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Eintrag 447 vom 03.01.2015 um 14:22:36
Name:Elena F.
Herkunft:Karlsruhe
Homepage:http://goldpreis.co/2015/01/goldpreis-in-2014-13-goldpreisentwicklung-besser-als-sparbuch/
Eintrag:Im Jahr 2014 war Gold ja eine gute Geldanlage ...mit plus 13%...aber was ist für 2015 eine gute und ethisch verantwortbare Anlage ?

(* Antwort: Frühestens Anfang 2016 werden wir wissen, ob Gold für 2015 eine gute Geldanlage gewesen wäre. Bis dahin können wir nur raten bzw. riskieren.
Gold in großem Umfang als Geldanlage zu horten führt zu einem vergleichsweise hohen Preis für das Metall, was wiederum u.A. die Forschung und Medizintechnik, wo immer dort dieses Metall benötigt wird, teurer macht. Andere ethische Aspekte fallen mir zum Gold als Geldanlage ad hoc nicht ein.
In Zeiten, in denen es so gut wie keine Zinsen gibt, sollte eigentlich jeder Sparer sein Geld abheben und verbuddeln, um eine künstliche Geldverknappung herbeizuführen, die dann (hoffentlich) wieder zu höheren Zinsen führt, um die Sparer zur Bankeinlage zurückzulocken. (!!! Der Verfasser warnt aber eindringlich vor der Möglichkeit eines Totalverlustes des verbuddelten Geldes durch (z.B.) Schimmelbildung, Zufallsfund durch Dritte, Bebauung des betr. Geländes, ... !!!) Das Geld in einem Bankschließfach unterzubringen, wäre eine deutlich weniger riskante Alternative.
Ich bin aber kein Anlageberater und werde mich hüten, in diesem Metier tätig zu werden, allein schon deshalb kann ich hier keinerlei konkrete Ratschläge erteilen.
Grüße
Heiner Grimm *)

Eintrag 446 vom 02.01.2015 um 18:33:00
Name:Susanne Walter
Eintrag:(* Fortsetzung des vorhergehenden Beitrags *):

Beispiel 2

GB Eintrag 441: “mechanische Instabilität der Mondlandefähre”

Dazu hast du, Heiner, ja schon so einiges geschrieben. Von mir nur eine Ergänzung, um es noch verständlicher zu machen.

Marquardt führt an, dass die Mondfähre instabil ist, weil der Schwerpunkt so hoch ist. Und genau das ist falsch. Umso höher der Schwerpunkt einer Rakete ist, desto stabiler ist sie. Man kann das leicht selbst überprüfen, indem mal einen Besen auf dem Finger balanciert – einmal mit Besenkopf oben, einmal unten. Ist der Kopf oben, ist es sehr viel leichter, weil die träge Masse oben stabilisiert. Der Fachmann spricht dabei von Trägheitsmomenten, wozu Heiner jetzt einiges beitragen könnte ;-). Muss aber nicht. Für den Laien reicht das Experiment mit dem Besen schon aus um Marquardts Behauptung als das zu entlarven, was sie ist – Unsinn!

Auch bei Flüssigkeitsraketen ist immer die schwerere Komponente (z.B. Flüssigsauerstoff) oben und die leichtere (z.B. Flüssigwasserstoff) unten. Egal ob Saturn-Rakete, Space-Shuttle oder Ariane, es ist immer so. Man schaue z.B. hier: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/dd/Ariane_5_ES_ATV_%28de%29.gif (O2 oben, H2 unten)

Auf diese Fehler (und Hundert andere) wurde Marquardt übrigens wiederholt aufmerksam gemacht. Es kommt leider nicht an bei ihm. Psychologen sprechen bei solchen Fällen von “closed-minded”.

Da fällt mir gerade noch ein besonders gutes Beispiel für einen unsymmetrischen und scheinbar instabilen Raketenflug ein - der Shuttle. Nach Abwurf der Booster (in ca. 50Km Höhe) sieht die Fluglage etwa so aus: http://www.clavius.info/Susanne/Shuttle-Schwerpunkt01.gif

Kann das sein Herr Marquardt? Oder ist der Shuttle auch nur eine große Lüge :-)

Viele Grüße in die Runde und einen guten Rutsch

wünscht Susanne

Eintrag 445 vom 02.01.2015 um 18:28:54
Name:Susanne Walter
Eintrag:Hallo Heiner,

da Siegfried Marquardt (wie erwartet) nicht locker läßt, hier noch ein paar Anmerkungen.

Das Problem ist nicht nur, dass er von Naturwissenschaft und Technik keine Ahnung hat. Das gilt für die meisten Menschen. Viel schlimmer ist, dass er felsenfest davon überzeugt ist, kompetent zu sein. Ja, sogar kompetenter als alle Fachleute der Welt zusammen. Daher setzt er sich auch nicht mit Kritik auseinander – warum sollte er auch? Seit rund fünf Jahren müllt er das Internet mit seiner Apollo-Lügengeschichte voll, u.a. Wikipedia. Das umgehende Löschen seiner Einräge fasst er offensichtlich als Bestätigung auf. Dass seine Ansichten zu Apollo aber völliger Unsinn sind, kann jeder leicht nachvollziehen. Zwei Beispiele:

Beispiel 1

Zitat Marquardt (GB-Eintrag 444) : “Es gibt astrophysikalisch nur ein Vierzehn-Tages-Regime, um auf direktem Wege zum Mond zu gelangen (siehe Mondexpedition der Chinesen im Dezember 2013) und kein Vier-Tages-Trip. Damit wäre bereits Apollo 11 und N widerlegt!”

