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Eintrag 437 vom 24.04.2014 um 19:43:28
Name:Webmaster
Herkunft:CL-Z
Homepage:http://www.wissenschaft-technik-ethik.de
Eintrag:(* Antwort zum Eintrag von Uli (22.04.2014 um 18:56):

Hallo Uli,

da muss ich wohl etwas klarstellen: Nicht diejenigen, die an eine Mondlandungsfälschung glauben, vertreten den aktuell anerkannten Stand der Wissenschaft, sondern die Anderen. Somit sind die Mondlandungskritiker beweispflichtig.
Ich selber werde in dieser Sache gar nichts zu beweisen versuchen, da ich weiß, wo meine Grenzen sind. Alles was ich tue und getan habe, ist, mir bekannt gewordene oder zugetragene "unumstößliche", "eindeutige" o.ä. genannte "Beweise" (seltener "Hinweise" genannt) für eine Fälschung der Mondlandungen kritisch unter die Lupe zu nehmen und auf ihre Stichhaltigkeit hin zu prüfen. Hierfür muss ich wiederum gar nichts beweisen, es reicht vollkommen aus, für das betreffende Phänomen eine plausible Erklärung zu finden, die im Einklang mit der Naturwissenschaft steht, und schon ist der sogenannte "Beweis" zu einem einfachen Hinweis degradiert. (In vielen Fällen steht hinter der betreffenden Beobachtung so viel Phantasie oder Falsch"wissen", dass nicht einmal ein zarter Verdacht übrigbleibt.)
Somit tue ich das, was eigentlich jeder Mondlandungskritiker selbst tun müsste, nämlich die ihm auffällig gewordenen Hinweise kritisch auf ihre Beweiskraft zu prüfen. Von denjenigen, für die ich diese "Dienstleistung" (unentgeltlich) erbracht habe, werde ich dann nicht selten zum Dank der Unwissenschaftlichkeit bezichtigt und/oder als verbohrter, unbelehrbarer Betonkopf dargestellt.

"Das sagt mal wieder der Richtige!" ist ein in weiten Bevölkerungskreisen bekannter ironischer Ausspruch. Zur Erläuterung der Bedeutung ein Beispiel: Herr T., der ständig bemüht ist, bloß ja keinen Tratsch zu verpassen, schimpft über Frau F.: "Na, die ist aber mächtig neugierig!" Vielleicht hat er damit ja sogar recht, aber es sagte "mal wieder der Richtige".

Wenn A überlegt, ob B womöglich zum "Schubladendenken" neigt, dann überlegt er faktisch gerade, ob er ihn in diese "Schublade" einordnen soll oder in eine andere. Und ganz selbstverständlich sortiere ich die Datensätze in meinem Kopf (einschließlich meiner Kenntnisse und Urteile über meine Mitmenschen!) in "Schubladen"! Ich wäre ja schön blöd, wenn ich nicht ein Wenig Ordnung im Oberstübchen hielte. (Und wenn sich mein Eindruck von z.B. einem Menschen irgendwann ändert, wird "er" ruckzuck in eine andere "Schublade" umgebettet. So starr wie manche glauben, ist so ein "Schubladen"system gar nicht.)

Viele Grüße
Heiner *)

Eintrag 436 vom 22.04.2014 um 18:56:25
Name:Uli
Herkunft:Karlsruhe
Eintrag:Hallo Heiner,

auch dir alles Gute für die Zukunft!

Eine letzte Anmerkung noch zum Schluss:

In der Wissenschaft liegt die Beweispflicht bei demjenigen, der eine Behauptung aufstellt. Wenn jemand beispielsweise behauptet, dass auf dem Mars grüne Männchen wohnen, dann muss er Belege dafür haben. Hat er keine bzw. sind diese nicht belastbar, ist die Behauptung nichtig.

Sonnst könnte ja jeder gerade behaupten, was ihm gerade einfällt. Und manche Menschen behaupten eben, dass mit „Apollo“ Menschen auf dem Mond waren. Das gilt es zu beweisen, und nicht das Gegenteil!

Und eine Frage drängt sich mir auch noch auf, nachdem ich deine Kommentare gelesen habe:
Wer soll denn „der Richtige“ sein bzw. was bedeutet das? Ist das vielleicht ein Hinweis auf Schubladendenken deinerseits?

Nichts für ungut ;-)

Viele Grüße,
Uli

Eintrag 435 vom 21.04.2014 um 21:09:27
Name:Uli
Herkunft:Karlsruhe
Eintrag:Hallo Heiner,

deine Antworten wirken gerade sehr belustigen auf mich. Sorry! Wahrscheinlich deshalb, weil ich irgendwie davon ausgegangen bin, dass du meine Fragen wissenschaftlich betrachten würdest. Dem ist leider nicht so, wie ich sehe.

(* Antwort: Da fand sich also, wie so oft, wieder mal genau der Richtige, um Anderen Unwissenschaftlichkeit vorzuwerfen. *)

1. Deine Argumente beziehen sich teilweise auf die Quellen, deren Richtigkeit ja überprüft werden soll. Das ist aus wissenschaftlicher Sicht völlig unzulässig! Ganz grober Fehler.
Beispiel:
„Aus den Videoaufzeichnungen entsteht eher der Eindruck, dass der Sand zumindest vornehmlich in flachem Winkel dicht über dem Boden weggeschleudert worden ist.“

(* Antwort: Du willst etwas beweisen (Mondlandungen gefälscht), ich überprüfe lediglich Deine Argumente hinsichtlich ihrer Beweiskraft und muss somit prüfen, ob es neben der Moonfake-Theorie auch andere plausible Erklärungen gibt. Und siehe da, es gibt sie. *)

2. „Das Fehlen eines Kraters ist also viel eher ein Hinweis auf die Echtheit der Mondaufnahmen als auf eine Fälschung.“
Analog würde das bedeuten, dass das Fehlen einer Farbe in einem gefälschten Gemälde ein Hinweis auf dessen Echtheit ist. Völlig absurd.

