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Eintrag 442 vom 03.12.2014 um 09:00:00
Name:Webmaster
Homepage:http://www.wissenschaft-technik-ethik.de
Eintrag:Antwort auf den vorhergehenden Beitrag von S. Marquardt zur "mechanischen Instabilität der Mondlandefähre"

Viel mehr als eine Sekunde lang kann solch ein "skeptischer Gedanke" einer realistischen Betrachtung auch nicht standhalten. Ein funktionsfähiges Mondlandemodul mit einer kaputten Rakete zu vergleichen, ist schon ein Bisschen verwegen. Zahlreiche ganz offensichtlich bestens funktionierende und keineswegs umkippende Raketen, deren Schwerpunkt weitaus höher über der Antriebsdüse liegt als beim Mondlandemodul, sollten Beweis genug dafür sein, dass die in der Tat vorhandene Instabilität einer solchen Konstellation technisch beherrscht werden kann. Wem das nicht genügt, möge sich vor Augen halten, dass unsere physikalische Welt vor instabilen Konstruktionen nur so wimmelt. Nicht zuletzt wir Menschen bewegen uns höchst instabil auf zwei Beinen (oder hüpfen gar auf einem) und haben damit offenbar kein ernsthaftes Problem (außer es ist einmal höllisch glatt), selbst bei noch so halsbrecherischen Laufmanövern. Mit etwas Übung kann man das Ganze noch viel instabiler gestalten und läuft dann auf langen Stelzen, auf einem schwankenden Seil oder noch wackligeren Stützen. Und so war es schließlich auch dem chinesischen "Chang'e"-Mondlander möglich, trotz eines über dem Triebwerk gelegenen Schwerpunkts heil auf dem Mond zu landen. Dass nämlich die Triebwerksdüsen beim Chang'e keineswegs auf gleicher Höhe wie der Schwerpunkt angebracht sind, sondern die Haupttriebwerksdüse, wie bei der Mondlandefähre, direkt unten am Lander, davon kann sich jeder auf einfache Weise anhand zahlreicher Fotos u.a. Illustrationen im www selbst überzeugen, sofern er nicht die kleinen, seitlich angebrachten Korrektur- und Steuerdüsen fälschlicherweise für die Landetriebwerke hält.

Viele Grüße bis zum (wohl unvermeidlichen) nächsten Beitrag
Heiner Grimm

Eintrag 441 vom 28.11.2014 um 21:44:12
Name:Marquardt
Herkunft:Deutschland
Eintrag:Die mechanische Instabilität der Mondlandefähre hätte eine intakte Mondlandung unmöglich gemacht!

Jeder Mensch auf unseren Planeten hat bestimmt schon einmal einen missglückten Raketenstart gesehen, wenn die Rakete bereits einige Meter vom Starttisch abgehoben hat und die Triebwerke dann versagen und keine Leistung mehr erbringen. Infolgedessen bewegt sich die Rakete den physikalischen Gesetzen der Schwerkraft entsprechend wieder in Richtung der Startplattform und kippt dann aufgrund der mechanischen Instabilität einfach um, weil sich der Masseschwerpunkt gravierend verändert hat. Dies wäre auch das Schicksal der Mondlandefähre von Apollo 11 gewesen, weil kurz vor der Landung eine absolute Instabilität der Fähre bestanden hätte! Denn: Ganz grob gerechnet, hätte die aufsteigende Stufe kurz vor der Landung auf dem Mond noch ca. 5 t an Masse besessen und die absteigende Stufe hätte aufgrund des Treibstoffverbrauchs von 8 t lediglich nur noch rund 2 t an Rüstmasse gehabt. Da der Schwerpunkt der Landefähre kurz vor der Landung der Fähre auf dem Mond exakt bei 2,10 m über die Düsen gelegen haben muss, würden sich die Drehmomente wie 2,5 zu 1 bis 3: 1 verhalten haben. Damit hätte ein absolut instabiles mechanisches System vorgelegen! Jede noch so kleinste Erschütterung, wie Vibrationen durch das Triebwerk oder Druckschwankungen der ausströmenden Gase in der Düse des Triebwerkes hätten die Mondlagefähre einfach umkippen lassen! Eine Mondlandung wäre zwar „geglückt“, aber eine Rückkehr vom Mond wäre damit unmöglich gewesen. Da aber alle Akteure von Apollo 11 glücklicherweise das imaginäre Abenteuer überlebt haben, kann messerscharf geschlussfolgert werden, dass keine Mondlandung stattgefunden hat.
Die Lösung des physikalischen Problems liegt darin, dass der Schwerpunkt einer Landefähre einfach auf Höhe der Düsen des Triebwerkes liegen muss, so wie die Chinesen dies im Dezember 2013 realisieren und praktizierten.

