Gästebuch www.wissenschaft-technik-ethik.de

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  1. [Seite 10] Eintrag 424 bis 473
  2. [Seite 9] Eintrag 374 bis 423
  3. [Seite 8] Eintrag 324 bis 373
  4. [Seite 7] Eintrag 274 bis 323
  5. [Seite 6] Eintrag 224 bis 273
  6. [Seite 5] Eintrag 174 bis 223
  7. [Seite 4] Eintrag 124 bis 173
  8. [Seite 3] Eintrag 74 bis 123
  9. [Seite 2] Eintrag 24 bis 73
  10. [Seite 1] Eintrag 1 bis 23
Eintrag 273 vom 21.07.2009 um 18:36:48
Name:A. Stich
Herkunft:deutschland
Eintrag:Danke für den Bericht. Warum man aber Skeptiker abwerten muss um etwas zu beweisen, wissen nur Sie. Ich bin auch Akademiker und wir haben an der Uni viele kontroverse Diskussionen gehabt - aber so etwas nicht ein einziges mal.
Grüße

(* Antwort: Nein, das weiß ich auch nicht. Und ehrlich gesagt weiß ich noch nicht einmal, was konkret Sie eigentlich meinen, konkret: wen ich Ihrer Meinung nach wo auf welche Weise abgewertet haben soll. Es ehrt mich, dass Sie mir soviel Scharfsinn zutrauen, doch leider muss ich mich zur Zeit mit vagen Vermutungen begnügen.
So kann ich an dieser Stelle auch lediglich ganz allgemein etwas zum Thema beisteuern:
Es liegt mir fern, irgendjemanden herabzuwürdigen. Wenn Sie ein Wenig mehr im Gästebuch herumschmökern mögen, werden Sie hin und wieder feststellen, dass ich im Gegenteil sogar gegen Dritte gerichtete Herabwürdigungen und z.T. Beschimpfungen, die in einzelnen Beiträgen leider immer wieder vorkommen, auch entsprechend kommentiere.
Nun kann man ja so oder so diskutieren. Die Einen mögens am liebsten dezent, Andere neigen eher zur Lebhaftigkeit. Wenn ich dann bei so manchen Geschichten, bei denen mir sämtliche Haare zu Berge stehen, schon mal etwas ironischer werde, braucht es der Betreffende aber nicht persönlich zu nehmen, denn es geht ja in keiner Diskussion um ihn persönlich, sondern vielmehr um das, was er da gerade zum Besten gibt. Und wenn das im Einzelfall nun mal keinen Pfifferling wert ist, ist m.E. ein deutlicher Hinweis darauf durchaus angebracht. Fachdiskussionen auf dem Niveau von Diplomatengesprächen zu führen, tut zwar keinem weh, hilft aber auch nicht wirklich weiter.
Viele Grüße *)

Eintrag 272 vom 20.07.2009 um 13:46:18
Name:Jochen
Herkunft:DD
Eintrag:Deine Seite über die wachsende Eisschicht ist insofern gut, als dass sie die Strahlung berücksichtigt. Die Schlussweise für die Variante mit einer Anfangsdicke ist aber falsch: Beweis: Für jede beliebige Dickendifferenz ergibt sich bei Dir die gleiche Zeit, was nicht sein kann, da das Wachstum langsamer wird, wie Du selber bewiesen hast. Die Quadrate xE2 und xE1 müssen also einzeln ausgeklammert werden, nicht aber binomisch zusammengefasst! (Dann ergibt sich bei gleicher Differenz xE2-xE1 tatsächlich eine wachsende Zeit mit wachsendem xE1.)

Trotz der Kritik: Weiter so!

(* Antwort: Stimmt, da habe ich mich bös vertan. Und habs auf der Seite soeben korrigiert. Meinen herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit, ohne die solche Fehler womöglich bis ans Ende des Internets weiterbestehen würden.
Beste Grüße, Heiner *)

Eintrag 271 vom 19.07.2009 um 14:32:54
Name:ThomasG
Herkunft:Deutschland
Eintrag:Mag sein, dass alle "Beweise" nicht schlüssig sind und widerlegt werden können - eines jedoch ist Fakt: Selbst heute ist es noch eine große Herausforderung ein Rakete zu starten, einen Körper in eine Umlaufbahn zu bringen und diesen dann heil auf z.B. einem Planeten zu landen. Unzählige Mißerfolge der letzten Jahrzehnte belegen dies eindrucksvoll. Und dann soll dies vor 40 Jahren reibungslos geglückt sein? Mit der damaligen Rechnertechnik? Und nicht nur das - Menschen heil absetzten, diese spazieren rum, fliegen heil wieder ab, koppeln problemlos an ein wartendes Raumschiff, fliegen zurück zur Erde, treffen den Eintrittswinkel und landen wohlbehalten auf der Erde? Wieviele 6er im Lotto muss man direkt hintereinander gewinnen, um soviel Glück zu haben? Wieviele zig Millionen Kleinigkeiten hätten dazu führen können, dass das ganze Unternehmen fehlschlägt - und keines dieser Probleme ist eingetreten? - beim ersten Mal, ohne jede Erfahrung?? - Noch heute (mit der heutigen Technik!) schlägt selbst das poplige Absetzten eines Roboters auf einem Planeten in der Regel fehl (Die Anzahl der Fehlversuche übersteigt die der Erfolgebei wetem!).
Dafür bin ich einfach zuviel Ingenieur, dass ich an so viele Zufälle glauben kann - der Mensch kann nicht auf dem Mond gewesen sein ebensowenig wie Dinosaurierer Fachleute in objektorientierter Programmierung gewesen sein können.

(* Antwort:

"Selbst heute ist es noch eine große Herausforderung ein Rakete zu starten, einen Körper in eine Umlaufbahn zu bringen und diesen dann heil auf z.B. einem Planeten zu landen. Unzählige Mißerfolge der letzten Jahrzehnte belegen dies eindrucksvoll. Und dann soll dies vor 40 Jahren reibungslos geglückt sein?"
Wer sagt denn, es sei Alles reibungslos verlaufen? 3 Tote schon vor dem ersten Start, die Landung von Apollo-11 nach Umschalten auf Handsteuerung kurz vor dem leeren Tank noch eben geglückt, dann nochmal um ein Haar 3 Tote, so etwas "reibungslos" zu nennen, nun ja ...

"Mit der damaligen Rechnertechnik?"
Wozu braucht man mehr? Es musste ja unterwegs nicht die Klimaentwicklung der kommenden Jahrhunderte hochaufgelöst simuliert werden. Für Kursberechnungen etc. reichen, wenn man sich auf das Wesentliche konzentriert, schon verhältnismäßig geringe Rechen- und Speicherkapazitäten. Das Wesentliche heißt hier konkret: alles, was innerhalb der nächsten Sekunde(n) erledigt werden muss. Alles andere konnten die Großrechenanlagen auf der Erde übernehmen und per Funk übermitteln (so wurde es ja auch gemacht). Außerdem wurde damals noch etwas anders programmiert als heute. Statt den Compiler irgendein 500-MB-Monstrum zusammenpfriemeln zu lassen, das dann mehr oder weniger zügig seine Arbeit tut (und hin und wieder abstürzt), wurde häufig in Assembler programmiert, mit viel Gehirnschmalz auf Tempo optimiert, und gleichzeitig von anfangs 2 kB auf 1/2 kB verkürzt, damits in den knappen Speicher passte. Mit der heutigen Programmiertechnik hätte der damals dafür erforderliche Computer wohl kaum in die Rakete gepasst, soviel dazu.

"Und nicht nur das - Menschen heil absetzten, ... und landen wohlbehalten auf der Erde? Wieviele 6er im Lotto muss man direkt hintereinander gewinnen, um soviel Glück zu haben? Wieviele zig Millionen Kleinigkeiten hätten dazu führen können, dass das ganze Unternehmen fehlschlägt ... ?"
Ja, hätten. Zweimal hat ja auch. Das reicht für ein paar wenige Mondflüge. Wenn schon mein Auto, das im Vergleich mit einer Mondrakete eher lieblos und schlampig zusammengepfuscht wurde, inzwischen fast die Erde-Mond-Strecke ohne Motorschaden geschafft hat, dann sollte das ein mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengesetztes Vehikel, dessen Raketentriebwerke insgesamt vielleicht 50 Minuten in Betrieb waren, ja wohl auch schaffen.

"... beim ersten Mal, ohne jede Erfahrung??"
Das ist bei Pioniertaten logischerweise so üblich. Und erstaunlich häufig gelingts dann auch noch, zumindest wenn die Aktion gut durchdacht und vorbereitet, und zuvor ein Wenig geübt wurde. Amundsens Südpolabenteuer, Lindberghs Atlantikflug und Vieles mehr hätten auch an unzähligen Details scheitern können. Und was die Erfahrung anbelangt: Amundsen sammelte sie bei den Inuit und auf Eismeerexpeditionen, Lindbergh beim Fliegen, und die NASA bei Manövern im Orbit und mit unbemannten Sonden.

"Noch heute (mit der heutigen Technik!) schlägt selbst das poplige Absetzten eines Roboters auf einem Planeten in der Regel fehl ..."
Wer "popelig!" schreit, sollte es schon besser können. So "popelig" ist das gar nicht. Und das Hauptproblem dabei ist heute noch, dass niemand drinsitzt, der die Lage beurteilen und rasch und sicher auf Eventualitäten reagieren kann. Im Übrigen konnte man schon recht früh Sonden weich auf Planeten landen, z.B. auf der Venus, wogegen der Mond geradezu ein Kinderspiel ist. Mit der damaligen Technik, wohlgemerkt.
Als kleines Beispiel, wie "popelig" Robotertechnik tatsächlich ist: In den USA gibt es jedes Jahr einen Wettbewerb, bei dem es "lediglich" darum geht, ein Roboterauto selbsttätig ein paar km Schotterpiste entlangfahren zu lassen. Die meisten der Hightech-Konstrukte landen immer noch im Gebüsch. Jeder Anfänger nach der 2. Fahrstunde hätte die Kisten über hunderte von km bewegen können. Und dennoch haben die Ing.s damals automatische Lander zum Mond und wieder zurück zur Erde gebracht. Da wäre schon mal ein anerkennendes "Wow!" fällig, oder?

"... der Mensch kann nicht auf dem Mond gewesen sein ebensowenig wie Dinosaurierer Fachleute in objektorientierter Programmierung gewesen sein können."
Womöglich, weil nicht sein kann, was nicht sein darf? Das mit der modernen Programmiertechnik hatten wir ja oben schon abgehandelt. Die ist zweifellos eine feine Sache, wäre beim Mondflug (damals) aber eher schädlich gewesen. Und was hätte sie einem Dino schon genützt?
Das mit den Dinosauriern soll ja wohl hoffentlich kein Vergleich mit den damaligen Ingenieuren sein??? Ein solcher wäre hochgradig arrogant und unangebracht.

Beste Grüße, Heiner *)

Eintrag 270 vom 18.07.2009 um 17:31:18
Name:alexander gokesch
Herkunft:Möglingen
Eintrag:die seite hat mir echt weiter geholfen

Eintrag 269 vom 13.07.2009 um 01:54:56
Name:Querdenker
Herkunft:Oberösterreich
Eintrag:Über die Suche nach Informationen über den MPemba-Effekt bin ich auf Ihre Website gelangt.
Ihr Versuch dürfte nachvollziehbar sein, aber reicht ein Sample von 1 schon aus, ein Verfahren zu widerlegen resp. zu beweisen?

Falls es tatsächlich zu Anomalien kommt, die nicht durch verringertes Wasservolumen erklärbar sind (etwa bei einem Doppelversuch mit gleichen Volumina), könnte eine Erklärung sein, daß durch das Erhitzen Wasserstoff -Brückenbindungen zerstört wurden, aber beim Abkühlen nicht rekombiniert wurden (wenn Unterkühlung möglich ist, ohne daß das Wasser gefriert, warum dann nicht auch das?).
DEN Experten für solche Bindungen, (http://www.zundel.at) kann man leider nicht mehr fragen.

(* Antwort:
Nennen wir mal im Folgenden ein rascheres Gefrieren von heißem Wasser, ohne dass etwas verdunstet, den Mpemba-Effekt 2. Grades (ME2G), im Gegensatz zum ME1G (mit Verdunstung).

"... reicht ein Sample von 1 schon aus, ein Verfahren zu widerlegen resp. zu beweisen?"

Im Zweifelsfall eher nicht, aber: Wenn das Ergebnis zu den sonstigen wissenschaftlichen Erkenntnissen passt, und es im Übrigen keinen besonderen Grund gibt, daran zu zweifeln, dann kann ich mich schon mal ruhigen Gewissens zurücklegen und weitere Experimente denen überlassen, die an den ME2G glauben. Sollten diese tatsächlich unter bestimmten Bedingungen diesen Effekt nachweisen (oder dies zumindest glauben), dann läge es an ihnen, das Ganze so zu veröffentlichen, dass die betr. Experimente von Anderen genau nachvollzogen und geprüft werden können. Die Wissenschaft hat nicht genügend Kapazität, um durch aufwändige Reihenversuche jede der Millionen phantasievollen Behauptungen, die irgendwie an die Öffentlichkeit geraten, nach allen Regeln der Kunst zu widerlegen, und ich schon gar nicht.
Bisher habe ich über den ME nur Folgendes in Erfahrung gebracht:
- Der ME1G ist angeblich von Mpemba zumindest beobachtet worden. Unter welchen Umständen, und mit wieviel Sachverstand er da herangegangen ist, bleibt unklar. Doch immerhin zeigen Berechnungen ja, dass der ME1G unter bestimmten Bedingungen auftreten kann.
- Der ME2G scheint bislang lediglich eine der unzähligen im Internet verbreiteten unqualifizierten Behauptungen zu sein, tausendfach kritiklos weitergereicht, aber dadurch kein Bisschen glaubhafter. Für experimentelle Belege habe ich bislang keinerlei Hinweis.

