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Eintrag 462 vom 01.03.2016 um 21:01:22
Name:Susanne
Herkunft:Planet Erde
Homepage:http://www.clavius.info
Eintrag:Hallo Ralf,

Zitat Ralf: "Es gibt auch heute -50 Jahre später- keine Autobatterien oder Videokameras, die Temperaturschwankungen von -250 bis +250°Fahrenheit überstehen."

Allein dieser Satz zeigt klar und deutlich, dass Du unmöglich ein Ing. sein kannst! Ansonsten schäme ich mich für meinen Berufststand.

Die Zusammenhänge in Kürze:
1. fanden die Apollomissionen nur am Mondmorgen statt - wie Heiner ja bereits ausgeführt hat.
2. gibt es die extremen Temperaturunterschiede nur direkt auf der Mondoberfläche. Die Batterien hat man nicht auf den Boden gelegt, sie waren mehr oder weniger im Vakuum. Das gleiche gilt natürlich für die Kameras.
Vakuum + "Multilayer Insulation" zusammen isolieren gegen extreme Temperaturen wie eine gewöhnliche Thermoskanne. Nur eben 1000fach besser, wegen des nahezu perfekten Vakuums im All.

weiterführende Info:
Isolierkanne: https://de.wikipedia.org/wiki/Isolierkanne
Dewargefäß: http://tinyurl.com/gredu36
Multilayer Insulation: http://tinyurl.com/hjfj8r4

Zur weiteren Diskussion lade ich Dich gerne ins Forum von http://www.mondlandung.pcdl.de ein.
Aber informiere Dich bitte vorher über die Unterschiede zwischen Wärmeleitung, Wärmestrahlung und Konvektion. Sonst wird es extrem peinlich für Dich.

Zum "Aufdotzen" möchte ich lieber nicht sagen :-(

Gruß
Susanne


(* Antwort:
Hallo Susanne,
doch, er kann ein Ing. sein! Leider hat die Erfahrung vielfach gezeigt, dass auch ein Dr. oder Prof. keineswegs vor abwegigen Überzeugungen schützt.
Den "Aufdotzer"-Film habe ich gerade vergeblich gesucht. Ich vermute, er existiert gar nicht. Würde mich jedenfalls nicht wundern. Zumal ich damals selbst gebannt vor dem Fernseher saß und mir keine Apollo-Übertragung entgehen ließ. Hätte es diese Übertragung gegeben, hätte ich es mit Sicherheit mitbekommen.
Herzliche Grüße
Heiner *)

Eintrag 461 vom 01.03.2016 um 20:41:42
Name:Ralf Steffler
Herkunft:Offenbach
Eintrag:Lieber Herr Dr.-Ing.,

Sie verwechseln offensichtlich den Mondtag mit dem Monat.

Ein Mondtag dauert wegen der sog. gebundenen Mondrotation genau solange wie ein Tag auf der Erde, nämlich 24 Stunden.

In der Mondnacht wird es extrem kalt, nämlich bis zu -250°Fahrenheit, weil der Mond keine Atmosphäre besitzt.

Ihre Behauptung, der Mond zeigt der Erde immer die selbe Seite ist folglich Quatsch.

Der Mond rotiert genauso schnell wie die Erde.

Das Mondauto hat auch keine 30km/h geschafft, sondern nur 8km/h. Sie sehen, ich lese Ihre Ausführungen.

Die Mondräder aus Drahtgeflecht inkl. Kotflügel waren für sandigen Mondboden völlig ungeeignet.

PS:
Der Hüpfer der Mondfähre Eagle wurde 1969 über TV übertragen und vor kurzem von der NASA ins WWW gestellt.

Für den Hüpfer haben Sie bestimmt auch eine Erklärung.