(* Antwort: Absurd ist an dieser Stelle lediglich Dein unzutreffender Vergleich. *)

3. „Dass man vom weggeblasenen Material anschließend keine Spur mehr sieht, ist ja nun wohl logisch.“
Wohl genau so logisch, wie dass man von dem weg geschleuderten Sand durch die Meteoriten auf dem Mond keine Krater sieht, oder?

(* Antwort: Krater entstehen durch einen Einschlag, nicht durch einen Düsenstrahl. Schon wieder ein unzutreffender Vergleich. *)

4. „Das Triebwerk wurde m.W. bereits abgeschaltet, als sich die Landeteller noch ca. 1 m über dem Boden befanden.“
Falsch, bitte besser informieren! Man sieht es übrigens auch gut im Video.

(* Antwort: Ich sagte ja vorsichthalber: "m.W.". Falls Du darüber besser Bescheid weißt (und nicht einfach nur drauflosbehauptest): Bitte seriöse Quelle nennen! *)

Ich denke, dass wir auf diese Weise nicht weiter kommen. Das Problem liegt meiner Ansicht nach daran, dass es dir nicht möglich ist, deine „Überzeugungen“ zu hinterfragen.
Getreu dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

(* Antwort: Und schon wieder sagt es exakt der Richtige! Aber in Einem hast Du immerhin Recht: So werden wir nicht weiterkommen. *)

Viele Grüße,
Uli

(* Für die Zukunft alles Gute!
Heiner *)

Eintrag 434 vom 19.04.2014 um 21:21:13
Name:Webmaster
Herkunft:CL-Z
Homepage:http://www.wissenschaft-technik-ethik.de
Eintrag:(* Antwort zu den Einträgen von Uli
- am 19.04.2014 um 18:23
- am 19.04.2014 um 17:21

Teil 1

Hallo Uli,

bislang habe ich immer wieder erleben müssen, dass sogenannte Mondlandungskritiker irgendwelche Umstände, die mir vollkommen normal erscheinen, "mit Gewalt" so interpretieren, dass ihre Theorie von der gefälschten Mondlandung gestützt wird. Mir dagegen ist bezüglich der Mondlandungen noch nichts untergekommen, das man nicht relativ mühelos erklären kann, ohne an der Mondlandung zu zweifeln.

Um auf den betreffenden Aufnahmen Unterschiede in der Bodenstruktur ersehen zu wollen, muss man m.E. seine Phantasie schon tüchtig anstrengen. Etwas auch nur halbwegs beweiskräftiges kommt jedenfalls nicht dabei heraus.

Wäre aus physikalischen Erwägungen heraus ein Landekrater zu erwarten gewesen und wären die Mondlandungen gefälscht, dann hätte man damals einen wunderschönen Krater gebuddelt. Das Fehlen eines Kraters ist also viel eher ein Hinweis auf die Echtheit der Mondaufnahmen als auf eine Fälschung.

In der Wissenschaft werden recht hohe Anforderungen an die Beweiskraft gestellt. Um festzustellen, ob und ggfs. wieviel Material unter einer Triebwerksdüse nach der Landung fehlt, müsste man schon feststellen (können), wieviel denn vorher da war, und vor Allem müsste man etwas genauer hinsehen können als es auf einem aus mehreren m Entfernung bei nichtoptimaler Beleuchtung und Perspektive aufgenommenen Foto oder einer drittklassigen (nach heutigen Maßstäben) Videoaufnahme möglich ist. Dass man vom weggeblasenen Material anschließend keine Spur mehr sieht, ist ja nun wohl logisch.

>>> Weiter in Teil 2 *)

Eintrag 433 vom 19.04.2014 um 21:20:00
Name:Webmaster
Eintrag:(* Antwort zu den Einträgen von Uli
- am 19.04.2014 um 18:23
- am 19.04.2014 um 17:21

Teil 2

Für den fehlenden Sand auf den Landetellern kommen mehrere Erklärungsmöglichkeiten in Betracht:

- Der Sand wurde zwar in "alle Richtungen" weggeschleudert, die Behauptung, damit seien auch alle aufwärtsführenden Richtungen eingeschlossen, müsste aber erst einmal bewiesen werden. Aus den Videoaufzeichnungen entsteht eher der Eindruck, dass der Sand zumindest vornehmlich in flachem Winkel dicht über dem Boden weggeschleudert worden ist.

- Das Triebwerk wurde m.W. bereits abgeschaltet, als sich die Landeteller noch ca. 1 m über dem Boden befanden. Während des Falls zur Oberfläche (entspricht im Aufprall etwa einem Fall aus 17 cm Höhe auf der Erde) waren die bewegten Sandpartikel bereits (unter den Landetellern) hinweg"geflogen".

- Harte Partikel, insbesondere solche mit hoher Geschwindigkeit, prallen von elastischen Oberflächen ab anstatt auf ihnen (den Landetellern bzw. der Isolierfolie) liegenzubleiben. (Man versuche einmal, Erbsen oder Steinchen mit einer Steinschleuder so auf einen Suppenteller zu schießen, dass sie darauf liegenbleiben.) In einer Atmosphäre, in der kleine Sandpartikel durch die Luft stark abgebremst werden, würde etwas liegenbleiben. Im Vakuum, das kann man nicht oft genug betonen, verhalten sich viele Dinge aber anders als es unserer Erfahrung entspricht.

Viele Grüße
Heiner *)

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