"Falls es tatsächlich zu Anomalien kommt, die nicht durch verringertes Wasservolumen erklärbar sind (etwa bei einem Doppelversuch mit gleichen Volumina), ..."
Ja, falls. Dann wäre es angebracht, sich Gedanken darüber zu machen, warum. Bis dahin kann man sich ebensogut fragen, ob z.B. Harry Potters Gleis Neundreiviertel besser mit einer Oberleitung ausgestattet werden sollte, *falls* es denn existiert.

"... könnte eine Erklärung sein, daß durch das Erhitzen Wasserstoff -Brückenbindungen zerstört wurden, aber beim Abkühlen nicht rekombiniert wurden (wenn Unterkühlung möglich ist, ohne daß das Wasser gefriert, warum dann nicht auch das?)."
Weil alle Vorgänge in der Natur mit einem Energieaustausch verbunden sind. Ohne einen solchen findet rein gar nichts statt.
Beim Zerstören von Wasserstoffbrücken wird eine Menge Wärmeenergie verbraucht, hauptsächlich deshalb ist die spezifische Wärme von Wasser so ungewöhnlich hoch. Bei der Rekombination von Wasserstoffbrücken wird die gleiche Wärmemenge wieder frei. Würden sich jemals beim Abkühlen von Wasser die W.B. nicht rekombinieren, dann würde es sich zwar viel schneller abkühlen (wurde aber noch nie beobachtet, die Betonung liegt auf würde!), weil ja erstmal keine Wärme freigesetzt würde, die zusätzlich abzuführen wäre, aber spätestens beim Gefrieren müssten sich die W.B. zwangsläufig nachträglich rekombinieren, sonst könnte der Gefriervorgang gar nicht stattfinden. Also würde das Gefrieren des anfangs heißen Wassers insgesamt noch länger dauern als sowieso schon. Warum es länger dauern würde? Weil das normale Wasser seine "Rekombinations-Wärme" schon bei höherer Temperatur rasch an die kalte Luft abgeben kann, während das "Mpemba-2-Wasser" seine noch erhaltene "Rekombinations-Wärme" bei 0°C nur wesentlich langsamer in die -20°C kalte Luft abgeben könnte.

"DEN Experten für solche Bindungen, (http://www.zundel.at) kann man leider nicht mehr fragen."
Nach seinen Arbeiten zu urteilen war er wohl tatsächlich ein seriöser Wissenschaftler. Ich kann also ruhigen Gewissens davon ausgehen, dass er, wenn er noch lebte, eine ähnliche Antwort gegeben hätte wie ich.

Viele Grüße, Heiner *)


Eintrag 268 vom 07.07.2009 um 15:44:56
Name:Johanna
Herkunft:Berlin
Eintrag:Dankeschön für die wunderbare Anleitung zum Erstellen einer Homepage!
Nun suche ich noch, wie man Schlüsselwörter unterbringt, damit man im Netz darunter gefunden wird.

(* Antwort: Es ist mir immer wieder eine große Freude, wenn ich höre, dass meine Seiten für Andere von Nutzen sind.
Schlüsselwörter unterbringen? Ist im Prinzip einfach: Auf wenige wichtige Schlüsselwörter konzentrieren, Die Schlüsselwörter müssen in den <title> ... </title>, möglichst mehrfach, am besten in einen Zusammenhang gesetzt, damit sich das Ganze auch noch flüssig lesen lässt, und in der Reihenfolge, die ein Googler beim Suchen wahrscheinlich verwenden wird. Z.B.: <title>Alte Trecker = Historische Traktoren: Fotos und technische Daten zu historischen Traktoren, auch "alte Trecker" genannt</title>, wenn man eben diese Dinge an den Leser bringen möchte.
Dieselben Schlüsselwörter müssen dann noch in der Überschrift und einige Male (nicht zu oft) im Text vorkommen. (Der liest sich dadurch manchmal etwas merkwürdig.) Vorsichtshalber die Wörter auch noch in die Description und in die Keywordliste (obwohl Letztere von Google wohl nicht mehr beachtet wird).
Danach heißt es Geduld üben, denn bis Google überhaupt Notiz von einem nimmt, kann es dauern. Ein Link von einer Seite mit höherem Pagerank kann das Ganze sehr beschleunigen.
Ansonsten: Einfach mal nach einer bestimmten Information Googeln und schauen, was bei den obenstehenden Seiten in Title, Überschrift und Text steht. Wenn Du das öfter machst, merkst Du schnell, wie der Hase bei Google ungefähr läuft.
Viele Grüße
Heiner *)

Eintrag 267 vom 29.06.2009 um 22:35:00
Name:eckibuch
Herkunft:kaiserlich
Homepage:http://eckibuch.npage.de
Eintrag:Tolle Seite ohne Beweiskraft. Wenn mein 10jähriger Enkel "HarryPotter liest", kann er ähnliches berichten.
Alleine schon der Sauerstoffverbrauch der beiden Mondläufer für 4 Tage? stellt alle bisherigen Tauchgänge(Vergleichbar) in den absoluten Schatten. "Mensch" neben dem Mondauto und Landefähre daneben ergeben ein tollen Größenverhältnis für die Unterbringung der Toilette.... Ich habe mir eben noch einmal Apollo 15,16,17 angesehen und werde meine Zweifel nicht los. Mein entscheidender Fehler besteht darin, daß ich nicht dabei war.

(* Antwort:
Ich nehme mal an, es geht um "moonfake.html" und Du meinst den Beweis, dass tatsächlich Menschen auf dem Mond herumspaziert sind. Um einen solchen Beweis geht es auf dieser Seite aber nicht, und es wird auch keiner angeführt, kein Wunder also, wenn keine "Beweiskraft" erkennbar ist. Vielmehr wurden von mir die von Mondlandungskritikern üblicherweise angeführten "Beweise" auf deren Beweiskraft hin bewertet. Dass sie am Ende allesamt für Unfug erklärt werden (müssen), liegt nicht an meiner Böswilligkeit, sondern daran, dass sie einer fachkundigen Überprüfung eben in keiner Weise standhalten.
Nun zu Deinem Einwand mit der Atemluft. Ein Tauchgang und ein Mondflug sind eben nicht vergleichbar, auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht. Denn: Wären die Astronauten damals ebenso verschwenderisch mit ihrem Sauerstoff umgegangen wie ein Presslufttaucher und hätten ihren Sauerstoff in Druckgasflaschen mitgeführt, dann wären sie damit wohl tatsächlich nicht weit gekommen. Zur Erläuterung, warum eine Tauchflasche nicht so grausam lange vorhält: Erstens enthält sie keinen reinen Sauerstoff, sondern für gewöhnlich Luft, ca. 4/5 des Inhalts sind also Ballast. Vom mitgeführten Sauerstoff wird allerhöchstens 1/4 genutzt, der Rest wird wieder ausgeatmet und ins Wasser geblasen. Folglich werden beim Tauchen höchstens schlappe 5% des mitgeführten Atemgases verwertet. Rechnet man noch die schwere Tauchflasche hinzu (15l-Flasche: >=8kg 15l Luft b. 200 bar =^ ca. 4 kg, dann schleppt ein Taucher für jedes einzelne Grämmchen Sauerstoff, das sein Körper tatsächlich benötigt, mindestens satte 60 Gramm Gewicht mit sich herum.
Ein Astronaut dagegen benötigt in seinem Raumfahrzeug (und -anzug) lediglich pro m^3 Raum einmalig ca. 1/2 kg Stickstoff (inklusive Reservemengen vielleicht 1 bis 2 kg/m^3), der im Kreislauf geführt und dabei kontinuierlich von CO2 befreit und mit Sauerstoff aus dem Flüssigsauerstofftank wieder angereichert wird. Für die CO2-Absorption werden pro kg verbrauchtem Sauerstoff ca. 1/2 kg Lithiumoxid benötigt. Mit nur 1 kg Sauerstoff kann ein Astronaut je nach Arbeitsintensität locker 1 bis 2 Tage leben. Für eine zweiwöchige Mission mit 3 Mann macht das rund 60 kg Gewicht: 40 für den Sauerstoff und 20 für das Lithiumoxid. Plus ein paar schlappe Kilos anteilig für den großen Thermostank. Das sollte doch zu stemmen sein, oder?
Vom Volumen her ist das auch kein Problem. Flüssigsauerstoff ist spezifisch schwerer als Wasser, so dass pro kg Sauerstoff, inklusive Volumen der Tank-Isolierwände etwa 1 Liter anzusetzen wäre.
Was die Toilette anbelangt: Falls Du zu den zahlreichen Leuten gehörst, die sich ein Leben ohne nicht vorstellen können, dann war es sicherlich kein Fehler, nicht dabeigewesen zu sein. Ich glaube nämlich auch nicht, dass es in der Landefähre so etwas gegeben hat, jedenfalls nicht im üblichen Sinne in einem Extrazimmerchen, womöglich noch mit Dusche und weißem Flauschteppich. Genaues weiß ich darüber zwar auch nicht, sicher ist aber, dass das Problem Notdurft zur Not auch mit einer einfachen Plastiktüte zu meistern gewesen wäre. Und angesichts eines echten Pioniergeistes, der auch dann nicht vor einem Flug zum Mond zurückschrecken würde, wenn er dafür zehn Tage lang in eine Riesenwindel hineinmachen müsste, mit Jucken und Brennen und allem Drum und Dran: Was wäre da wohl durch das Fehlen einer komfortablen Nasszelle bewiesen?
Konnte ich Deine Zweifel damit ausräumen?
Viele Grüße, Heiner *)

(* P.S.: Harry Potter war m.W. nie auf dem Mond. ;-) *)

Eintrag 266 vom 16.04.2009 um 01:27:02
Name:Carsten
Herkunft:Berlin
Eintrag:Bin gerade dabei mich mit HTML zu beschäftigen und wurde hier fündig. Und: Vielen Dank für die Informationen dazu. Aber viel erfrischender ist das Gästebuch hier, Heiner und Deine Antworten solltest Du mal in einem Buch zusammen fassen. Habe mich prächtig amüsiert und muss über einige (weltliche) Dinge mal neu nachdenken. Weiter so.

(* Antwort: Dass die Lektüre des Gästebuches als erfrischender empfunden wird als die der HTML-Seite, gibt mir schwer zu denken. Vielleicht sollte ich Letztere mal daraufhin überarbeiten ??? ;-)

Das mit dem Buch ist im Prinzip gar keine so schlechte Idee, andererseits - Wer kauft schon ein Buch, das er online umsonst haben kann? Selbst wenn ich den ganzen Kram jetzt sofort löschen würde, könnte man's vermutlich immer noch in archive.org lesen. Das Internet vergisst bekanntlich nichts.

Last not least noch einen herzlichen Dank an alle, die ihren Beitrag ins Gästebuch gestellt haben und stellen werden, denn nur so bleibt es lebendig und lesenswert.

Viele Grüße, Heiner *)

Eintrag 265 vom 12.03.2009 um 13:02:06
Name:S. Förster
Herkunft:Bayern
Eintrag:Bin über die Suche nach thermodynamischen Daten auf ihre Seite gelangt.. hab zwar das gesuchte nicht gefunden - aber (nach der Arbeit) etwas rumgeschmökert.
Schöne und wichtige Seite für Laien/Interessierte.
Hab den BWLer in meinem Büro (selbst Dipl-Ing) mal auf die Gefährlichkeit von DHMO aufmerksam gemacht.
Erstickungswirkung bei Inhalation..hab mich schlapp gelacht.
Grüße

Eintrag 264 vom 11.03.2009 um 14:10:08
Name:phong luu
Herkunft:regensburg
Eintrag:wenn ich sex hätte bin ich entspannter

(* ... und ich wäre womöglich entspannter, wenn ich nicht immer wieder solchen Firlefanz im Gästebuch fände. Nichtsdestotrotz möchte ich hiermit mein volles Mitgefühl zum Ausdruck bringen. Verzicht kann ja soo weh tun. :-(

By the way:
Es gibt für den o.a. Satzbau 3 sinnvolle Möglichkeiten:
- Wenn ich ... habe, bin ich ...
- Wenn ich ... hätte, wäre ich ...
(wobei es besser hieße: Falls ich ... hätte, ...),
- Wenn ich ... habe, wäre ich ...
und 1 nicht so sinnvolle:
- Wenn ich ... hätte, bin ich ...

Grüße, Heiner *)

Eintrag 263 vom 08.03.2009 um 23:32:17
Name:John Pi-Mes
Herkunft:Kerpen-Horrem
Eintrag:Prima
Gruss
John

Eintrag 262 vom 17.02.2009 um 21:16:58
Name:Kristian
Eintrag:Ja ich möchte die C Sprache lernen.
mfg Kristian
danke

(* Antwort:
Mein Tipp: Zum Üben erstmal einen kostenlosen C-Compiler-Editor-Debugger aus dem Web runterladen (z.B. Pelles C), dann Tutorials ergoogeln, dann lesen, klein anfangen, und üben, üben, üben ...

Für von mir empfohlene Downloads und Vorgehensweisen übernehme ich selbstverständlich keinerlei Garantie, weder dafür, dass es überhaupt funktioniert, noch dass daraus keine Schäden entstehen.

Über Pelles C kann ich lediglich wahrheitsgemäß behaupten:
- Ich habe vor längerer Zeit die Version 4.50 bei winload.de heruntergeladen und installiert.
- Das Programm war lauffähig, der Editor zumindest funktioniert.
- Seitdem sind am betr. PC keine erkennbaren Abweichungen vom sonstigen Verhalten aufgetreten.