Wie wär's mit dem
Sonnenwind ?#~

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Nachrichtentechnik
Out~of~The Box Solutions


(* Antwort:
Lieber Herr Dipl.-Ing.,
mit etwas Nachrecherchieren zur Länge des Mondtages kann ja jeder selbst feststellen, welchen Unfug Sie zumindest diesbezüglich von sich geben. Und dass der Mond der Erde tatsächlich stets dieselbe Seite zuwendet, kann jeder mit bloßem Auge selbst feststellen. Egal wann man den Mond anschaut, es ist stets dieselbe Oberflächenstruktur erkennbar.

Die Antwort auf meine "Gretchen"-Frage bezüglich der ankommenden Sendeleistung sind Sie immer noch schuldig geblieben, und auch auf den Link zu der angeblichen Mondhüpfer-Fernsehübertragung werden die Welt und ich wohl vergeblich harren.
Im Übrigen lesen Sie vielleicht meine Ausführungen, aber offenbar nicht richtig. Für die Höchstgeschwindigkeit des Mondautos hatte ich weder 8 noch 20 km/h genannt, sondern m.W. gar keine Angabe dazu gemacht. Tatsächlich waren es laut [https://www.hq.nasa.gov/alsj/a17/A17_LunarRover2.pdf; Download 02.03.2016] 14 km/h.
Ihre Behauptung bezüglich der Tauglichkeit der Drahtgeflecht-Räder werden Sie sicherlich auch nicht belegen können.
Insgesamt alles recht dünn, was Sie da bis jetzt vorgebracht haben.
Im Übrigen schließe ich mich den Ausführungen von Susanne Walter an (s. nachfolgender Post).
Beste Grüße
Heiner Grimm *)

Eintrag 460 vom 01.03.2016 um 07:01:24
Name:Ralf Steffler
Herkunft:Ofenbach
Eintrag:Lieber Herr Dr.Ing.,

die Mondkamera hat so gut funktioniert, daß sie sogar aufnehmen und live übertragen konnte, wie die Mondfähre Eagle auf dem Mond einen 1m Sprung machte, um dann auf dem Mondboden aufzudotzen,
und zwar nachdem beide Astronauten bereits ausgestiegen waren.

Was hat den Sprung der Mondfähre verursacht ?#~

PS:
Es gibt auch heute -50 Jahre später- keine Autobatterien oder Videokameras, die Temperaturschwankungen von -250 bis +250°Fahrenheit überstehen.

Das Mondauto war außen an der Mondfähre befestigt. Die Autobatterie war also 3 Tage und Nächte lang den extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Das überlebt keine Autobatterie.

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Nachrichtentechnik
Out~of~The Box Solutions


(* Antwort:
Lieber Herr Dipl.-Ing.,
offenbar lesen Sie meine Antworten erst gar nicht, oder Sie verstehen sie nicht oder Sie wollen Sie nicht verstehen.
Wie bereits gesagt, waren die Temperaturen in den Mond-Morgenstunden (die einige Tage dauern) relativ moderat. Die von Ihnen zitierte große Temperaturspanne muss nur aushalten, wer einen ganzen Mondtag (inklusive Mondnacht) von ca. 29,5 Tagen [https://de.wiktionary.org/wiki/Mondtag] auf dem Mond verweilt.
Und, wie gesagt, die Mondautobatterie war keine "Autobatterie". Aber das spielt bezüglich der Temperatur auch keine Rolle, denn die war ja, wie gesagt, auszuhalten.
Und nun erdichten Sie offenbar auch noch wilde Geschichten von Mondfähren, die bei der Landung Sprünge machten und dabei gefilmt wurden. Erstens machten sie keine Sprünge, sondern fielen den letzten Meter auf die federnden Landebeine (was der Wucht eines Falles auf der Erde aus stolzen 17 cm Höhe entspricht; "aufdotzen" ist da sprachlich wohl etwas aufgemotzt), und zweitens wurden sie nicht dabei gefilmt (wie denn auch?). Falls Sie aber einen Link auf diesen ominösen Film, falls er denn existieren sollte, (der ja auch von Mondlandekritikern gefälscht sein könnte, oder ein NASA-Trickfilm, der ohne Täuschungsabsicht zu Anschauungszwecken produziert wurde) wissen, dann sollten Sie den auch angeben. Dann kann jeder selbst schauen, was dahintersteckt.
Beste Grüße
Heiner Grimm *)


Eintrag 459 vom 29.02.2016 um 17:01:27
Name:Ralf Steffler
Herkunft:Offenbach am Main
Eintrag:Lieber Herr Dr.-Ing.,

für die Fernseh~Übertragung vom Mond wurde eine spezielle Mondkamera entwickelt.