P.S. Übrigens hatte der Autor den skeptischen Gedanken zur Instabilität der Mondlandefähre zur Mondlandung bereits vor mehr als 45 Jahren ganz spontan für ca. 1 s gehegt gehabt!

Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen, den 28.11.2014

(* Antwort: Schön, mal wieder von Ihnen zu hören, Herr Marquardt, auch wenn ich in der Sache wieder mal nicht mit Ihnen einer Meinung sein kann. Warum nicht, werde ich demnächst in einem gesonderten Beitrag erläutern. Bis dahin alles Gute
Heiner Grimm *)

Eintrag 440 vom 23.05.2014 um 18:23:47
Name:Susanne Walter
Homepage:http://www.clavius.info + http://www.mondlandung.net
Eintrag:Hi Heiner,

Ich bewundere deine Geduld mit Strobel und Marquardt ;-)

Johann Strobels "Physik" bedarf keines Kommentars. Siegfried Marquardts Thesen sind auf einem etwas höherem Niveau - und trotzdem unsinnig.
Zwei Kostproben:
http://tinyurl.com/ot96kkm
http://tinyurl.com/p4k6y73

Viel Spaß noch mit den beiden Überfliegern :D

Susanne

(* Antwort:
Hallo Susanne,
danke für die Lesetipps, ich habs mir mal angeschaut. Ja, manchmal wundere ich mich selbst über meine Engelsgeduld. Die ist aber auch nicht unendlich. Johann hat mir noch die eine oder andere E-Mail geschrieben, am Ende habe ich die Kommunikation dann abgebrochen, weil sie (wie schon lange zuvor geahnt) vergebliche Liebesmüh ist.
Aber schön zu wissen, dass S.M., Johann & Co. auch anderswo Gegenwind entgegenbläst. Insbesondere bei Seiten wie Wikipedia ist das äußerst wichtig.
Viele Grüße
Heiner *)

Eintrag 439 vom 12.05.2014 um 18:26:32
Name:Webmaster
Herkunft:CL-Z
Homepage:http://www.wissenschaft-technik-ethik.de
Eintrag:(* Antwort zum Eintrag von Marquardt (am 09.05.2014 um 20:17:47):

Lieber Herr Marquardt,

Ihre Beiträge sind in der Tat nichts für schwache Nerven, denn sie beruhen regelmäßig auf grauenhaft schlechten Recherchen, irrwitzig realitätsfernen Vorstellungen und grässlich fehlerhaften "unzweifelhaften" Berechnungen. Insofern bin ich nach dem Genuss etlicher Ihrer Texte inzwischen Einiges gewohnt.