Grüße, Heiner *)

Eintrag 261 vom 09.02.2009 um 21:58:14
Name:Kristian
Herkunft:Bayern
Eintrag:Hi,
erstens danke für die infos (html) =)
ich wollte nur was fragen und zwar will ich die Programmier sprache lernen wie geht das am leichtestem und am schnellsten?
(Antworten per mail wenn es geht bad-kristian@hotmail.de)
mfg Kristian

(* Antwort: Welche Programmiersprache (HTML ist noch keine Programmiersprache)? PHP? BASIC? C? Delphi?
Falls doch HTML gemeint sein sollte: Vielleicht erstmal die Grundlagen auf meinen 3 HTML-Seiten, dann bisschen üben, dann weiter mit SelfHTML. Und ruhig mal die Quellcodes anderer Seiten anschauen, manchmal kann man sich daraus noch etwas Nützliches abgucken (geht natürlich nur, wenn man den Code auch halbwegs versteht).
Grüße, Heiner
P.S.: Mailantworten sind im Gästebuch nicht vorgesehen. Wenn hier schon geantwortet wird, dann für alle Besucher. *)

Eintrag 260 vom 09.01.2009 um 23:31:36
Name:Gert
Herkunft:Berlin
Eintrag:Hallo,

vielen Dank für die außergewöhnliche Website, wo man ebenso gründlich wie unterhaltsam informiert wird. Hier aber einige kritische Anmerkungen zu dem Artikel "Einfluss der Zahl der Geburten auf die Höhe zukünftiger Renten: Brauchen wir hohe Geburtenraten, um im Alter ausreichend versorgt werden zu können?"

Unbestritten ist, daß für das Funktionieren des Gemeinwesens die produktive mittlere Generation irgendwie neben der Verantwortung für die Jungen materiell auch für die Alten aufkommen muß. In diesem weiten, aber auch sehr vagen Sinne gibt es tatsächlich so etwas wie einen "Generationenvertrag". Sie schreiben ja auch selbst, "dass jedwede Art von langfristiger Geldanlage nichts Anderes ist als ein Generationenvertrag".

Das Etikett "Generationenvertrag" speziell für das gegenwärtige System der gesetzlichen Alterstrenten zu verwenden, scheint mir aber eine üble Irreführung zu sein. Da haben Sie leider die Terminologie und Ideologie des ehemaligen Ministers Blüm, der längs als „Rentenkasper“ entlarvt ist, unkritisch übernommen. Ein Vertrag ist doch eine zwischen mehreren Parteien geschlossene freiwillige Übereinkunft. Selbst wenn man unterstellt, daß eine solche Übereinkunft zwischen den Generationen geschlossen wurde - darauf wäre kein Verlaß! Kurzfristig nicht, weil die jeweils herrschenden politischen Kräfte je nach Wahlkalkül, Kassenlage oder einfach aus blanker Willkür die Bestimmungen zur gesetzlichen Rentenversicherung ständig ändern. Lange Zeit tendenziell zugunsten der Rentenempfänger, aber seit einigen Jahren geht es klar in die andere Richtung. Und langfristig schon gar nicht, weil die Generation der heute Minderjährigen bzw. die heute noch gar nicht geborenen Generationen selbstverständlich nicht daran gebunden sind.

Tatsächlich ist das System nicht durch „Generationenvertrag“ zu charakterisieren, zutreffend wäre der Ausdruck „Schneeballsystem“. Dieses spezielle Schneeballsystem "gesetzliche Altersrente" funktioniert deshalb schon so lange (allerdings nur recht und schlecht), weil es im Gegensatz zu anderen Schneeballsystemen vom Staat nicht sanktioniert, sondern im Gegenteil forciert wird. Übrigens soll die ursprüngliche deutsche gesetzliche Altersrente unter Bismarcks Ägide kein Schneeballsystem, sondern solide finanziert (also wohl kapitalgedeckt) gewesen sein! Letzteres gebe ich hier weiter, ohne es selbst überprüft zu haben.

(* Antwort: Hallo Gert,
Generationenvertrag ist das heute übliche Wort für das Ganze, jeder weiß ungefähr, was damit gemeint ist, damit ist es für mich ok. Der Rest der deutschen Sprache ist auch nicht gerade ein Vorbild an Logik und Konsequenz.
Eine stille Übereinkunft, dass die Arbeitsfähigen den Rest der Bevölkerung selbstverständlich mit "durchbringen", gibt es schon seit Urzeiten, und selbst im Tierreich wird solches Verhalten bei einzelnen Spezies beobachtet (z.B. Schimpansen). Der sogenannte Generationenvertrag ist nichts weiter als der Versuch, dieses Verhalten auf eine staatlich geregelte Basis zu stellen. Die Rahmenbedingungen, unter denen dies geschieht, müssen sich logischerweise nach der jeweiligen Situation richten, weshalb eine langfristige Festlegung unseriös wäre, denn niemand weiß, wohin sich unsere Situation entwickeln wird.
Falls sich die kommende Generation nicht an den Generationenvertrag gebunden fühlen sollte, was wäre dann? Dann könnte z.B. wieder jeder seine eigenen Großeltern durchfüttern, die kinderlosen Alten müssten von der Fürsorge leben. Auch eine Art G.V., nur viel beschissener. Oder man lässt die Alten einfach verhungern, wer weiß? Dann hieße es für uns: Pech gehabt! Ob in einer solchen Lage angespartes Geld o.Ä. noch helfen würde, ist reine Spekulation. Wer seine Senioren umkommen lässt, der nimmt ihnen vermutlich auch ihre Habseligkeiten weg.
Der Begriff Schneeballsystem wird dem G.V. übrigens nicht gerecht. Der G.V. ist keine betrügerische Abzocke, auch wenn nicht Wenige dies glauben. Ob das Ganze mal kapitalgedeckt war oder nicht, ist belanglos, da Kapital keinerlei Wert an sich darstellt. Es kommt letztendlich auf das an, was zum Kaufen gerade zur Verfügung steht, und nicht, wieviel Geld in deutschen Kopfkissen eingenäht ist.
Grüße, Heiner *)

Eintrag 259 vom 09.01.2009 um 20:20:44
Name:Wollmann
Herkunft:Sachsen
Eintrag:Eurer Seite enthält im Vergleich zu vielen Anderen nicht nur Zahlen bzw. Tabellen sondern auch eine Formel für das Dampf-Volumen bzw. die -Dichte. Da meine diesbezüglichen Kenntnisse begrenzt sind und eine Herleitung fehlt habe ich versucht an Hand der Einheiten die Richtigkeit zu überprüfen - für das Volumen erhalte ich m^3/s^2. Das s^2 resultiert aus der Einheit von R --> Joule --> kg*m^2/s^2
Wo ist der (Denk-)Fehler ?

(* Antwort: Ich nehme an, es handelt sich um die Volumenberechnung für das ideale Gas:

V = n * R * T / p

V: Gasvolumen in m³
n: Stoffmenge des Gases in Mol
R: Universelle Gaskonstante = 8,314 J/Mol/K
T: Absolute Temperatur in K
p: Druck in Pa (Normaldruck = 101300 Pa)

Alle Einheiten zusammengefasst, ergibt sich:

m^3 = Mol * J/K/Mol * K / Pa = J/Pa.

Da 1 Pa = 1 N/m^2 = 1 Nm/m^3 = 1 J/m^3:

m^3 = J/Pa = J/(J/m^3) = m^3.

Stimmt also.

Grüße, Heiner *)

Eintrag 258 vom 02.12.2008 um 14:58:08
Name:Alfred Hinken
Eintrag:Alfred Hinken
alfred.hinken@web.de
Hallo
Ich habe eine Internetseite die ich wohl selber flegen möchte.
Was muß ich tun.
Der mir die Seite gemacht hat nimmt bei jeder kleinen Änderung Geld.
Was muß er mir geben damit ich an meine Seite komme?


(* Antwort: Um seine Seiten bearbeiten zu können, muss man sich mit Hilfe eines FTP-Programms (z.B. PsFTP free oder WsFTP free) auf dem betr. Server einloggen, danach kann man, ähnlich wie mit dem Dateiexplorer, seine Dateien auf dem Server einsehen, löschen, umbenennen, durch andere erstetzen etc.
Zum Einloggen wird in der Regel benötigt:
- IP-Adresse des Servers oder die Domain der eigenen Webseite
- Benutzername
- Passwort
Auf wen ist denn die Domain eingetragen? Wenns der jetzige Webmaster ist, sollte das auf den eigenen Namen geändert werden. (Ob der das dann zulassen muss oder nicht, ist u.A. eine rechtliche Frage, und hängt von verschiedenen Umständen ab. Hoffen wir mal, dass es glatt über die Bühne geht. Beratung zu Rechtsfragen kann, darf und will ich nicht erteilen.)
Grüße, Heiner *)

Eintrag 257 vom 27.11.2008 um 15:03:14
Name:Sterger
Herkunft:Berlin
Eintrag:Auf der Suche nach einigen thermodynamischen Kennziffern brachte mich Google zu Ihrer Website. Ich finde es sehr interessant und lobenswert, was Sie hier zusammengetragen und für die Allgemeinheit freigegeben haben.
Lassen Sie mich bitte wissen, wenn es etwas Neues von Ihnen gibt.
Beste Grüße aus Berlin
Olaf Sterger

(* Antwort: Ein Benachrichtigungsservice bezüglich neuer Webseiten ist nicht vorgesehen, er würde meine begrenzten Kapazitäten womöglich überfordern. Ich bin aber stets darum bemüht, meine Seiten bei Google und anderen Suchmaschinen gut zu platzieren, so dass sie im Bedarfsfall auch zu finden sind.
Meine Seiten sind z.Zt. werbefrei, und sollen es fürs Erste auch bleiben. Den URL der o.g. gewerblichen Webseite habe ich daher entfernt.
Viele Grüße, Heiner *)

Eintrag 256 vom 26.11.2008 um 19:36:09
Name:Peter Krommes
Eintrag:Hallo, bedanke mich für Ihre gut gegliederten und hervorragend verständlichen Seiten!
Das ideale Nachschlagewerk im Internet für Technik!!

(* Antwort: Danke für die Blumen. Ein "Nachschlagewerk für Technik" klingt aber m:E. etwas übertrieben, schließlich sind ja nur wenige spezielle Themenbereiche vertreten.
Viele Grüße, Heiner *)

Eintrag 255 vom 18.11.2008 um 17:11:29
Name:pfs
Herkunft:Oldenburg
Eintrag:Hi Leute,
Der Aufsatz "Nächstenliebe im Alltag" ist untersetzt mit Milchmädchenrechnungen. Das beste Wirtschaftssystem ist Kapitalismus bzgl des Mehrwertes, weil die Maximierung des M. sein "1. Hauptsatz" ist. Ebenso ist Christliche Nächstenliebe nicht Gewinn maximierend bzgl des Mehrwertes, wenn der Mehrwert sich auf weltliche Dinge bezieht. Die einzigen Schätze, die Christen sammeln, sind Schätze im Himmel! D.h. Christen profitieren nicht, wenn sie gutes tun. Es ist nicht ihr Antrieb. Wenn es ihr Antrieb wäre, dann wäre es nicht die beste Methode zu profitieren (die läge nämlich im Egoismus).

(* Und hier meine Antwort für überzeugte(??) Egoisten:

"Der Aufsatz "Nächstenliebe im Alltag" ist untersetzt mit Milchmädchenrechnungen."
Nur keine Üerheblichkeit. Letztendlich ist es egal, ob die Rechnung vom Milchmädchen stammt oder vom Kaiser persönlich. Stimmen muss sie, darauf kommts an.

"Das beste Wirtschaftssystem ist Kapitalismus bzgl des Mehrwertes, weil die Maximierung des M. sein "1. Hauptsatz" ist."
Dieser Satz ist etwa so sinnvoll wie: Ich, Max Mustermann, bin der Größte, Schönste und Schlauste, weil Größe, Schönheit und Schlauheit bei mir oberstes Prinzip sind.
Aber selbst wenn tatsächlich so ein Riesen-Mega-Mehrwert (woraus auch immer der bestehen mag), geschaffen würde, so fehlt doch dem Kapitalismus der entscheidende 2. Hauptsatz: Der geschaffene Mehrwert soll allen beteiligten Menschen zugute kommen. Ohne diesen 2. Hauptsatz läuft das Ganze schließlich darauf hinaus, dass einige wenige Leutchen ganze Berge von sinn- und nutzlosen "Mehrwert" anhäufen, der durch anderer Leute Arbeit geschaffen wird, ohne dass deren Mühe adäquat honoriert würde. Auch besagte wenige Leutchen haben im Grunde wenig davon, da sie gar keine Zeit haben (können), sich mit ihren Reichtum mehr als oberflächlich zu befassen.

"Ebenso ist Christliche Nächstenliebe nicht Gewinn maximierend bzgl des Mehrwertes, wenn der Mehrwert sich auf weltliche Dinge bezieht."
Worauf sonst soll er sich beziehen? Wir kennen ja nur weltliche Dinge, jedenfalls zu Lebzeiten.
Doch was ist nun dieser ominöse "Mehrwert"? Christlich oder ethisch gesehen, etwa so: Alle zufrieden = hoher Mehrwert, die Hälfte zufrieden = kein Mehrwert, (fast) alle unzufrieden = hoher Minderwert. Wieso oder wodurch Alle zufrieden sind, ist dabei weniger wichtig, hauptsache es sind Alle oder zumindest möglichst Viele, und es geht nicht auf Kosten Anderer.
Im kapitalistischen Sinne dagegen ist Mehrwert immer das, was Geld kostet: Obst, Fleisch, Häuser, Autos, Benzin, Panzer, Kanonen, Giftgas, Gefängnisse, all das ist (kapitalistischer) Mehrwert!
Anm.: Ließe man Vernunft walten, würde man um z.B. bequem von A nach B zu kommen, z.B. ein kleines sparsames Auto verwenden, und wenn das Alle täten, würden die Ölvorräte noch relativ lange reichen. Kapitalistische Mehrwertmaximierung = Möglichst dickes Auto, möglichst viel Sprit verheizen, dafür Überstunden kloppen (ist ja alles teuer), und am Ende auch bloß von A nach B gereist (mit ultrageilem 12-Zylinder-Sound, immerhin!), und womöglich in z.B. 30 Jahren in A bleiben, weils kein Benzin mehr gibt.