Sieggie rechnet den Flug von Chang'e-3 vom Start bis zur eigentlichen Mondlandung, also vom 1.12.-14.12.2013. Das sind 14 Tage. Aber das ist nicht die Flugzeit bis zum Mond, denn Chang'e-3 war vor der Landung noch gut 9 Tage im Mondorbit. Der eigentliche Flug von der Erde zum Mond dauerte weniger als 5 Tage. Der Erd-Start war am 01.12.2013 um 18:30 MEZ, die Einbremsung in den Mondorbit am 06.12.2013 10:53 MEZ.

Das Marquardsche “Vierzehn-Tages-Regime” also kompletter Murks!

(* Fortsetzung im nachfolgenden Beitrag (oben). *)

Eintrag 444 vom 24.12.2014 um 17:29:26
Name:Siegfried Marquardt
Herkunft:Deutschland
Homepage:keine
Eintrag:Eine Jahrhundert-Lüge wird nicht zur Wahrheit, wenn man sie hunderte Male wiederholt!

1. Es gibt astrophysikalisch nur ein Vierzehn-Tages-Regime, um auf direktem Wege zum Mond zu gelangen (siehe Mondexpedition der Chinesen im Dezember 2013) und kein Vier-Tages-Trip. Damit wäre bereits Apollo 11 und N widerlegt!
2. Es fehlten insgesamt über 160 t Raketentreibstoff, um das Apollo-Projekt überhaupt realisieren zu können. Es standen aber nur ca. 15 t zur Verfügen (4 t CSM + 10,8 t LM). Alleine für den Übergang von der elliptischen Flugbahn in Mondnähe wären für das Abbremsen des CSM +LM mit insgesamt 45,3 t Gesamtmasse von den 2,3 km/s auf 1,7 km/s für die Mondumlaufbahn [2,72 hoch (0,6:2,6)-1]*45,3 t=(1,26 -1)*45,3 t= 0,26*45,3 ≈ 12 t Treibstoff erforderlich gewesen! Mit den restlichen drei Tonnen wäre eine Mondlandung nicht mehr möglich gewesen und ein Start vom Mond ebenso wenig! Ergo: Und wenn sie nicht gestorben wären, würden sie sich noch immer unglücklicher Weise in der Mondumlaufbahn befinden.

(* Antwort: Dass Unsinn durch zahlreiche Wiederholungen nicht besser wird, haben Sie ja nicht nur in diesem Gästebuch bis zum Überdruss demonstriert. Diesmal wiederholen Sie mal wieder alte Kamellen, die Sie vor einiger Zeit bereits veröffentlicht haben (s. Beiträge vom 28.1. und 1.2.2014). Ihr 14-Tages-Regime (waren es am 28.1. nicht noch 15 bzw. 60 Tage?) ist reine Phantasie und Ihre Berechnung der benötigten Treibstoffmenge nicht nachvollziehbar. Das war nun Ihr letzter Beitrag in diesem GB, denn weitere werde ich nicht mehr freischalten, um die Leser nicht mit noch mehr überflüssigen Wiederholungen zu langweilen.
Alles Gute
Heiner Grimm *)

(* ... und tatsächlich: Während ich die Antwort getippt habe, ist bereits der nächste S.M.-Beitrag eingetrudelt. Und wird, wie versprochen, nicht freigeschaltet. (Es steht aber, wie zu erwarten war, auch nichts Neues drin.) *)

Eintrag 443 vom 03.12.2014 um 11:47:58
Name:Welzien
Herkunft:Deutschland
Eintrag:Hallo, ich versuche gerade die Eisstärke eines stehenden Gewässers nach x-Stunden Dauerfrost (Temperaturkurve liegt vor) näherungsweise zu ermitteln. Dazu gibt es eine schöne Formelsammlung auf Ihrer Webseite (übrigens die Einzige, die ich in Google gefunden habe). Gibt es hierzu eine Beispielrechnung, um die jeweiligen Variablen mit den richtigen Wertebereichen zu füllen?


(* Antwort: Hallo Welzien,
so wie ich das gerade nochmal nachgeschaut habe, sind alle benötigten Konstanten unten auf der Seite angegeben. Für den alpha-Wert gibt es zur Abschätzung (eine genaue Berechnung ist bei Problemen wie dem Deinen normalerweise gar nicht möglich, da Luftgeschwindigkeit, Luftfeuchte etc. nicht alle genau bekannt sein dürften) diverse Gleichungen, die ich aber gerade nicht parat habe. Als ganz groben Pi-mal-Daumen-Wert könntest Du erstmal irgendwas zwischen 20 und 40 für alpha einsetzen. Wenn die Lufttemperatur nur wenige °C unter null beträgt, eher um 20, wenn es ordentlich kalt ist, eher um 40. Wenn dazu noch der Wind ordentlich weht, kann es deutlich mehr werden, aber wieviel ...???

Ich hoffe, damit weiterhelfen zu können. In den nächsten Tagen versuche ich mal, daran zu denken, ein paar einfache Formeln für alpha herauszusuchen.

Bis dahin viel Erfolg bei Deinen Berechnungen
Heiner
*)

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