Die analoge Mondkamera mußte Temperaturschwankungen von -250 bis +250°Fahrenheit überstehen.

Für einfache Bilder verwendete Neil Armstrong eine Hasselblad mit E~Motor. Die Bilder wurden erst nach Neil Armstrongs Rückkehr auf der Erde entwickelt, nicht auf dem Mond.

Das erklärt die sehr gute Qualität der Bilder (übrigens auch in Farbe).

Im Gegensatz zu einer TV~Übertragung ist die Übertragung von Bildern völlig zeitunkritisch (asynchron).

TV~Übertragungen müssen wie Telefonate isochron durchgeführt werden.

PS:
Die angebliche TV~Übertragung mit 1 Bild pro Sekunde ist unglaubwürdig. In diesem Fall hätten Bilder gefehlt.

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Nachrichtentechnik
Out~of~The Box Solutions

(* Antwort:
Sehr geehrter Herr Dipl.-Ing.,
wenn die Mondkamera speziell für ihren Zweck entwickelt wurde, wird sie wohl auch funktioniert haben. So what? Dass es grundsätzlich einfacher ist, Bilder (asynchron) zu übermitteln als Fernsehbilder, ist bekannt. Zur Übertragung von Was-auch-immer müssen aber die Funksignale zumindest auf der Erde empfangen und vom Hintergrundrauschen unterschieden werden können. Das gelingt offenbar mit Signalen, die roundabout um den Faktor 100.000.000 schwächer hier ankommen als die damals vom Mond aus gesendeten. Ein 100 Millionen mal stärker eintreffendes Signal wird dann wohl ausreichen, um daraus ein miserables Fernsehbild zu rekonstruieren. Dies war der Hintergrund meiner Frage im vorhergehenden Post, auf die Sie keine überzeugende Antwort gegeben haben.
Ich wünsche Ihnen alles Gute. *)

Eintrag 458 vom 28.02.2016 um 06:56:03
Name:Ralf Steffler
Herkunft:Offenbach
Eintrag:Hallo Heiner,

ich habe als Basis für meine Berechnungen der Wellenfront eine für Richtfunk typische Keulenform angenommen.

Was kommt bei dir raus ?#~

PS:
By the way, das Mondauto hatte übrigens auch eine Wurfantenne.

MfG
Dipl.-Ing.
Ralf Steffler
Nachrichtentechnik
Out~of~The Box Solutions

(* Hallo Ralf,
zu Mondauto und Wurfantenne siehe vorherigen Beitrag.
Berechnet habe ich zur Wellenausbreitung gar nichts, das muss ich leider den einschlägigen Fachleuten (z.B. von der NASA, bei der man sich mit speziell diesen Übertragungsproblemen beschäftigt, nicht nur für die Mondlandungen) überlassen. Als Vermutlich-auch-Fachmann könntest Du aber mal erklären, wie es möglich war, 1-A-Fotos von den vielfach weiter entfernten Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, und inzwischen sogar Pluto, mit einer zwangsläufig vielfach geringeren Sendeleistung zu übermitteln, wo es doch angeblich nicht möglich war, eine Fernsehübertragung (ziemlich bescheidener Qualität noch dazu) vom Mond herunterzusenden. Oder Du könntest alternativ behaupten, das sei auch alles nur gefälscht. (Ach ja: Auch die Russen mussten für ihr Mondauto damals ja zumindest Bilder in rascher Folge übertragen haben, um es zu steuern.)
Beste Grüße
Heiner *)

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