"Die einzigen Schätze, die Christen sammeln, sind Schätze im Himmel!"
Falls die christliche Jenseits-Theorie stimmen sollte, dann werden sie das vielleicht später einmal tun. Vorerst befinden sie sich aber noch ganz profan auf der Erde und verdienen Geld, wie andere Leute auch, um zu leben. Manch Anderer lebt nur, um Geld zu verdienen, selbst wenn er im Grunde nicht weiß, was er mit all dem Zaster anfangen soll. Meist kauft er dann eine Riesenmenge protziges Zeug. Die Wissenschaft hat festgestellt: Er ist nicht für 5 Pfennig zufriedener als die Anderen, die er zu beeindrucken versucht.

"D.h. Christen profitieren nicht, wenn sie gutes tun."
Es gibt leider Leute, die sind nicht in der Lage, das nachzuvollziehen, aber tatsächlich läuft es folgendermaßen: Der Christ, der Gutes tut, profitiert sogar gleich doppelt und dreifach: Erstens macht er einen Anderen zufrieden, zweitens erhöht genau dies auch seine eigene Zufriedenheit. Und drittens wird ihm der Andere vielleicht irgendwann auch etwas Gutes tun. Falls bei Alledem ein materieller Wert entstanden ist, wäre zu allem Überfluss auch noch die kapitalistische Bilanz positiv.

"Es ist nicht ihr Antrieb. Wenn es ihr Antrieb wäre, dann wäre es nicht die beste Methode zu profitieren"
Es gibt niemanden, der irgendetwas ohne Antrieb tut, ebensowenig wie Wasser von selbst den Berg hinauf fließt. Der Antrieb entsteht beim Menschen stets aus der Erwartung, von der betreffenden Handlung letztendlich zu profitieren. Wenn nun ein Christ oder sonst jemand so gestrickt ist, dass es ihm Freude und Zufriedenheit bereitet, sich(!) und auch Anderen etwas Gutes zu tun, und es ihm nicht am A... vorbeigeht, wenn jemand anderes einen Schaden erleidet, welchen Profit sollte er dann wohl aus egoistischem Handeln ziehen?

"... die beste Methode zu profitieren (die läge nämlich im Egoismus)."
In keinem Fall. In einer fiktiven Welt, in der es keine Egoisten gibt, würden Alle gemeinsam deutlich mehr Mehrwert (woraus auch immer der bestände) schaffen als die gleiche Anzahl Egoisten in einer ebenso fiktiven Egoisten-Welt. Soviel ist sicher. Möglicherweise gäbe es in der Egoistenwelt mehr materielle Güter, was ein Egoist unter Egoisten halt so braucht, um sich durchzusetzen: Dicke Geländebrummer, vergoldete Gartenzäune und ähnliches Zeug. Von Ballermännern, Bomben und Granaten gar nicht zu reden. Mehrwert ist eben geil!
Und in der realen Welt, wo es alle möglichen Typen durcheinander gibt?
Die Wissenschaft hat dazu festgestellt: Am Besten fährt man mit der Methode: Wie du mir, so ich dir. Notorische Egoisten wie notorische Altruisten fahren, zumindest was materiellen Gewinn angeht, deutlich schlechter. Der Altruist hat gegenüber dem Egoisten dabei immerhin noch den Vorteil, dass er sich über den Erfolg der Anderen freuen kann, und ihm der entgangene materielle Gewinn relativ wurscht ist. Soviel zur "besten Methode zu profitieren".

Schöne Grüße
Heiner *)

Eintrag 254 vom 18.11.2008 um 16:03:26
Name:pia
Herkunft:?
Eintrag:danke - sehr hilfreiche seite. verständlich aufbereitet. hatte probleme mit hintergrundgestaltung.

Eintrag 253 vom 14.11.2008 um 23:38:37
Name:Ryujin
Herkunft:Brandenburg
Eintrag:Danke, das war mal die vernünfigste Erklärung und Anleitung von einer Sache die ich vorher nicht konnte.

Noch mals grosses Lob von mir

(* Antwort: Danke auch, eine Rückmeldung ist immer willkommen. Interessant wäre für mich gewesen, um welche Sache es sich hier gehandelt hat.
Viele Grüße, Heiner *)

Eintrag 252 vom 31.10.2008 um 19:28:50
Name:S.Z.
Eintrag:> Ich überlasse es Dir selbst, das
> nachzuprüfen und ggfs. zu berechnen.

Das wollte ich mir doch gerade ersparen. ;)

> Der Verlauf über der Temperatur kann aber
> mehr oder weniger nichtlinear sein.

Deshalb hatte ich ja danach gefragt. (Wenn auch ursprünglich mit dem Rechenfehler, der mich auf 4,5 statt 1,6 brachte.)

Eintrag 251 vom 30.10.2008 um 15:42:13
Name:S.Z.
Herkunft:Sachsen
Eintrag:Ich hatte mich verrechnet - zwischen 0 und 100°C müsste die WK von Dampf wohl bei durchschnittlich etwa 1,6J/(kg . K) liegen.
Die Verdampfungswärme beträgt angeblich bei 0°C 2512 kJ/kg und die bei 100°C nur 2256kJ/kg. Wird Wasser zunächst von 0 auf 100°C erhitzt, nimmt es ca. 420kJ/kg auf. Dann beim Verdampfen 2256kJ/kg. Verdampft es bei 0°C nimmt es sofort 2512kJ auf und müsste dann also mit 2256kJ+420kJ-2512kJ=164kJ auf 100°C erhitzt werden können.

(* Antwort: Die Berechnung ist ok, vorausgesetzt, der Wert für die Verdampfungsenthalpie bei 0°C gilt für 1,013 bar Druck, und nicht für den Dampfdruck des Wassers bei 0°C. In diesem Fall wäre noch die Druck-Volumen-Arbeit zu berücksichtigen. Ich überlasse es Dir selbst, das nachzuprüfen und ggfs. zu berechnen.
Zu berücksichtigen ist außerdem, dass man so zwar die mittlere spez. WK von Dampf zwischen 0 und 100°C ermitteln kann, der Verlauf über der Temperatur kann aber mehr oder weniger nichtlinear sein.
Viele Grüße, Heiner *)

Eintrag 250 vom 29.10.2008 um 12:59:22
Name:S.Z.
Herkunft:Sachsen
Eintrag:Hallo, vielen Dank für die Zusammenstellung der vielen Fakten zum Wasser.

(* Antwort: Keine Ursache, gern geschehen. *)

In wasser_energie.html#kap02
könnte freilich noch ergänzt werden, wie die Wärmekapazität von gasförmigem Wasser bei Temperaturen unter 100°C ist.
Diese scheint ja streckenweise weit über 4 kJ ? kg^-1 ? K^-1 zu liegen (?). Wie verläuft sie, um bei 110°C auf 2,01 zu sinken?

(* Antwort: Würde ich gerne ergänzen, müsste solche Werte aber selbst erstmal suchen. Die Werte >4 kJ/kg/K gelten für flüssiges Wasser. Bei der Verdampfung ändern sich die Eigenschaften des Wassers, u.A. die spez. Wärmekapazität, sprunghaft, vermutlich auch unter 100°C auf Werte <4 kJ/kg/K, aber da habe ich z.Zt. keine Information drüber. *)

In wasser_energie.html#kap01 wird von der höchstens gewinnbaren Energie gesprochen und davon, dass moderne Anlagen 90%davon erreichen können. Allerdings ist diese höchstens gewinnbare Energie eigentlich nicht gewinnbar. Würde die potenzielle Energie (über kinetische) vollständig dem Wasser entzogen, läge dieses hinterher regungslos auf der Höhe null, weiteres Wasser würde nun also nur noch darauf gestapelt werden können, was die Fallhöhe immer mehr verringern würde. Ein Energierest muss immer im Wasser verbleiben, um es abzutransportieren.

(* Antwort: Das ist richtig, die *theoretisch* höchstens gewinnbare Energie kann praktisch niemals gewonnen werden. In der Theorie betrachtet man den sogenannten "reversiblen Prozess", der unendlich langsam (keine Reibungs- oder sonstigen Verluste) abläuft. Das bedeutet im gegebenen Fall (unendl. langsam), dass auch nach Millionen Jahren immer noch praktisch gar kein Wasser geflossen ist (unendl. kleine Leistung), und somit auch keines "gestapelt" werden muss.
Grüße, Heiner *)

Eintrag 249 vom 26.10.2008 um 09:42:25
Name:Sabbel
Herkunft:Briar Patch
Homepage:http://www.sabbelcafe.de/forum/
Eintrag:Eine erstklassige Webseite, sehr informativ! Der Themenmix ist der Hammer, danke.

Viele Grüße,

Sabbel

Eintrag 248 vom 09.10.2008 um 21:11:19
Name:Stefan
Herkunft:Deutschland SH
Eintrag:Gute Seite, genau was ich gesucht habe auf den punkt gebracht. So ist Internet sinnvoll gestaltet. Jetzt muss ich nur noch sehn wie ich die 200 °C rechnerisch der Solaranlage verwende ;-)

Eintrag 247 vom 22.09.2008 um 13:07:10
Name:W.D. Bauer
Herkunft:Berlin
Eintrag:Hallo !

Bei Euch heisst es zum Thema Waermeleitfaehigkeit:

V = V0-Chi*p (V: Volumen, V0: Ausgangsvolumen, p: Druck)

meines Erachtens ist das ein Druckfehler !
Es muss heissen:
V = V0(1-Chi*p) (V: Volumen, V0: Ausgangsvolumen, p: Druck in Bar)

Guckt noch mal genauer nach !

MfG

Dieter Bauer

(* Antwort: Jau, da hab ich mich ja bös vertan, danke für den Hinweis. Ich ändere das so schnell wie möglich.
Beste Grüße, Heiner *)

Eintrag 246 vom 11.09.2008 um 11:03:58
Name:Manfred
Eintrag:DeltaHV beträgt bei 90°C ca. 2282kJ/kg.

Tabellenwert ist falsch:
Temp.(°C) . . . p(bar) . . . Hfl.(kJ/kg) . . . DeltaHV(kJ/kg)
===================================
90 . . . . . . . . . 0,7011 . . . 376,75 . . . . 2268,8

Quelle (2008-09-11): wasser_eigenschaften.html#kap04

Eine Angabe der Quelle(n) bei jeder Tabelle wäre wünschenswert. Ansonst ist es eine schöne Datensammlung.

Viele Grüße
Manfred

(* Antwort: Jetzt heißt's nachschauen, ob ich den Wert bloß falsch abgeschrieben habe, aber ich vermute mal, dass unsere Werte für unterschiedliche Drucke gelten, und daher unterschiedlich sind. Deiner gilt evtl. für Normaldruck, meiner für den Sättigungsdampfdruck bei 90°C. Ansonsten wäre die Frage: Welcher Wert ist nun der richtige? Schaun wir mal.

Quellenangabe für jede einzelne Tabelle, ggfs. für einzelne Werte: Stimmt, hätte ich machen sollen. Jetzt im Nachhinein das Ganze nochmal durchforsten, ums nachzuholen, davor graust's mir aber doch ein Wenig. Wird wohl vorläufig nichts damit, fürchte ich.

Grüße, Heiner *)

Eintrag 245 vom 20.08.2008 um 22:03:20
Name:Annrei
Herkunft:Aus des Teufels Badewanne
Eintrag:Hallo, Liebe(r?) Seitenmacher!
Ich möchte mich ganz herzlich für die total tollen Tipps zur Internetseitenerstellung bedanken- ohne euch hätte ich mir das nie zugetraut! Auch sonst ist für mich das Internet nur durch so schöne Seiten wie diese hier eine lohnenswerte Erfindung.

Vielen Dank noch mal!

Eintrag 244 vom 20.08.2008 um 13:12:47
Name:Manfred Kopal
Herkunft:D
Eintrag:Hallo,
die Webseite ist eine gelungene Mischung aus naturwissenschaftlichen Grundlagen, die zum Weiterdenken anregen.
Die kleinen Programmchen sind überaus nützlich!
Das Natriumacetat sollte man so schreiben: CH3COONa - ist wirklicher und schaut auch besser aus.
Warum wurde die Ethanol Struktur als Logo gewählt? Nota bene: üblicherweise sind in Modelldarstellungen Sauerstoffatome rot, Stickstoffatome blau und Wasserstoffatome weiß dargestellt.
Viele Grüße
Manfred

Eintrag 243 vom 10.08.2008 um 13:14:18
Name:David Chutlashvili
Herkunft:Georgien
Homepage:gewerbliche Webseite: URL gelöscht.
Eintrag:Diese Web-Seite ist gar nicht schlecht (meiner Meinung nach?), und, auf der Homepage (* gewerblich; URL gelöscht. *) werden meine neuen Werke (Kurzprosa / Essays, Romane, Theaterstücke, etc.), die Sie gratis lesen können, schon auch frei veröffentlicht. Ich schreibe jetzt an meinem neuen Roman. Dieser Roman ist auch gratis.