Keine Ahnung, was in Wikipedia vor 5 Jahren zum Thema Van-Allen-Gürtel geschrieben stand, ab dem 23.3.2014 kann man dieser Seite [http://de.wikipedia.org/wiki/Van-Allen-Gürtel] jedenfalls direkt die Strahlenbelastung hinter einer 3 mm starken Aluminiumwand (so dünn war tatsächlich die Apollo-Außenwand, keineswegs 2 cm dick!) *unter extremen Umständen* (also bei einer starken Sonneneruption) entnehmen: bis zu 200 mSv/h sind es gerade einmal *im Kernbereich* des inneren Gürtels (der insgesamt ca. 3000 km dick ist und von Apollo 11 demzufolge in ca. 5 Minuten durchquert werden konnte (wobei die Jungs auch noch schlau genug waren, nicht mittenmang durchs dickste Teilchengewühl hindurchzubrausen). Das bedeutet: *maximal* 17 mSv im Kernbereich, jeweils für Hin- und Rückflug, und dazu noch *maximal* ein paar 10 mSv unterwegs und im äußeren V.A.-Gürtel. Aber tatsächlich fanden die Apolloflüge nicht "unter extremen Umständen" statt, so dass die tatsächliche Dosis weit unter der Maximaldosis lag.

Die im Weltall (und im V.A.-Gürtel) vorherrschende Teilchenstrahlung gehorcht im Übrigen nicht dem Lambert-Beer-Absorptionsgesetz, so dass Ihre entsprechende Berechnung schon deshalb unsinnig ist und man sich das Nachrecherchieren eines Absorptionskoeffizienten getrost ersparen kann.

Mausetot, oder sagen wir lieber hinfällig, ist hier wieder einmal allenfalls Ihr Argumentengebäude, und faktisch und realistisch betrachtet konnten die Astronauten während ihrer Mission durch alles Mögliche zu Tode kommen, nur eben nicht durch die Strahlung.

Viele Grüße
Heiner Grimm

P.S.: Für diejenigen, die sich für die Beiträge von Siegfried Marquardt näher interessieren: Es gibt mehrere weitere davon in diesem Gästebuch (siehe 20.1.14, 1.2.14, 15.2.14, 28.2.14 und 4.4.14). Die betr. Beiträge wurden von mir mit Einträgen vom 28.1.14, 9.2.14, 5.3.14 und 11.4.14, z.T. auch direkt im betr. Beitrag, beantwortet. *)

Eintrag 438 vom 09.05.2014 um 20:17:47
Name:Marquardt
Herkunft:Germany, Königs Wusterhausen
Homepage:keine
Eintrag:Sehr geehrter Web-Master dier Web-Site, nun müssen sie ganz tapfer sein! Bei der Überprüfung der Daten, Datensätze und auf der Grundlage dieser Fakten vorgenommen Berechnungen bin ich auf ein Faktum gestoßen, was mich fast umgehauen hat. Aus den Informationen eines Internet-Dokumentes zum Van-Allen-Gürtel von 2009 der Apologeten von Apollo 11 zur Strahenbelastung der Astronatne ließ sich die Strahlenexposition für die 192 h- Flugzeit von Apollo 11 durchs All unzweifelhaft berechnen. Es ergibt sich bei einer postulierten Teilchendichte von 10^6 Teilchen/cm²*s und einer Teilchenenergie von 10 MeV eine Strahlenbelastung für die Astronauten von rund 134 Sv laut der Apollo-Apologenten! Denn: 10^10 Teilchen/m²*s *10^7eV*8*24 *3600 s*1 m² *0,85*1,6*10^-19 J/eV:70 kg = 134 Sv).

Damit wären die amerikanischen Astronaten 13,4 Mal mausetod gewesen-nach den Daten der Apollo-Apologeten!

Da die Raumkapsel eine Wandstärke von 2 cm gehabt haben soll (siehe Wikipedia: Van-Allen-Gürtel vom 21.10.2009), betrug die Strahlenbelastung I=Io e-0,1*2= 0,82*Io (**) oder 82 Prozent. Damit wären die Astronauten faktisch und realistisch betrachtet nach den obigen Berechnungen den gesamten Raumflug über, einer Dosis von I=134*0,82 ≈ 110 Sv ausgesetzt gewesen.

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