneus sich im Hölzernen Pferd versteckte, wie es in der Überlieferung beschrieben wird. Dieses Pferd wurde nach dem Vorschlag des Odysseus gebaut, um die Trojaner zu täuschen. Innerhalb des Pferdes verbargen sich griechische Kämpfer, darunter auch Idomeneus, die in der Nacht die Tore Trojas öffneten und den Sieg der Griechen sicherten.

Nach dem Fall Trojas geriet Idomeneus auf seiner Rückreise in einen schweren Sturm. Um die Rettung zu erlangen, gelobte er, die erste Person, die er bei seiner Rückkehr traf, dem Meeresgott Poseidon zu opfern. Diese Person war sein eigener Sohn Idamantes. Aufgrund dieser grausamen Tat brach eine Seuche über Kreta herein, und die Bevölkerung vertrieb ihn. Er floh nach Italien, wo er sein Leben verbrachte. In einigen Versionen wird er jedoch als glücklicher Heimkehrer dargestellt, der Kreta wieder regierte.

Idomeneus ist auch bekannt dafür, dass er den Ruf der Kreter als „geborene Lügner“ prägte, was auf seine raffinierte Art und sein geschicktes Verhandeln zurückgeht. Sein Schicksal inspirierte spätere Werke, darunter die Oper Idomeneo von Wolfgang Amadeus Mozart und das Drama Idomeneus von Roland Schimmelpfennig.

Eintrag 119 vom 03.03.2026 um 14:59:58
Name:Antilochos: Sohn des Nestor
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t699-antilochos-mythologie-sohn-des-nestor-von-memnon-getotet
Eintrag:Antilochos, Sohn des Nestor, Königs von Pylos, ist eine zentrale Gestalt der griechischen Mythologie, besonders im Kontext des trojanischen Krieges. Er wird als einer der jüngsten, aber tapfersten griechischen Helden beschrieben und gilt als Freier der Helena, was ihn zur Teilnahme am Krieg verpflichtete. In der Ilias wird er als begabter Wagenlenker und Schnellläufer dargestellt, der neben seinem Bruder Thrasymedes die Pylier führt. Sein enger Freund und Verbündeter ist Achilleus, mit dem er eine tiefe Freundschaft verbindet. Als Achilleus nach dem Tod seines Gefährten Patroklos in Wut gerät, übernimmt Antilochos die schwere Aufgabe, ihm die Kunde vom Tod des Patroklos zu überbringen – ein Moment, der die emotionale Tiefe ihrer Beziehung verdeutlicht.

Sein tragisches Ende findet im 10. Jahr des Krieges statt, nach dem Tod von Hektor. In dem verlorenen Epos Aithiopis wird er von Memnon, dem äthiopischen König und Sohn der Göttin Eos, getötet.

Antilochos eilt seinem Vater Nestor zu Hilfe, als dieser von Memnon angegriffen wird, und opfert sein Leben, um den Alten zu schützen. Dieses Opfer erfüllt eine Prophezeiung, die ihn vor einem „Äthiopen“ warnte. Sein Tod treibt Achilleus, der sich zuvor aus dem Kampf zurückgehalten hatte, zur Rache und führt zum entscheidenden Kampf zwischen Achilleus und Memnon, bei dem Achilleus Memnon tötet. Antilochos wird verbrannt und seine Asche neben der von Achilleus und Patroklos in einem Grabhügel am Vorgebirge Sigeion beigesetzt. In der Unterwelt vereinigen sich die drei Freunde erneut, was seine Bedeutung als Symbol aufopfernder Kindesliebe unterstreicht.


Eintrag 118 vom 02.03.2026 um 10:26:16
Name:Tekmessa: Tochter des Teuthras
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t685-tekmessa-mythologie-tochter-des-teuthras
Eintrag:Tekmessa ist in der griechischen Mythologie die Tochter des phrygischen Königs Teuthras (auch Teleutas genannt), der bei Dictys Cretensis als Teuthras bezeichnet wird. Ihre Geschichte spielt im Sagenkreis des Trojanischen Krieges.

Laut den Überlieferungen tötete der Große Ajax ihren Vater Teuthras/Teleutas und nahm sie als Kriegsbeute mit sich. Obwohl sie eine Sklavin war, verliebte sich Ajax in sie und behandelte sie wie seine Gattin. Eine formelle Ehe war aufgrund ihrer nicht-griechischen Herkunft ausgeschlossen. Aus dieser Beziehung ging ihr Sohn Eurysakes hervor.

Nach dem Selbstmord des Ajax übernahm sein Halbbruder Teukros die Erziehung des Eurysakes. Über das spätere Schicksal von Tekmessa schweigt die Überlieferung. In der Tragödie Aias von Sophokles wird sie als treue und standhafte Gefährtin des Ajax dargestellt.

Eintrag 117 vom 01.03.2026 um 05:33:01
Name:Teuthras: König von Phrygien
Homepage:https://www.mythologie-antike.com/t684-teuthras-teleutas-mythologie-konig-von-phrygien
Eintrag:Teuthras ist in der griechischen Mythologie ein König von Phrygien, einer Region im westlichen Zentral-Kleinasien (heute Türkei). Er wird im Rahmen des trojanischen Krieges erwähnt und gilt als Vater der Tekmessa.

Gemäß dem Pseudonym Dictys Cretensis, einem im 4. Jahrhundert verfassten lateinischen Roman über den Krieg um Troja, wurde Teuthras während des trojanischen Krieges vom Großen Ajax getötet. Nach dieser Tat entführte Ajax dessen Tochter Tekmessa und machte sie zu seiner Sklavin.

Die Tragödie des Sophokles mit dem Namen Aias erwähnt eine ähnliche Handlung, jedoch mit einer Abweichung: Hier wird Teuthras als Teleutas bezeichnet und nicht getötet, während die Entführung seiner Tochter Tekmessa dennoch erfolgt. Dies zeigt eine unterschiedliche Überlieferungslinie.

Quellen für diese Erzählung sind die Aias des Sophokles (Verse 210, 331) und das Werk Ephemeris belli Troiani von Dictys Cretensis (Buch 2, Kapitel 18).

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  5. [Seite 9] Eintrag 77 bis 86
  6. [Seite 8] Eintrag 67 bis 76
  7. [Seite 7] Eintrag 57 bis 66
  8. [Seite 6] Eintrag 47 bis 56
  9. [Seite 5] Eintrag 37 bis 46
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