Vielen Dank für Ihr Interesse an der Literatur, die derzeit wirklich leider nur für einen geringen Kreis von Lesern geeignet ist!
Heute in Georgien
Georgien erträgt jetzt infernale Attacken. In Georgien sterben sehr viele Menschen. Unglück Georgiens ist unbeschreiblich, wir werden terrorisiert, verängstigt, gequählt, von der Russischen Luftwaffe überfallen, in jeder Sekunde, ununterbrochen. Die Russische Regierung attackiert uns jeden Tag, Tag und Nacht, sehr viele Meinschen sind schon leider ermordet worden, besonders, vor allem die unschuldige Zivilbevölkerung stirbt, an der Verzweiflung sterben fast alle, die dieses Bild jeden Tag sehen und ertragen müssen! Ich, als Schriftsteller, in diesem äusserst gefährlichen Zustand, bitte um Verständnis, damit Sie uns helfen, damit Sie uns nur friedlich, moralisch und materiell beistehen, so schnell, wie möglich, jeden friedlichen Beistand leisten, egal, auf welche Weise, Sie können uns unbedingt helfen!, weil gegen das Völkerrecht die Russische Regierung barbarisch verstösst, weil die Russische Regierung alle menschlichen Grundrechte, die ohnehin heute leider weltweit zu bescheiden ausgedrückt und nur dann wahrgenommen werden, ihrerseits, unmenschlich verletzt. Bitte, Helfen Sie uns!

09. 08. 2008.

Viele liebe Grüße,

David Chutlashvili

Eintrag 242 vom 04.08.2008 um 19:23:03
Name:Linda
Herkunft:Worms
Homepage:gewerbl. Link gelöscht.
Eintrag:Die Wissenschaft muss frei bleiben und allen zugänglich sein!

Grüsse Linda Berger

Eintrag 241 vom 25.07.2008 um 18:36:07
Name:Staalkopff
Herkunft:Deutschland
Homepage:http://moonhoax.jimdo.com
Eintrag:(Peinlich auch die Animation in /14/ mit der "flatternden" Fahne. In der Tat, sie bewegt sich! (während ständig ein Astronaut daran herumwackelt. Wer hätte das gedacht!)

Allein diese Aussage ist falsch, wie Du auf meiner Seite sehen kannst, bewegt sich die Fahne allein vom Vorbeigehen eines Astronauten. Meiner Meinung nach, durch den entstandenen Luftzug. Das Video ist von der Apollo15 Mission, und sogar die Pendeldauer entspricht rechnerisch der Erdschwerkraft. Auch sind viele Schattenverläufe durchaus nicht schlüssig auf eine Lichtquelle zurück zu führen.
Deine Seite drückt nichts weiter aus, wie eine reine Gläubigkeit an die Apollo Dokumentationen die voller Fehler stecken. Viele Behauptungen sind natürlich Unsinn, viele andere dagegen nicht. Du scheinst in keinem Fall an einen Schwindel zu glauben, das finde ich sehr überheblich. Ich zu meinem Teil kann den Fake im vollem Umfang kaum beweisen, zu Beweisen sind allerdings einige Details sehr wohl.

(* Antwort: Irgendetwas beweisen lässt sich in dieser Sache für einen Außenstehenden (der z.B. nicht selbst an der Untersuchung von Mondgestein beteiligt ist) nicht. Was ich dagegen tun kann, ist, die Argumente beider Seiten zu prüfen. Diejenigen der "Apollo-Anhänger" sind zwar keine Beweise, da die betreffenden Effekte (z.B. Laserreflexion, Funkverkehr) auch mittels unbemannter Orbiter und Lander hätten erzielt werden können. Aber sie sind zumindest in sich logisch begründet. Die "Argumente" der "Apollo-Kritiker" gehen dagegen derart an der Physik vorbei, dass ich das Wort hier nur in Anführungszeichen verwenden kann. Derartiges als Beweise verkaufen zu wollen, ist schon ziemlich starker Tobak.
Wie ich im Übrigen auf Deiner Seite sehen konnte, sah ich so Einiges, leider so gar nichts Neues, und schon gar nicht fand ich das angekündigte Fahnen-Video, dafür wurde ich dann zwischen 2 Seiten hin und her gelinkt.
Doch selbst wenn tatsächlich ein Astronaut an der sich bewegenden Fahne vorbeihoppelt, ist das noch immer kein Beweis. Denn im Vakuum, ganz ohne Luftwiderstand, schwingen sogar sehr leichte und flache Gegenstände eine ganze Zeit lang hin und her. Das Einzige, das sie bremst, ist die innere Reibung im Material selbst, und die ist je nach Material mehr oder weniger klein. Ein Video, das mich nachdenklich stimmen sollte, müsste die völlig unbewegliche Fahne zeigen, die beim Vorbei(!)hopsen eines Astronauten (ohne Fahnenberührung!) (oder auch einfach so, spontan) plötzlich zu schwingen beginnt. Und nehmen wir mal an, ich sähe eines Tages so etwas: Warum sollte ich dann dem Veröffentlicher glauben, dass er dabei nicht getrickst hat? (Ein Schwindel dieser Art wäre ja sogar viele tausend mal einfacher zu bewerkstelligen, als eine komplette Mondlandung zu fälschen.)
Das Pendeln der betreffenden (waagerecht gehaltenen!) Fahne soll ja Deiner Meinung nach durch den Wind verursacht sein. Dann hätte die Schwerkraft mit der Pendelei herzlich wenig zu tun, und was soll dann eine Berechnung der Pendeldauer mit Hilfe der Erdschwerkraft? Dabei kann durchaus zufällig etwas mehr oder weniger "Passendes" herauskommen, na und?
Zitat: "Du scheinst in keinem Fall an einen Schwindel zu glauben, ..."
Das habe ich nirgends behauptet. Ich bewerte lediglich eine Reihe von angeblichen "Beweisen".
Zitat: "... das finde ich sehr überheblich. Ich zu meinem Teil kann den Fake im vollem Umfang kaum beweisen, ..."
Angenommen, Du würdest Deinerseits in keinem Fall an die bemannten Mondmissionen glauben, das wäre dann wohl nicht überheblich?
Zitat: "... zu Beweisen sind allerdings einige Details sehr wohl."
Ooooch, nicht doch schon wieder diese Allgemeinplätze. Welche Details, und wodurch werden sie bewiesen?
Viele Grüße, Heiner *)

Eintrag 240 vom 13.07.2008 um 04:50:05
Name:Assessor iur. Edgar Roth, Syndikus (Privatier)
Herkunft:Frankfurt am Main + Berlin
Eintrag:Hallo, Heiner;

vielleicht kann diese HP verbessert werden, indem man additiv Angaben darüber anfordert, ob der/die Anfragende
a) Akademiker/-in ist (Fachrichtung!)
b) vor oder nach 1980, bzw. 1990 geboren wurde ?

zu a)
Die Pseudo-Beiträge, bzw. die oft anzutreffende Art der Fragen nebst häufiger Mißachtung der Grammatik lassen den fast zwingenden Schluß auf intellektuell nicht gerade eben auf höherem (Bildungs-)Niveau befindliche Fragesteller zu.

zu b)
Schüler mit Hausaufgabenfragen, Leute, die gewerbliche Einträge hier lancieren wollen, Mitglieder der Spaßgesellschaft, Fragesteller mit fast durchweg unsubstantiierten Fragen, "Pauschalkritiker" ohne jegliches inhaltsbezogene Sachargument (das auch diesen Namen verdient), Absender ohne gültige oder erreichbare mail-Adresse usw. blockieren hier nur, da keine naturwissenschaftliche Auseinandersetzung möglich ist !

Zudem sind solche Einträge strafrechtlich als Nötigung (gem. § 240 StGB) zu werten und verfolgbar. Zivilrechtlich kann gem. § 823 BGB Schadensersatz und nach § 1004 BGB auf Unterlassung geklagt werden.

(* Antwort: Zunächst herzlichen Dank, Verbesserungsvorschläge sind grundsätzlich stets willkommen, ob sie am Ende nun realisiert werden oder nicht. Meine Auffassung zu den Details Deiner Vorschläge:
Ich musste schon so einige Akademiker erleben, die -pardon- ziemlich unqualifiziertes Zeug von sich gaben, und andererseits auch viele Nichtakademiker, deren Auffassungen, Kenntnisse und Schlussfolgerungen höchsten Respekt verdienen. Dasselbe gilt sinngemäß für andere Äußerlichkeiten. Allein schon deshalb wurde und wird in meiner Webpräsenz und in diesem Gästebuch niemand nach Titel, Bildungsstand, Sprachkenntnissen, Herkunft, Geschlecht, Alter o.Ä. beurteilt und behandelt, sondern allein nach dem Inhalt seiner Beiträge. (Im Übrigen wären wohlklingende Namen und Titel in einem Gästebuchformular geradezu wohlfeil. Prof. Dr. Hubertus Heinrich zu Kaschemmendorff, Ministerialrat a.D. einzutippen, erforderte nicht mehr Intelligenz, als zum Betrieb eines PC ohnehin erforderlich ist. Sicher, man könnte Angaben z.T. nachprüfen, aber meine begrenzte Zeit nutze ich dann doch lieber dazu, auf ernsthafte Beiträge zu antworten. Zu diesen zähle ich übrigens auch Schüler mit Hausaufgabenfragen, kaum eine Aufgabe ist wichtiger und ehrenvoller als die Bildung heranwachsender Generationen. Wer dann Fragen wie "Ich muss ein Referat übers Universum schreiben, brauche Tipps!" stellt, hat dann selbst Schuld, wenn sie unbeantwortet bleiben.)
Dass das Fehlen inhaltsbezogener Sachargumente und/oder irgendwelcher Kontaktangaben gleich als Nötigung gelten kann, ist mir neu, und ich halte es auch für übertrieben. Der Aufwand stünde im Übrigen in keinem Verhältnis zum Nutzen. Und Schadensersatz? Wie wäre der zu beziffern? Wieviel wäre angemessen für sagen wir eine vergeudete halbe Minute, um zu erkennen, dass ein Beitrag nichts taugt? Auch behindern fehlende Mailadressen etc. die Kommunikation faktisch nicht, da die Diskussion ja ohnehin im Gästebuch geführt werden soll (damit auch die übrigen Besucher etwas davon haben).
Viele Grüße, Heiner *)

Eintrag 239 vom 08.07.2008 um 15:09:41
Name:Phillipp Reinhardt
Herkunft:München
Homepage:http://www.handystrahlung.org
Eintrag:Tolle Seite, macht weiter so ! Gefällt mir sehr gut hier.

(* Antwort, 23.07.2008: Auch die Handystrahlung-Seite finde ich recht gut gemacht, die bisherigen Erkenntnisse zur "Handystrahlung" werden m.E. weitgehend sachlich und ausgewogen dargestellt. Zu den Wirkungsmechanismen (s. http://www.handystrahlung.org/content/view/4/4/ - Wie schädigen elektromagnetische Wellen?) hier jedoch einige Anmerkungen:

Elektromagnetische Strahlung verhält sich gleichzeitig wie eine Welle und wie ein Teilchenstrom. (Man versuche gar nicht erst, sich das vorzustellen. Es gibt keine Entsprechung dazu in unserer direkt beobachtbaren Umwelt.) Die Energie pro Teilchen ("Photon") ist proportional zur Frequenz.

Für die Wirkung elektromagnetischer Strahlung auf Materie gilt: Ein Molekül wird zur Zeit immer nur von einem einzigen Photon "getroffen". Wenn die Energie dieses Photons ausreicht, um das betreffende Molekül zu spalten (eine chemische Bindung aufzubrechen), dann wird dieses Molekül in 2 Teile gespalten. Diese 2 Teile sind chemisch sehr aggressive sogenannte Radikale, die normalerweise rasch mit weiteren Molekülen, die sich gerade "in Reichweite" befinden, reagieren. Dabei entstehen alle möglichen Produkte, die mehr oder weniger giftig sind, in biologischem Gewebe insbesondere Wasserstoffperoxid, das aus den reichlich vorhandenen Wassermolekülen gebildet wird. Die sogenannte Strahlenkrankheit ist also eigentlich eine chemische Vergiftung durch ein Gemisch unterschiedlicher Substanzen. Bei Alledem können mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch erbguttragende Moleküle (DNS, RNS) beschädigt oder verändert werden ("Erbgutschädigung"), sei es durch einen direkten Photonentreffer oder durch Einwirkung eines anderen, bei einem Photonentreffer gebildeten, reaktiven Moleküls. Ebenfalls mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit können entstandene toxische Moleküle und Radikale ein Tumorwachstum auslösen.

Alle Photonen, die energiereicher sind als die der infraroten Strahlung, (Gamma-, Röntgen-, "harte" und "weiche" UV-Strahlung, aber auch das sichtbare Licht!) sind mehr oder weniger in der Lage, chemische Bindungen zu "knacken", und somit Moleküle zu spalten und chemische Reaktionen auszulösen. Dabei reicht die Energie von Gamma- und Röntgenphotonen, um jede chemische Bindung zu "zerbrechen", UV-Photonen "schaffen" je nach Frequenz nurmehr die weniger stabilen Bindungen, und sichtbares Licht kann nur noch wenige bis fast gar keine (von violett nach rot hin abnehmend) chemischen Bindungen spalten. (Beispiele: Blaues Licht spaltet weder Wasserstoff- noch Sauerstoffmoleküle, und ist somit nicht in der Lage, ein Wasserstoff-Sauerstoff-Gasgemisch zu zünden. Da es aber die weniger stabilen Chlormoleküle spalten kann, detoniert ein Wasserstoff-Chlor-Gemisch bei Einfall von blauem Licht. Gegen rotes Licht sind nur noch wenige Moleküle empfindlich, z.B. bestimmte Farbstoffe, die in der Farbfotografie verwendung finden, und Stoffe, die in den rotempfindlichen Stäbchen auf der Netzhaut dafür sorgen, dass auch rotes Licht für uns sichtbar ist. Ein Wasserstoff-Chlor-Gemisch ("Chlorknallgas") lässt sich mit rotem Licht nicht entzünden, und Schwarzweiß-Fotoabzüge lassen sich während der Entwicklung schadlos im Rotlicht betrachten.)

Fazit: Diese Art der Schädigung kann von elektromagnetischer Strahlung, deren Photonenenergie geringer ist als die des Lichts, nicht verursacht werden. Ein Vergleich von "Handystrahlung", deren Photonenenergie nur etwa 1/1000 der des roten Lichts beträgt, mit Röntgen-, Gamma- oder UV-Strahlen ist daher sinnlos und irreführend.

Die Wirkungsweise elektromagnetischer Strahlung im Gigahertz-Bereich beruht auf dem rasch wechselnden elektrischen Feld, das ihnen zu eigen ist. Dies bewirkt bei Molekülen mit ungleich verteilter elektrischer Ladung ("Dipolmoleküle") eine wechselweise Anziehung und Abstoßung, was die Eigenbewegung dieser Moleküle verstärkt, und damit letztlich zu einer Erwärmung führt. Daher beziehen sich die heutigen Grenzwerte für "Handystrahlen" auf das Maß der Erwärmung des Gewebes.

Anzumerken ist noch, dass für die Wärmebehandlung verschiedener Leiden (z.B. Stirnhöhlenkatharrhe) zumindest bis vor 20 Jahren eine Bestrahlung mit hochfrequenten elektromagnetischen Wellen (Mikrowellen) gebräuchlich war. Diese Strahlung war so intensiv (nicht zu verwechseln mit der Photonenenergie!), dass das betroffene Gewebe sich deutlich spürbar erwärmte (was auch der Sinn der Sache war).

Bleibt die Frage: Wie stark beeinflussen "hochfrequente" (in "", denn Licht ist gut 1000 mal hochfrequenter) elektromagnetische Felder evtl. die Arbeit unserer Nervenzellen, die ja ihrerseits mit Hilfe von elektrischen Potentialen arbeiten? Einiges deutet darauf hin, dass eine Beeinflussung eher von niederfrequenten Feldern ausgeht. Während nämlich Gleichstrom und niederfrequenter Wechselstrom bereits bei etwa 50 mA tödlich wirken können, ist es möglich, einen Menschen mittels Durchleitens von mehreren A hochfrequenten Stromes zu erwärmen, ohne dass er merklichen Schaden nimmt.

Und P.S.: Krebserkrankungen bei Menschen, insbesondere Soldaten, die auf die Verwendung schlecht abgeschirmter Radargeräte zurückgeführt werden, wurden, wenn überhaupt, durch bei der Generierung starker Radarstrahlen sozusagen als Nebenprodukt entstandene Röntgenstrahlung hervorgerufen, nicht durch die Radarstrahlen selbst.

Viele Grüße, Heiner *)

Eintrag 238 vom 03.07.2008 um 18:05:37
Name:Barbara Brunn-Schulte-Wissing
Herkunft:Deutschland
Eintrag:Lieber Heiner,
nun habe ich Dein Antworttemperament gespürt und danke Dir zunächst. Was ich ohne riesige Kenntnisse vermute, ist Deine `ingeniale´Verfassung, der es Spaß macht zu folgen, auch wenn die negativen Sahneteilchen scheinbar nicht zu erreichen sind.
Heute nur das und den Bogen spannend für weitere Ziele Dir Grüße Barbara

(* Antwort: Ich gehe mal davon aus, dass Dir der feine Unterschied zwischen "scheinbar" und "anscheinend" geläufig ist. Dann kann ich nun haarscharf folgern, dass Du von der Existenz negativer Sahneteilchen (oder dessen, wofür diese hier stellvertretend stehen) überzeugt bist. Was meine "ingeniale Verfassung" anbelangt, so hat diese weit mehr Spaß am Vorangehen als am Folgen. Was seinen Grund u.A. darin hat, dass allzuviel von dem, dem man so folgen könnte, einen schnurstracks in die Irre leitet.
Viele Grüße, Heiner *)

Eintrag 237 vom 01.07.2008 um 20:18:58
Name:Korn Jadwiga
Herkunft:Polen
Eintrag:Guten Tag,
Wegen der Paranoidalen Wirtschafts-wachstumsvorstellung meines Arbeitsgeber; trotz moderner technik
arbeiten "wir" auf reiner Manufaktur Basiss. Wirtschaftswachstum manche
hoch Qualifizierte Wirtschafts-Manager verstehen durch steigende
H a n d d r e h u n g e n Produktionarbeitnehmer. Unsere Manager addieren, multiplizieren
verschiedene Produkte mit verschidenen Volumen und Gewichten ohne mathematiche Grundkenntise
(z.B.Bruchrechnenn) und nennen das
1 Stück. Mit andere Worte: 4000dkg plus 20dkg plus 7dkg rechnen die als
3 Stück !
Nach meine schriftliche berechnungen
(Mappe Vorstellung etc.etc.,) würde ich
nach acht Monaten wurde ich zu einem Geschprächtstermin eingeladen.
Nach einen offenen Brief zum obersten (erste)
Chef ( mit meiner Unterschrift )
wo ich über meine ÄNGSTE
geschrieben habe, dass ich durch 4 Jahre Arbeit
unsere "Norm" hätte sich mehr als verdoppelt von 2500 Stück zu 5340 Stück. (Lohn aber nicht!) Nach dieser Logik muss ich in Zukunft ein Jahr vor meiner Rente
18 000 Stück pro Schicht bringen.


100% von gestern, nennt man heute 80% !

Nach 9 Monate Warte-Zeit noch keine
Antwort.

Frage :Kennt jemand Ein Schutz Gezetz gegen Biologische-Material Ausnutzung. Jede Waschmaschine
hätte voraussitliche Mal - Drehungen.
Was ist mit uns Menschen ?
Gruß
Jadwiga


Eintrag 236 vom 19.06.2008 um 21:05:14
Name:Barbara Brunn-Schulte-Wissing
Herkunft:Deutschland
Eintrag:Hallo, da ich eine eigene web-seite anlegen möchte und untervielen Anbietern auswählen konnte, beeindruckte mich das "wissenschaft-technik-ethik" trio am meisten und daher rollen gleich die Fragen an, die nach + nach gestellt werden. Hoffentlich nerve ich damit nicht! Heute Nr.1.: was ist Deine Meinung zu Tachyonen und tachyonisierten Produkten?
Ist nicht die Ansicht, daß Lichtgeschwindigkeit der Maßstab sei, sowohl intellektuell langweilig als auch technologisch, d.h. durch den Erkenntniskörper der Wissenschaft bedingt?
Ich stelle mir ganz simpel vor, dass Zeit
unscheinbar beginnt und genauso aufhört und dazwischen liegen die unendlich variierenden Zeiträume und -geschwindigkeiten.
Kann ich noch etwas über den Hintergrund Deiner "Ethik" erfahren.
Am liebsten kurze Meldung per e-mail, damit ich nicht so oft vergeblich nachsehe. Dank und Gruß Barbara

(* Hallo Barbara,
wenn mich Fragen nerven würden, bräuchte ich sie ja weder zu beantworten noch überhaupt im GB zu veröffentlichen, diesbezüglich also keine Bange. Falls einst die Menge eingehender Fragen meine begrenzten Antwortkapazitäten überschreiten sollte, bleibt halt notgedrungen die eine oder andere Antwort aus.
Die Frage zum Hintergrund meiner Ethik ist mir zu pauschal, dazu könnte ich Vieles erzählen, und würde dennoch wahrscheinlich am (mir unbekannten) Kern der Frage vorbeireden. Das erspare ich uns lieber.
Bleiben also die Tachyonen und Deine im Zusammenhang damit getroffenen Statements.
1. Ob etwas intellektuell langweilig ist, ist erstens Ansichtssache und zweitens wohl kaum ein Hinweis darauf, ob eine Theorie/Behauptung irgendetwas mit der Realität zu tun hat. Mir als Erklärung für ein Phänomen etwas "ganz simpel vorstellen", tue ich auch häufig, das ist sozusagen normalerweise der erste Schritt, den die Wissenschaft tut. Das alleine reicht aber nicht, erst muss die Vorstellung nach strengen Kriterien auf Herz und Nieren geprüft werden.
2. So etwas wie einen "Erkenntniskörper" (eine Art globales Dogma, wenn ich Dich richtig verstehe) gibt es gerade im Bereich der Wissenschaft und Technik eher weniger. Globale Dogmen sind eher eine Begleiterscheinung von Religionen, persönlichen Weltanschauungen, Parawissenschaften, Quacksalbereien etc. Ernsthafte Wissenschaftler (versuchen herauszufinden, nach welchen Gesetzmäßigkeiten das Universum und sein Inhalt funktioniert) und Techniker (versuchen, diese Erkenntnisse für alle möglichen Zwecke zu nutzen) haben diverse Methoden ersonnen, um unter den vielen Erklärungsansätzen, die zu beobachteten Phänomenen ersonnen wurden und werden, die Spreu vom Weizen zu trennen. (Leider halten sich längst nicht alle sogenannten Wissenschaftler daran, so dass man immer wieder auf einen Prof. oder Dr. oder Dipl.-Ing. stößt, der ganz ungeniert mit der Spreu renommieren geht.) Natürlich irrt auch mal die Wissenschaft, aber sie korrigiert immer wieder ihre Irrtümer, wie die Geschichte zeigt. (Im Gegensatz zu dem "über Jahrtausende überlieferten" "Wissen" mancher Heilslehren: "Über Jahrtausende überliefert", das hört sich zunächst einmal toll an, doch wenn man es näher betrachtet, bedeutet es eigentlich: tausende von Jahren gemacht, und dabei nichts dazugelernt.)
3. Tachyonen: Ich habe auf diversen Internetseiten unterschiedlicher Couleur (s.u.) mal nachgeschaut. Darauf beruhend kann ich ruhigen Gewissens Folgendes dazu sagen:
+ Der Wissenschaftler versteht unter Tachyonen Teilchen, die sich stets schneller bewegen als das Licht. Diese Teilchen sind zur Zeit rein hypothetisch, bislang hat noch niemand sie nachweisen können. Dagegen gibt es Überlegungen, nach denen die Existenz, oder zumindest die Nutzung von Tachyonen, aufgrund möglicher Paradoxien mit der Relativitätstheorie nicht in Einklang zu bringen ist.
+ Es scheint, als ob für diesbezügliche Heilslehren der Begriff Tachyonen aus der Physik "ausgeliehen" wurde, und zumindest zum Teil andere Vorstellungen damit verknüpft sind als in der Physik (was der Obskurität der Sache keinerlei Abbruch tut).
+ Die Wirksamkeit von Tachyonen-Therapien ist bislang nicht nachgewiesen. Wer sich einer solchen Therapie unterzieht, kann also mit Sicherheit nur erwarten, dass sein Leiden entweder besser oder schlechter wird oder unverändert bleibt. Diese Art Erwartung ist wahrscheinlich billiger zu haben: durch Nichtstun, Beten, ...)
+ Ein Beispiel für ein ähnliches theoretisches Gebilde: das "negative Sahneteilchen": Aus den Formeln zur Berechnung der Menge Sahneteilchen (STs) auf einem Blech (z.B. STs(vorher-drauf) - STs(runter) = STs(nachher-drauf)) könnte man vermuten, dass es auch "negative Sahneteilchen" geben könnte. Solche nSTs wären ganz sicher *der* Verkaufsrenner, könnte man doch durch Inkorporation derselben (negative Kalorien) beliebig gertenschlank bleiben bzw. werden! Dummerweise ließe sich (im Gegensatz zu den ebenso phantastischen Tachyonen), leicht feststellen, ob ein Blech tatsächlich "negative Sahneteilchen" enthält: 5 reelle STs drauflegen, durchzählen, und wenns dann weniger als 5 sind, dann waren entsprechend viele nSTs drauf (oder flinke Hände am Werk, was bei entsprechenden Versuchen natürlich ausgeschlossen werden muss).
Viele Grüße, Heiner
Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Tachyon
http://de.wikipedia.org/wiki/Tachyonen-Behandlung
http://www.quantenwelt.de/elementar/tachyonen.html
http://www.tachyon.de/was_ist.htm
http://www.vitalation.de/info_tachyon.php
http://www.galaxy1.de/html/uber_tachyonen.html
http://www.fernreiki.de/tachyonen.htm
http://www.dianadoerr.de/html/tachyonen.html
http://wase.urz.uni-magdeburg.de/kassner/srt/crashcourse/tachyonen.html
*)

Eintrag 235 vom 04.06.2008 um 14:20:34
Name:Otto Pickl
Herkunft:Österreich, Dipl.Ing.
Eintrag:Sehr geehrte Damen und Herren,
lassen sie bitte den Bezug zur Religion aussen vor.
Die moderne "Pocket Religion" kennt nur zwei Regeln : Be Good und Never Kill.
Ihre Wissenschaftlichen Erklärungen sind excellent.

Mit freundlichen Grüßen

Otto Pickl

(* Antwort: Wir freuen uns über das große Lob, und hoffen, dass wir es auch verdient haben. Was die Aussagen zur Religion uns sagen sollen, hoffen wir irgendwann einmal herauszufinden. Oder sollen wir das gar nicht, und diese (Religions-)Frage lieber außen vor lassen (???)
Viele Grüße, Heiner *)

Eintrag 234 vom 02.06.2008 um 13:22:42
Name:jo kämpfer
Herkunft:deutschland
Eintrag:Was haltet ihr davon?:

Zeit-Maschine

Dies ist ein Gerät, das Zeit-Reisen ermöglicht. Der zentrale Teil der Einheit besteht aus 2 Rahmen-Antennen, die im Winkel von 90 Grad zueinander angeordnet sind. Jeder Rahmen hat ungefähr 2 Meter im Durchmesser. Die Antennen können aus einem Rohr von ungefähr 10 cm Durchmesser bestehen. Das Rohr muß supraleitfähig sein. Innerhalb des Rohres befindet sich flüssiges Helium für die Supra-Leitfähigkeit.

Die Steuer-Einheit der Maschine besteht aus einem Sinus-Generator, der von 1 Hz bis 1 000 MHz abstimmbar ist. Das Signal dieses Generators wird etwas verstärkt, bevor es zu einem Phasen-Schieber geleitet wird. Dieser verschiebt die Phase des Signals um 90 Grad. Der Phasen-Schieber ist unabhängig von der Frequenz des Inputs. Die Phase wird sowohl für Input von 1 Hz als auch für 1000 MHz jeweils um 90 Grad verschoben.

Das Input-Signal wird unmittelbar vor dem Phasen-Schieber aufgespalten, sodaß ein Teil unverändert bleibt und der andere Teil um 90 Grad verschoben wird. Nach dem Phasen-Schieber wird das Signal von 2 linearen Verstärkern auf 100 000 Watt je Kanal verstärkt. Danach werden die zwei Kanäle jeweils in eine der Rahmen-Antennen eingespeist. Das Signal in einer der Rahmen-Antennen hat immer eine Phasen-Differenz von 90 Grad zur anderen Rahmen-Antenne.

ANWENDUNG: Der Generator wird auf 1 Hz eingestellt und die Maschine wird eingeschaltet. Eine Kompass-Nadel in der Mitte der Maschine beginnt sich langsam zu drehen. Innerhalb und um das Antennen-System herum wird ein kraftvolles sich drehendes magnetisches Feld aufgebaut. Bei höherer Generator-Frequenz dreht sich das magnetische Feld schneller.

Etwa 2 Meter von den Antennen entfernt werden einige Stühle in einem Kreis um das Antennen-System herum angeordnet wo die Zeit-Reisenden sitzen. Die Generator-Frequenz wird jetzt allmählich erhöht, bis die Geschwindigkeit des sich drehenden Magnet-Feldes in die Nähe der Licht-Geschwindigkeit kommt. Wenn die richtigen Bedingungen (ätherisch/astral) vorherrschen, wird die Zeit für die auf den Stühlen sitzenden Personen jetzt langsamer ablaufen, verglichen mit denen, die sich außerhalb des Kraft-Feldes befinden.

(* Tja, was soll man davon halten? Ernsthaftes Ansinnen, in Worte gemeißelte Wahnvorstellungen oder einfach bloß ein Veräppelungsversuch? Sicher sind hier nur drei Dinge: Das Ganze ist nicht exakt genug beschrieben, um es als Außenstehender wirklich ausprobieren zu können, über die zu erwartende Stärke des Effekts fehlt jede Aussage (sollen die lieben Leutchen z.B. pro Stunde um 59 Minuten oder um 2 Femtosekunden langsamer altern?) und auch zur Wirkungsweise des Gerätes ist nichts gesagt. Kurzum: Die Möglichkeit, dass hier einfach jemandem nach sehr, sehr ausgiebigem Star-Trek-Konsum die Phantasie durchgegangen ist, muss ebenso sehr, sehr ausgiebig in Betracht gezogen werden. Aber vielleicht findet sich ja noch jemand, der das Ganze physikalisch und allgemeinverständlich aufdröseln kann???
Wo wir gerade beim Thema sind: Es gibt zwar m.W. theoretische Überlegungen, nach denen mit Hilfe einer supraleitenden Spule die Zeit um einige 10^-xx Sekunden verzögert werden könnte, aber selbst wenns ginge, würde ich mich weigern, so etwas als "Zeitmaschine" zu bezeichnen. Auch der für schnell bewegte Objekte verlangsamte Zeitablauf (nachgewiesen mit hochgenauen "Atomuhren" in Raumkapseln und Düsenflugzeugen) hat mit einer Zeitmaschine nicht viel gemein. Mit deren Hilfe könnte man sich schließlich sowohl vorwärts als auch rückwärts in der Zeit bewegen (wenn man denn so ein Maschinchen hätte).
Fazit: Die Zeit ein gaaanz winziges Bisschen(1) langsamer vergehen zu lassen, kann man einfacher (und dazu mit Spaß- und Trainingseffekt) durch simples Radfahren erreichen. Möglicherweise verlangsamt das sogar merklich den (biologischen, nicht den physikalischen) Alterungsprozess.
Grüße und viel Vergnügen bei der weiteren Zeitmaschinenforschung! *)

(1) Ich weiß, "Bisschen" wird laut Duden nach wie vor klein geschrieben. Da ich das aber angesichts anderer Regelungen der "neuen" deutschen Rechtschreibung für ausgemachten Blödsinn halte, erlaube ich mir hin und wieder die aufmüpfige Großschreibung.



Eintrag 233 vom 12.05.2008 um 13:21:52
Name:Bug
Eintrag:Sagen sie mal, gibt es irgendwo wissenschaftliche Belege für den karierten Käfer?

(* Antwort: Glücklicherweise nicht! Was wäre das für eine Welt, in der sich Aprilscherze auch noch wissenschaftlich belegen ließen. Oder andersherum - was wäre das für ein selten wahrheitsgetreuer Aprilscherz?
Viele Grüße, Heiner *)

Eintrag 232 vom 09.05.2008 um 14:21:20
Name:daniel
Herkunft:ravensburg
Eintrag:hmmm... super seite :-)

noch eine frage hätte ich dennoch...

wie schnell müsste man sein , um auf wasser rennen zu können ???
[ich weis , sehr komische frage , aber berechtigt ;-) ]

(* Antwort: Ok, Du hast mich schon wieder erwischt. Auch diese Frage kann ich nicht beantworten. Da müsstest Du schon weitergoogeln, vielleicht weiß es ja ein Anderer. Grüße, Heiner *)

Eintrag 231 vom 01.05.2008 um 11:25:03
Name:daniel
Herkunft:ravensburg
Eintrag:hallo, ne sehr gute seite finde ich ...
eine frage hätte ich.

Wie kommt die Luft in die Paprika???

(* Hallo zurück, ne sehr gute Frage, finde ich ...
Eine Antwort darauf weiß ich leider auch nicht.
Grüße, Heiner *)

Eintrag 230 vom 30.04.2008 um 20:23:23
Name:daniel
Herkunft:deutschland
Eintrag:wie groß ist die galaxie ( nicht unsere ) allgemein ?

und gibt es brennendes eis ( ausser Methan-eis verbindungen ) ?

(* Antwort:
Galaxien gibt es in den verschiedensten Größen. Allgemein lässt sich eine Größe also nicht angeben.
Eis ist gefrorenes Wasser. (Mit Milch, Zucker und weiteren Zusätzen ist es Eiscreme.) Eine Methan-Eis-Verbindung ist in diesem Sinne kein Eis. Ob Eis brennbar ist, kommt ganz auf die umgebende Atmosphäre an. In der Erdatmosphäre brennt es bekanntlich nicht, wohl dagegen z.B. in einer Atmosphäre aus Natrium- oder Kaliumdampf, in der es sich sogar von selbst entzünden würde. Auch in einer Fluoratmosphäre müsste Eis sich entzünden oder entzünden lassen.
Grüße, Heiner *)

Eintrag 229 vom 18.04.2008 um 17:54:58
Name:Sergio Maus
Eintrag:http://www.aerospaceweb.org/
question/conspiracy/q0238.shtml

The probe SMART-1 is now conducting a detailed photographic survey of the Moon with high-resolution cameras capable of clearly seeing the Apollo landing sites.

http://www.msnbc.msn.com/id/7091082

Foing told SPACE.com that the SMART-1 orbiter circling the moon has already covered the Apollo 11, 16 and 17 landing sites, as well as spots where the former Soviet Union’s Luna 16 and Luna 20 automated vehicles plopped down. The images have not yet been released.

Wo sind die Bilder verblieben? Alle Hinweise zu SMART-1 und Apollolandungsplaetzen sind auf ESA Webseite nicht mehr zu finden, warum?

Weltraumanzug eines Apolloastronauten wog 84 kg, z. Z. wiegt ein ISS – Weltraumanzug ca. 149 kg und erlaubt nur 4 Std. Aufenthalt im Weltraum. ISS fliegt nur ca. 300 bis 400 km von Erde entfernt. Wie kann man erklaeren dass 40 Jahre spaeter die Weltraumanzuge „minderwertiger“ sind?

(* Antwort:
Ich habe mich (auf der ESA-Webseite) mal über die Smart-1-Mission ein Wenig schlau gemacht. Die Sonde hatte eine stark elliptische Umlaufbahn, mit minimal 300 km Abstand zur Mondoberfläche, und zwar am Pol, zu den übrigen Mondregionen war die Überflugdistanz größer, bis zu einem Mehrfachen von 300 km. Die hochauflösende AMIE-Kamera (hochauflösend ist nicht gleichbedeutend mit hoher Winkelauflösung!) war nicht dafür konstruiert worden, allerkleinste Details sichtbar zu machen, die Detailauflösung entsprach etwa der eines menschlichen Auges mit einem 7-fach vergrößernden Fernglas davor. Das reicht, auch ohne störende Atmosphäre dazwischen, bei Weitem nicht aus, um auf mehr als 500 km Entfernung das Unterteil einer Landefähre erkennen zu können. Die Aussage "... capable of clearly seeing the Apollo landing sites" bedeutet ja auch lediglich, dass der *Landeplatz* (die Gegend also) klar zu sehen ist, vom LEM war dabei keine Rede. Das betreffende Bild (Landeplatz Apollo 11) habe ich heute, am 28.4.08, auf der ESA-Webseite gefunden (http://www.esa.int/esaSC/SEM1O6BUQPE_index_0.html, bzw. http://esamultimedia.esa.int/images/smart_1/1888_40L_Hi.jpg), das erspart es uns, über ein "warum nicht zu finden" wild ins Blaue hinein mutmaßen zu dürfen.
Zum Raumanzug: Die Konstruktion eines Raumanzuges ist eine schwierige Aufgabe, und was ein Raumanzug am Ende dann "kann", hängt im Wesentlichen davon ab, welchen Ansprüchen er gerecht werden muss. Die sind auf dem Mond ganz andere als im Erdorbit. Beispiel: Die Masse. Auf dem Mond erhöht jedes Kilo weniger die Bewegungsfreiheit, im Erdorbit ist die Masse von viel geringerer Bedeutung, wegen der Schwerelosigkeit. Dafür kann man dann mehr Sicherheit, Komfort und evtl. auch einen besseren Strahlenschutz einbauen. Beispiel 2: Die Exkursionsdauer. Bei kilometerweiten Ausflügen auf dem Mond, bei denen eine Rückkehr zu Fuß in Betracht gezogen werden muss, falls das Mondauto unversehens den Geist aufgibt, kann die mögliche Exkursionsdauer gar nicht lang genug sein. Bei der ISS dagegen kann der Astronaut jederzeit wieder einsteigen und seine Lebenshaltungssysteme wieder aufladen, mehr als 4 Stunden wären also sehr viel Aufwand für sehr wenig Nutzen. Zum Vergleich: Bedeuten etwa die viel geringere Reichweite und das höhere Gewicht eines Tornado-Kampfflugzeugs, dass dies technisch "minderwertiger" ist als Charles Lindbergh's Flugapparat?
Beste Grüße, Heiner *)

Eintrag 228 vom 15.04.2008 um 19:31:24
Name:Klaus Bika
Eintrag:Jan hat völlig recht. Nicht der Anteil von Frauen an Universitäten, sondern der Anteil von qualifizierten Wissenschaftlern soll erhöht werden. Alle, die sich dazu eignen, wissenschaftlich zu arbeiten, sollten gefördert werden, nicht nur Frauen. Statt Gleichstellungpolitik sollte man eine Politik der Kompetenz einführen, statt Gleichstellungsbeauftraten/FRauenbeauftragten Kompetenzbeauftragte.
Es gibt nur 11% Professorinnen an Universitäten, weil es in der Wissenschaft mehr besser qualifizierte Männer als Frauen gibt. Beispiel aus einem anderen Bereich: Im professionellen Schachspiel gibt es eine Rangordnung nach Punkten (ELO-Punkten), die man für gewonnene Spiele oder Turniere bekommt. Auf dieser Rangordnung sind in den oberen Etagen nur Männer. Die Kompetenz kann man im Schach objektiv nachweisen, indem man gegeneinander spielt. Meine Frage ist: Wäre es sinnvoll, im Schach eine Frauenquote einzuführen.
Auch das Argument "50% der Studierenden sind Frauen, also müssen 50% der Professoren Frauen sein" ist völlig sinnlos. Die Tatsache, dass 50% der Studierenden Frauen sind, sagt noch gar nichts über die Qualifikation der Bewerber um eine Professur aus. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Auch wenn 90% der Studierenden Frauen wären, könnten alle Professoren Männer sein, nämlich dann, wenn sie besser qualifiziert wäre als Frauen, die sich um diese Stellen beworben hätten.
Das einzige Kriterium sollte die Qualifikation sein und nicht wissenschaftsexterne politische oder ideologische "Kriterien" wie das Geschlecht oder die Rasse oder die Volkszugehörigkeit.
Auch die Satzung "bei gleicher Qualifikation werden Frauen bevorzugt" ist sinnlos, denn es gibt bei so komplexen Tätigkeiten wie den wissenschaftlichen niemals gleiche Qualifikation. Zwei unterschiedliche Wissenschaftler müssten wortwörtlich identische Rezensionen, Aufsätze, Bücher usw geschreiben haben, was völlig unmöglich ist. Die Rede von "gleicher Qualifikation" ist nur ein Trick von Frauenbeauftragten, um Frauen zu Stellen zu verhelfen. Dass die Professoren diese sinnlose Satzung nicht tilgen, ist ein Skandal und sagt alles über den Zustand der Wissenschaft in Deuschland aus.
das sind alles Themen, über die in den öffentlichen Medien nicht diskutiert wird. Deshalb hat Jan auch hier Recht - es sind Tabuthemen.

(* Antwort:
"... weil es in der Wissenschaft mehr besser qualifizierte Männer als Frauen gibt."
Das ist erstmal lediglich eine Behauptung. Woher haben Sie diese Weisheit??? Aus den schachspielerischen Fähigkeiten von Frauen auf deren wissenschaftliche Qualifikationen schließen zu wollen, ist jedenfalls ungefähr so sinnvoll, als wolle man aus der Fähigkeit der Männer, über Geburtstage und Verwandtschaftsverhältnisse Bescheid zu wissen, beispielsweise auf deren Führungsqualitäten schließen. Eine Frauenquote im Schach wäre natürlich unsinnig. Dies kann man aber nur deshalb mit Fug und Recht behaupten, weil beim Schach keinerlei subjektive Beurteilung in das Ergebnis einfließt. Im Gegensatz dazu werden Bewerber um irgendwelche Posten stets auch subjektiv beurteilt, so dass eine, objektiv gesehen, bessere Qualifikation durchaus durch andere, subjektive, Eindrücke überkompensiert werden kann. Ob dies bei Professorenanwärtern tatsächlich der Fall ist, und in welcher Richtung, können wir nicht sagen, wir wissen es nicht. Es sei denn, Sie können das Eine oder das Andere einwandfrei belegen. Dann aber bitte Butter bei die Fische.
"Die Tatsache, dass 50% der Studierenden Frauen sind, sagt noch gar nichts über die Qualifikation der Bewerber um eine Professur aus."
Dies ist zwar richtig, aber wenig hilfreich, wenn es um eine Abschätzung der geschlechtsspezifischen Qualifikationen geht. Denn diese Aussage besagt lediglich, dass Frauen im Mittel entweder weniger oder gleich oder höher qualifiziert sind als Männer.
"Auch wenn 90% der Studierenden Frauen wären, könnten alle Professoren Männer sein, nämlich dann, wenn sie besser qualifiziert wäre als Frauen, die sich um diese Stellen beworben hätten."
Auch dies ist richtig, hilft aber auch nicht weiter, denn "wären", "könnten", "wenn", "wäre", "hätten" ist für eine konkrete Beurteilung der Sachlage doch eine Spur zu vage.
"Das einzige Kriterium sollte die Qualifikation sein und nicht wissenschaftsexterne politische oder ideologische "Kriterien" wie das Geschlecht oder die Rasse oder die Volkszugehörigkeit."
Wie wahr, wie wahr, doch solange Bewerber von Menschen beurteilt und ausgewählt werden, wird deren Urteil nach Qualifikation, Nase, Krawatte, Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft, Religion, Bart, Frisur, der Art wie der Bewerber den Raum betritt, und nicht zuletzt nach der gerade aktuellen Laune des oder der Bewertenden gefällt.
"... denn es gibt ... niemals gleiche Qualifikation."
Seien wir mal nicht so erbsenzählerisch. Von "gleich qualifiziert" spricht man dann, wenn die Entscheidung, wer für den Job der Geeignetere sein wird, aufgrund der vorliegenden Profile nicht möglich ist. Das ist aufgrund der im Bewerbungsverfahren zwangsläufig groben Einschätzung eher häufig der Fall.
Zum Thema Tabu: Ich warne vor vorschnellen Schlüssen. Nur weil ein Thema in den Medien selten oder nie diskutiert wird, bedeutet das noch lange nicht, dass es ein Tabuthema ist. Medien bringen bekanntlich vorzugsweise das, was Einschaltquoten bringt, oder besser gesagt, das, wovon sie sich Einschaltquoten versprechen. Es kann also ebensogut sein, dass man in den Medien schlicht der Meinung ist, das Thema Frauenprofessuren würde niemanden vom Hocker reißen.

Und nun, zum Schluss, meine Meinung zu Frauenquoten: Solange nicht einwandfrei bewiesen ist, dass Frauen für Professorenposten in der Wissenschaft grundsätzlich oder tendenziell schlechter geeignet sind als Männer, ist davon auszugehen, dass sie den Job im Schnitt ebensogut machen. Dann sollten bei einem gerechten Auswahlverfahren, wenn in einem Fachgebiet z.B. 30% der Bewerber Frauen sind, auch 30% der ernannten Professoren Frauen sein, was langfristig zu einem Professorenanteil von 30% im betr. Fachgebiet führen wird. Eine Frauenquote von 50% in diesem Fachgebiet zu fordern, bedeutet dagegen tatsächlich eine Benachteiligung der männlichen Bewerber, und ist daher abzulehnen.

Beste Grüße, Heiner *)

Eintrag 227 vom 28.03.2008 um 12:06:50
Name:cora
Herkunft:österreich
Eintrag:cool

Eintrag 226 vom 23.03.2008 um 04:55:13
Name:Edgar Roth
Herkunft:Deutschland
Eintrag:Mein Respekt und mein Dank gilt den Autoren, die sich hier in nachvollziehbarer Weise bemüht haben, den naturwissenschaftlich nicht begründbaren "Argumenten" von Nichtwissenschaftlern die Grundlage dadurch zu entziehen, indem (u.a.) physikalische Gesetze visuell dargestellt wurden. Hierdurch konnte jeweils der "Aha-Effekt" erzielt werden.

Zwischenergebnisse:

Vielen Zeitgenossen fehlt grundlegendes Wissen, bzw. adäquates Interesse an physikalischen Gesetzen ...;

Glaubt irgendeiner dieser "Kritiker", die NASA, bzw. die US-Regierung hätte Hunderte von Millionenbeträgen in 3-stelliger Höhe an US-Dollars ausgegeben, nur um einen Hollywood-Film zu produzieren ? So sind z.B. die auf dem Mond installierten Laser-Geräte bis zum heutigen Tag aktiv.

Zudem: Die Sowjets hätten die Mondlandung als Finte im kalten Krieg nur zu gern als Propaganda gegen den Westen ausgeschlachtet, ging es doch darum, als Erster auf dem Mond zu landen.

Wer die technologische Überlegenheit im Weltraum (sowie auf dem Mond) als Erster hat(te), hat den militärischen Vorteil gegenüber der jeweils anderen Supermacht.

Raumfahrt im eigentlichen Sinne wird aber erst dann möglich sein, wenn:

a) der Mensch aus unserem Sonnen system hinaustritt (jenseits von Pluto)

b) die Bereiche Kernfusion, Aufhebung der Gravitationskraft sowie die angenäherte Lichtgeschwindigkeit nebst evtl. Ent- und Rematerialisierung beherrschbar sind. Dies ist aber noch ein sehr langer Weg.

*** Per aspera ad astra ! ***


(* Antwort: Zuerst herzlichen Dank für den Zuspruch. Den Aussagen über die Mondlandung kann ich im Wesentlichen nur zustimmen. Das mit der "Raumfahrt im eigentlichen Sinne" sehe ich aber durchaus anders. Wer im Weltraum herum"fährt", egal ob im Erdorbit, zum Mond, Mars, oder zu anderen Sternen, betreibt Raumfahrt, jeder halt so, wie er kann. Es gibt zwar keine scharfe Abgrenzung zwischen Erde und Weltraum, aber spätestens in einigen 100 km Höhe fängt dieser an, andere Definitionen für den "Weltraum" sind zwar möglich, aber wären sie auch sinnvoll? Auch die Plutobahn als Grenze wäre eine rein willkürliche Festlegung. Schließlich gibt es viele weitere Himmelskörper weiter draußen, die um die Sonne kreisen (vermutlich längst nicht alle bekannt), die sich ebenso gut (oder eher schlecht) als Grenze zum Weltraum eignen.
Um weiter weg zu kommen als das Sonnensystem reicht, mag die Beherrschung der Kernfusion sehr hilfreich sein, die Aufhebung der Gravitationskraft wäre dagegen nicht notwendig (glücklicherweise, denn niemand weiß, ob dies im Rahmen der Naturgesetze überhaupt möglich ist). Ent- und Rematerialisierung, Wurmlöcher etc. sind reine Phantasieprodukte (etwa wie Erdstrahlen, Untote und Schlossgespenster), für deren Existenz es z.Zt. keinerlei Hinweise gibt. Und mit annähernd Lichtgeschwindigkeit käme man, gemessen an kosmischen Entfernungen, eher im Schneckentempo voran. Immerhin käme man damit in Zeiträumen von weniger als 20 Jahren zu den unmittelbar benachbarten Sternen. Und dann noch - last not least - der schöne Spruch "Per aspera ad astra". Die alten Spartaner, die diese Plattitüde damals verzapft haben sollen, haben sich bei all ihrer Aspera niemals weiter von der Erdoberfläche entfernt als der höchste erreichbare Baum daraus hervorragte. Die Brüder Montgolfier kamen da schon wesentlich höher, weniger per Aspera, dafür vielmehr mit Intelligenz, Kreativität und der Anwendung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse. Dieses Erfolgskonzept hat sich dann bis zu den Mondmissionen und dem heutigen Skylab fortgesetzt. (Vielleicht meinten die alten Spartaner das ja auch anders, vielleicht meinten sie mit astra die Sterne auf den Rangabzeichen ihrer Offiziere (sofern diese so etwas hatten). Dann wäre an dem Spruch sogar etwas dran (gewesen), zumindest im alten Sparta.
Viele Grüße, Heiner *)

Eintrag 225 vom 17.03.2008 um 07:18:11
Name:Loore
Herkunft:Schweiz
Eintrag:hallo zusammen..

ich habe mir gerade den - oder die vielen kleinen, einzelnen - beiträge durchgelesen, die den "mondlandungskritikern" eins auswischen. Warscheindlich (ich nehme es sogar an) sind eure argumente wissenschaftlich korrekter und vorallem fundierter als die der Gegner..

Nur ein Zweifel bleibt mir trotzdem noch erhalten: wie ist es dann möglich, dass man nach dieser einen besagten mondlandung jahrelang nichts mehr von einer zweiter oder dritten gehört hat? Und wie ist es möglich, dass gerade die Amerikaner die Ersten sind die auf dem Mond landen, obwohl die Russen viel weiter waren in der Entwicklung?!

kann mir jemand diese Fragen beantworten??

(* Antwort: Hallo Loore,
zuerst einmal: Es ist nicht unsere Absicht, irgend jemandem "eins auszuwischen". Vielmehr geht es darum, das im Wesentlichen unsinnige, z.T. hanebüchene Argumentationsgebäude der Mondlandungskritiker an den tatsächlichen physikalischen Gesetzen und Gegebenheiten zu messen.
Nun Zu Deinen Fragen:
Es hat nicht nur eine, sondern insgesamt 6 bemannte Mondlandungen gegeben (Apollo 11 bis Apollo 17, wobei Apollo 13 aufgrund eines Meteoriteneinschlags seine Landemission nicht ausführen konnte). Ich habe die damals alle vor dem Fernseher verfolgt. (Wie gern wäre ich selbst einmal da oben herumspaziert.) Nun sind Mondlandungen sozusagen schweinisch teuer, und da weitere Landungen voraussichtlich keine großartigen Erkenntnisse mehr gebracht hätten, hat man das Apollo-Programm dann beendet. Man konnte im Übrigen ja froh und glücklich sein, dass bis dahin alle Mondfahrer wohlbehalten wieder zurückgekommen waren.
Dass die Russen damals viel weiter entwickelt waren, stimmt nur zum Teil. Die Atom- und die Wasserstoffbombe z.B. wurden jeweils zuerst in den USA fertiggestellt. Das liegt sicherlich z.T. auch an der überlegenen Wirtschaftskraft der USA, die dadurch viel mehr Leute und Material einsetzen konnten, was technische Entwicklungen stark beschleunigen kann. In der Weltraumfahrt waren zwar zunächst die Russen führend, die Amerikaner holten aber mehr und mehr auf. Dennoch leisteten auch die Russen Beachtliches: Sie brachten mehrere Exemplare des ferngesteuerten Mondfahrzeugs "Lunochod" heil zum Mond, um dann ferngesteuert dort die Gegend zu erkunden, und nur gut 1 Jahr nach Apollo 11 landete die erste von 3 unbemannten russischen Mondmissionen, die Proben von der Mondoberfläche nahmen und diese mittels eines Rückkehrmoduls zur Erde brachten. Rein technisch gesehen ist eine unbemannte Mission z.T. sogar noch anspruchsvoller als eine bemannte, da ja kein Pilot vor Ort notfalls eingreifen kann. Andererseits muss man sich dabei nicht um Lebenserhaltungssysteme für die Mannschaft kümmern, was die Sache auch wieder etwas einfacher macht. Außerdem können unbemannte Systeme grundsätzlich kleiner und leichter gebaut werden, so dass geringere Ansprüche an die Trägerrakete gestellt werden.
Viele Grüße, Heiner *)

Eintrag 224 vom 08.02.2008 um 15:57:26
Name:bob61
Herkunft:grenoble/frankreich
Homepage:http://www.grenoble.cnrs.fr/fr/
Eintrag:mal sehen was das ist

(* Habs gesehen, Seite eines Forschungsinstituts, bisher nur in Französisch. Nicht alle Unterseiten angesehen, das wäre etwas viel geworden. Leider Links nur mit JavaScript benutzbar, z.T. kein Link zurück zur Homepage vorhanden, oder nicht gefunden. Nix für Ungut, wenn ich hier gleich Tipps zum Andersmachen verbreite. Schöne Grüße, Heiner *)

Seite:
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